Ergebnis des Gutachters

Mord an Ehefrau: Nur teilweise einsichtsfähig

Mittwoch, 06. Februar 2019 | 09:50 Uhr

Bozen – Paolo Zoni (64) aus Madregolo bei Parma wird vorgeworfen, am 14. August im Urlaub in Gröden seine Frau Rita Pissarotti (60) mit 19 Messerstichen getötet zu haben. Der Mann sitzt seit jenem Tag im Bozner Gefängnis in Untersuchungshaft.

Der Amtssachverständige Edoardo Mancioppi ist nun zu dem Schluss gekommen, dass Zoni zum Zeitpunkt der Tat nur eingeschränkt zurechnungsfähig war.

Dem Experten aus Rovereto zufolge soll Zoni an einer psychotischen Störung leiden – wodurch er zum Tatzeitpunkt nur teilweise einsichts- und willensfähig gewesen sei. Damit kann er im Fall eines Schuldspruches mit einer Senkung des Strafmaßes rechnen. Als gemeingefährlich stuft der Gutachter den 64-Jährigen, der seit seiner Verhaftung in U-Haft sitzt, aber nicht ein.

Zoni selbst soll eingeräumt haben, Spielschulden in Höhe von rund 150.000 Euro zu haben. Seine Frau habe auf dem Urlaub in St. Christina bestanden, damit er Abstand zum Glücksspiel gewinne.

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Von: luk

Bezirk: Bozen

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