Von: Ivd
Meran – „Der Klimanotstand (Hitzeinseln, Wasserkrisen usw.), der Abfallnotstand, der das Image Merans als Gartenstadt stark beeinträchtigt, und die Probleme der Luftverschmutzung (z.B. Stickstoffdioxid) sind nur einige der Gründe, warum die städtische Initiative im Umweltbereich intensiviert und prägnanter gestaltet werden sollte“, kritisieren die Grünen Meran.
„Andererseits gibt es in der Stadt viele historische Vereine, die sich mit dem Umweltschutz befassen, wie der AVS, der CAI, der Heimatschutzverein und die Heimatpflegevereine. Darüber hinaus haben sich in den letzten Jahren neue Verbände oder Genossenschaften in der Stadt organisiert, die entweder auf lokaler Ebene angesiedelt sind, wie AmUm Meran-o und Ginko, oder auf internationaler Ebene mit lokaler Basis, wie Plasticfree, die sehr dynamisch und in einem breiten Spektrum von Umweltthemen aktiv sind“, heißt es weiter.
Nach Ansicht der Liste Verdi Meran ist es daher an der Zeit, die Aktivitäten der Gemeinde mit ihren wichtigen und zahlreichen Umweltkompetenzen mit den Initiativen der Verbände zusammenzuführen und dabei auch die Stadtviertelkomitees (die ebenfalls stark für Umweltfragen und Lebensqualität sensibilisiert sind) einzubeziehen. „Dies ist der Grund für einen Antrag, der Anfang der Woche in der Stadtverwaltung eingereicht wurde und in dem vorgeschlagen wird, einen Umweltbeirat einzurichten, der auch in der Stadtsatzung vorgesehen ist, mit dem Ziel, die Umwelt der Stadt wirksamer zu schützen, auch unter Einbeziehung der Bürger und Bürgerinnen.“
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