Von: Sophia Molitor
Reschen – Nur wenige Kilometer vor der österreichischen Staatsgrenze ist die Flucht eines von der Justiz gesuchten Mannes aus der Provinz Bari gescheitert. Festgenommen wurde er in den vergangenen Tagen in der Nähe des Grenzübergangs am Reschenpass. Mehrere Beamte der Station Reschen – die sich größtenteils außer Dienst befanden – unterstützten umgehend ihre diensthabenden Kollegen und beteiligten sich an dem Einsatz.
Gegen den Mann lag ein Haftbefehl des Gerichts von Trani vor. Er soll in Apulien bereits mehrere schwere Straftaten begangen haben, darunter Misshandlung von Familienangehörigen, Flucht aus dem Strafvollzug, Raub, Hehlerei, Freiheitsberaubung sowie unerlaubter Waffenbesitz.
Ohne Führerschein und mit dem Auto seines Sohnes auf der Flucht
Der Gesuchte war mit einem Kleinwagen unterwegs, den er seinem Sohn ohne dessen Wissen und Einverständnis widerrechtlich entzogen haben soll. Seine Flucht ins Ausland endete jedoch am Reschenpass, wo ihn die Carabinieri stoppten.
Bei den weiteren Ermittlungen stellten die Beamten zudem fest, dass der Mann ohne gültigen Führerschein unterwegs war. Dieser war ihm bereits in der Vergangenheit entzogen worden.
Das Fahrzeug wurde sichergestellt und wird dem rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben. Der Festgenommene wurde anschließend in die Justizvollzugsanstalt Bozen eingeliefert, wo er sich nun wegen der gegen ihn erhobenen Vorwürfe vor der Justiz verantworten muss.




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