Viele kleine Einsätze prägen den Alltag

Meran: Freiwillige Feuerwehr leistet 23.000 Stunden für die Bevölkerung

Mittwoch, 11. März 2026 | 08:00 Uhr

Von: luk

Meran – Die Freiwillige Feuerwehr Meran bleibt auch weiterhin die meist ausrückende Freiwillige Feuerwehr des Landes. Im Jahr 2025 wurde die Stadtwehr zu insgesamt 512 Einsätzen alarmiert – statistisch bedeutet das ein bis zwei Einsätze pro Tag.

Bei der jüngsten Vollversammlung zog die Wehr Bilanz über ein arbeitsreiches Jahr. Insgesamt leisteten die freiwilligen Feuerwehrmitglieder rund 23.000 Stunden Dienst.

Viele kleine Einsätze prägen den Alltag

Große Brände stehen dabei nur selten im Mittelpunkt. Der Großteil der Einsätze besteht aus technischen Hilfeleistungen, bei denen schnelle Unterstützung gefragt ist. Dazu zählen etwa Insektenbekämpfungen, steckengebliebene Aufzüge, brennende Müllcontainer oder die Suche nach vermissten Personen.

Allein über 220 Mal rückten die Einsatzkräfte zu technischen Einsätzen aus – sie machen damit den größten Anteil der Alarmierungen aus.

Trotzdem waren auch mehrere größere Einsätze zu bewältigen. Dazu gehörte unter anderem ein schwerer Arbeitsunfall im Küchelbergtunnel mit mehreren Verletzten sowie ein Wohnungsbrand in Meran, bei dem fünf Menschen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten.

108 Mitglieder engagieren sich freiwillig

Die Meraner Feuerwehr zählt derzeit 108 Mitglieder, davon 65 im aktiven Dienst. Zusammen brachten sie es im vergangenen Jahr auf knapp 23.000 geleistete Stunden.

Umgerechnet entspricht das durchschnittlich 62 Stunden freiwilliger Dienst pro Tag. Bei einer angenommenen Acht-Stunden-Arbeitszeit bedeutet dies, dass täglich rund acht Feuerwehrmitglieder im Einsatz für die Bevölkerung stehen.

Die geleisteten Stunden setzen sich nicht nur aus Einsätzen zusammen, sondern auch aus Nachtdiensten, Übungen, Lehrgängen, Brandschutzdiensten.

Bezirk: Burggrafenamt

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