Erhebliche Gefahrenstufe

Lawinengefahr steigt in Südtirol an

Montag, 26. Januar 2026 | 08:12 Uhr

Von: mk

Bozen – Erhebliche Lawinengefahr herrscht am Montag in Südtirol nach den jüngsten Niederschlägen. Das Risiko ist damit Gefahrenstufe drei angestiegen. Wie der Lawinenwarndienst mitteilt, sind Triebschnee und schwacher Altschnee die Hauptgefahr.

Der Neuschnee sowie die Triebschneeansammlungen können vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 Metern von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Lawinen können besonders dort im kantig aufgebauten Altschnee ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen.

Seit Samstag fielen bis zu 30 Zentimeter Schnee, lokal auch mehr. Mit starkem Wind aus südlichen Richtungen entstanden weiche Triebschneeansammlungen. Diese überlagern oberhalb von rund 2000 Metern eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut und schwach – besonders in schattigen, windgeschützten Lagen.

Vorsicht sollte man vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten sowie in windgeschützten Lagen walten lassen. Die Gefahrenstellen sind überschneit und kaum zu erkennen. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu.

Am Nachmittag sind mit der Sonneneinstrahlung vereinzelt Lockerschneelawinen möglich, vor allem an sehr steilen Sonnenhängen.

Bezirk: Bozen

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