Mehr als nur eine Sprache für Gehörlose

Gebärdensprache: Südtirol könnte offener sein

Sonntag, 10. November 2019 | 12:13 Uhr

Vetzan/Wien – Dass man mit Händen und Füßen mit ihr redet, ist ihr lieber als Distanz aus Verlegenheit. Die 45-jährige Vetzanerin Barbara Schuster ist gehörlos und unterrichtet Gebärdensprache in Wien. Sie wünscht sich auch in Südtirol mehr Offenheit und Angebote für betroffene Familien, berichtet die Sonntagszeitung Zett.

In Wien leitet Barbara Schuster den Verein „Kinderhände“. Bis 2004 gab es dort kein Angebot an bilingualen Kursen. Damals entstand die Idee, einen Ort zu schaffen, an dem beide Sprachen (Deutsch und Gebärdensprache) gleich wichtig und willkommen sind.

Lernen ist dort für alle möglich: für Erwachsene, Kinder, Gehörlose, Hörende, Schwerhörige sowie für Kinder mit Down-Syndrom, Sprachentwicklungsverzögerungen oder anderen Behinderungen. Einen solchen Verein hätten sich die Eltern von Barbara Schuster auch in ihrer Kindheit auch gewünscht.

Mehr lest ihr in der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung „Zett“!

 

Von: mk

Bezirk: Vinschgau

Kommentare

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1 Kommentar auf "Gebärdensprache: Südtirol könnte offener sein"


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honakoanonung
honakoanonung
Tratscher
29 Tage 23 h

“Südtirol könnte offener sein… ” der ist gut

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