Von: luk
Meran – Nach der gewaltsamen Attacke in der Ariston-Galerie in Meran kommen die Ermittlungen voran: Videoaufnahmen der Überwachungskameras liefern nun entscheidende Hinweise auf die Täter.
Wie die Carabinieri der Zeitung Alto Adige bestätigen, hat der pakistanische Betreiber des betroffenen Patronats und Money-Transfer-Geschäfts inzwischen Anzeige erstattet und den Ermittlern eine Speicherkarte mit den Aufnahmen übergeben. Die Videos sollen den Angriff detailliert dokumentieren und könnten maßgeblich zur Identifizierung der vier mutmaßlichen Täter beitragen. Der Betreiber führt sowohl das Patronat als auch den Money-Transfer seit Jahren. Er kümmert sich etwa um entsprechende Dokumente seiner Landsleute für das Patronat.
Der Vorfall hatte sich am Freitagnachmittag in den Büros des Patronats Fenapi in der Ariston-Galerie ereignet. Laut aktuellen Erkenntnissen begann die Situation zunächst mit verbalen Auseinandersetzungen. Die vier Männer sollen den Betreiber beleidigt und bedroht haben, ehe die Lage innerhalb weniger Minuten eskalierte.
Einer der Angreifer griff demnach zu einem Stuhl aus der Galerie und schleuderte ihn gezielt auf den Geschäftsinhaber. Dieser erlitt dabei eine tiefe Wunde am Kopf. Ob es sich bei der Tat um einen gescheiterten Raubversuch oder eine gezielte Einschüchterung handelte, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

Nach ersten Hinweisen soll es sich bei den Verdächtigen um eine Gruppe von Männern nordafrikanischer Herkunft handeln, wobei einer der Beteiligten offenbar stark alkoholisiert gewesen sein könnte.
Neben den sichergestellten Videoaufnahmen aus dem Geschäft werten die Ermittler auch Bilder weiterer Kameras in der Gegend aus. Ziel ist es, den genauen Tathergang zu rekonstruieren und die Täter rasch auszuforschen.




Aktuell sind 4 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen