Von: luk
Bozen – In den vergangenen Tagen hat es bei Parkgarage Lauben in Zentrum von Bozen, die zum Landesvermögen gehört, einen Führungswechsel gegeben. Vom 28. Februar bis 5. März war der Parkplatz deshalb vorübergehend geschlossen. Über eine Ausschreibung war die Führung des Parkplatzes einem neuen Anbieter übergeben worden, und zwar der APCOA Italia AG, die zum Park- und Mobilitätsdienstanbieter APCOA Group in Europa gehört. Nachdem alle notwendigen technische sowie organisatorische Arbeiten und Tests abgewickelt wurden, ist der Parkplatz seit 6. März 2026 wieder geöffnet, und zwar rund um die Uhr.
1,1 Millionen Euro müssen die neuen Parkhausbetreiber pro Jahr an das Land zahlen. Dies zeige, wie wichtig diese Infrastruktur für die Landeshauptstadt sei, und dass eine effiziente und moderne Verwaltung im öffentlichen Interesse liege, sagt Hochbau- und Vermögenslandesrat Christian Bianchi. Der Wechsel, sei als ein wichtiger Schritt nicht nur für Bozen, sondern auch für das Land, insgesamt, denn gerade viele Menschen von außerhalb der Stadt würden den Parkplatz nutzen.
Bald auch Fahrradparkplatz und Reservierung via App
Künftig will das Land laut Hochbau- und Vermögensressort in der Infrastruktur noch mehr traditionelle und alternative Mobilität verbinden. “Wir prüfen gerade, im ersten Untergeschoss einen Bereich für alternative Verkehrsmittel einzurichten”, erklärt Bianchi. “Dort soll ein moderner Fahrradparkplatz entstehen. Ziel ist es, verschiedene Verkehrsmittel zu kombinieren und eine nachhaltige Infrastruktur zu bieten”, sagt der Landesrat.
Vorerst wird der Parkplatz weiter für Pkws genutzt. Einige Verbesserungen soll es aber schon in Kürze geben, besonders im Bereich Digitalisierung. So soll es möglich sein, Parkplätze im Voraus zu reservieren, über eine App zu bezahlen und elektronische Mautsysteme zu nutzen. Damit werde das Parken einfacher, schneller und komplett digital, sagt Bianchi.
“Nach einer sorgfältigen Marktanalyse haben wir einen starken europäischen Betreiber ausgewählt. Er garantiert gute Servicequalität, technologische Neuerungen und eine moderne Sicht auf städtische Mobilität. Die umfassenden Modernisierungen und die Vergütung ans Land zeigen, dass das Projekt solide ist und langfristig funktioniert”, ist Landesrat Bianchi überzeugt.




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