Täter [87] könnte morgen vernommen werden

Mord in Lana: Mindestens drei Messerstiche – Rätselraten um Motiv

Dienstag, 20. Juli 2021 | 09:41 Uhr

Lana/Bozen – Der Mordfall im Park des Seniorenheims in Lana vom Sonntagnachmittag beschäftigt nach wie vor die Ermittler und die Öffentlichkeit. Vor allem die Frage, warum der 87-jährige Karl Engelmayr seine langjährige Partnerin Maria Waschgler (78) erstochen hat, ist noch offen. Es wird vermutet, dass die Tat nicht aus dem Affekt heraus verübt wurde. Immerhin hat er für den Besuch von Waschgler ein Küchenmesser mitgebracht. Dieses soll er plötzlich aus seiner Jackentasche gezogen und mindestens drei Mal zugestochen haben.

Engelmayer wurde nach der Tat in die psychiatrische Abteilung des Krankenhauses von Meran gebracht. Er soll verwirrt gewesen sein. Bislang konnte er noch nicht vernommen werden. Laut Tageszeitung Alto Adige könnte das frühestens am morgigen Mittwoch geschehen. Der 87-Jährige wird von Anwalt Nicola Nettis vertreten. Auch eine Autopsie der Leiche wird in den kommenden Tagen von der Staatsanwaltschaft beantragt werden. Dann, so die Hoffnung, weiß man mehr über das Tatmotiv.

Karl Engelmayr stammt ursprünglich aus Österreich und lebt seit 1999 in Lana. Bislang gab es keine Alarmzeichen, die auf eine derartige Tat hingedeutet hätten. Sowohl Engelmayr als auch Maria Waschgler waren in Lana bekannt und beliebt.

Von: luk

Bezirk: Bozen, Burggrafenamt

Kommentare

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3 Kommentare auf "Mord in Lana: Mindestens drei Messerstiche – Rätselraten um Motiv"


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luisa
luisa
Tratscher
8 Tage 6 h

Traurige Geschichte…..R.I.P.

Gustl64
Gustl64
Superredner
7 Tage 12 h

Der Täter konnte gefasst werden, für andere Personen besteht keine Gefahr mehr. Also mögen die Berichterstatter wieder schweigen!

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
7 Tage 5 h

Solche Geschehnisse sind ein gefundenes Fressen für die Berichterstattung auf Kosten der Betroffenen.
Hier sollte mit viel mehr Fingerspitzengefühl vorgegangen werden.
Information für die Allgemeinheit ist ok, aber irgendwo hat das Informationsrecht der Allgemeinheit auch Grenzen!

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