uibk: Rektor Tilmann Märk

Flüchtlingslager: “Humanitäre Lösung anstreben”

Dienstag, 22. Dezember 2020 | 19:06 Uhr

Innsbruck – Der Rektor der Universität Innsbruck, Tilmann Märk, unterstützt die Initiative „Courage – Mut zur Menschlichkeit“. Er ist der Ansicht, dass es an der Zeit ist, die unhaltbare und würdelose Situation der Flüchtlinge auf den griechischen Inseln zu lösen.

„Die Universität Innsbruck hat sich in Ihrem Leitbild dazu bekannt, dass ‚alle Angehörigen der Universität, Studierende sowie Mitarbeitende, aktiv Verantwortung übernehmen, um nachhaltig einen Beitrag zur universitären sowie gesellschaftlichen Entwicklung beizusteuern‘ und ihrer Charta zur gesellschaftlichen Vielfalt unter anderem festgehalten, die ‚Verständigung in einer pluralistischen Gesellschaft zu fördern‘. In diesem Sinne ist es das Gebot der Stunde, an alle politischen Entscheidungsträger zu appellieren, eine schnelle humanitäre Lösung zu finden.“

Rektor Märk ist sich dabei bewusst, dass dies vorerst nur ein symbolischer Akt ist, gibt aber zu bedenken: „Wenn jedes europäische Land mit einem symbolischen Akt beginnt, dann ist schon etwas erreicht und wer weiß, vielleicht gelingt es dadurch, eine weitreichendere Lösung zu finden.“

Diese Unterstützung aus der Universität Innsbruck heraus sieht sich in einer Reihe mit vielen Repräsentanten aus der Politik und Wirtschaft, vielen Künstlern sowie Vertretern aus den Glaubensgemeinschaften und dem öffentlichen Leben.

Von: bba

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1 Kommentar auf "Flüchtlingslager: “Humanitäre Lösung anstreben”"


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berthu
berthu
Universalgelehrter
26 Tage 9 h

“Anstreben”? Bedeutung je nach Betrachtungsposition:
-die Migranten wollen nach Europa
-keiner will sie
-Einzelne Hilfsbereite dürfen, können nicht
-schon integrierte, arbeitswillige werden durch Gesetze und   Behörden schikaniert und jahrelang im Ungewissen gelassen
-Hilfsorganisationen tun Ihr Bestes(meist!)
-die Politik nutzt die Situation je nach Vorteil
-Europa als “Gemeinschaft” ist gespalten, nationalistisch wie nie
-Hilfsgelder und -Mittel gelangen nicht an, Mißbrauch, Diebstahl und
Fehlorganisiert
-Geschäftsinteressen werden vorangetrieben
-bekannte Ursachen ignoriert, Kriege und Unruhen durch die Waffen-, Energie-, Öl- und Nahrungsmittellobbys befeuert.
Insgesamt ein Bild von organisiertem “Migrations-Krieg”

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