Lagezentrum geschlossen

Nach dem Schneechaos: Rückkehr zu Normalität

Montag, 04. Februar 2019 | 17:56 Uhr

Bozen – Das Lagezentrum ist heute nach einer Besprechung geschlossen worden, die Verkehrssituation im Land hat sich nach dem Schneechaos wieder beruhigt.

Keine Menschen seien zu Schaden gekommen, es gab weder Verletzte noch Tote, das Leben der Bevölkerung war nie gefährdet, betonten die Stellvertreterin des Regierungskommissärs Francesca De Carlini, Ressortdirektor Klaus Unterweger, die Kommandantin der Verkehrspolizei Anna Lisa Mongiorgi, der stellvertretende Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Günther Walcher und der Kommandant der Berufsfeuerwehr Florian Alber heute Nachmittag bei der Abschlussbespechung nach dem Schneechaos in der Nacht auf Samstag.

Im Laufe der Nacht auf den 2. Februar waren in verschiedenen Teilen Südtirols 50 bis 70 Zentimeter Schnee gefallen; daraufhin war der Bevölkerungsschutz in all seinen Bereichen aktiviert worden, darunter auch jener im Hinblick auf die Verkehrssituation sowie der Schneenotfallplan.

Um die gelungene Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte weiter zu verbessern, wurde beschlossen, das Netzwerk zu erweitern und eine Arbeitsgruppe einzurichten, die auch die österreichischen Behörden und jene des Trentino mit einbezieht.

Nach einer Bilanz und der Feststellung der Beruhigung der Lage wurde heute um 15.30 Uhr das bei der Berufsfeuerwehr eingerichtete Lagezentrum geschlossen.

Auf der Nordspur der Brennerautobahn kamen die Fahrzeuge auch heute noch zwischen Brixen und Sterzing nur im Schritttempo voran, der Stau hat sich gegen 14 Uhr aufgelöst. Über 1000 Lastwagen wurden heute noch gezählt, davon 700 allein am Sadobre-Parkpatz bei Freienfeld, dazu kamen die Lieferwagen, die wie jeden Montag beruflich unterwegs sind, berichtete Kommandantin Mongiorgi. In der Nacht auf heute waren einige Einsätze der Verkehrspolizei gefordert.

Seit Samstag waren neben 470 Mitarbeitern des Straßendienstes mit 220 Schneeräumfahrzeugen in 12.000 Arbeitsstunden auch 134 Freiwillige Feuerwehren mit 1600 Wehrleuten im Einsatz, 23 Polizeistreifen mit 70 Polizisten und 20 Einheiten der Carabinieri. Das Weiße Kreuz war mit 25 Fahrzeugen, darunter zwei Ambulanzen, im Einsatz, mit 55 freiwilligen Helfern und vier Sanitätern; der Betreuungszug verteilte 4500 Brote, warme Getränke und 200 Decken. Im Lagezentrum waren 35 Personen tätig.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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6 Kommentare auf "Nach dem Schneechaos: Rückkehr zu Normalität"


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Guri
Guri
Tratscher
14 Tage 11 h

Polizei war auf der Autobahn keine zu sehen , die entziehen sich ihrer Kontroll Aufgabe bezüglich Winter Ausrüstung Lkw ! lieber sonst währe es nicht soweit gekommen

Saftl
Saftl
Grünschnabel
14 Tage 10 h

Gstott dass man iatz hergang und sogat “oschpele, do miassmo dringend mitnond a Lösung für die Zukunft findn”, geat man her uns suacht iatz in di negschtn 3 Monat an Schuldign und donoch isch olls gleich wie vorher🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️

Lion18
Lion18
Grünschnabel
14 Tage 9 h

Rückkehr zur Normalität??? Normal isch des nit! zum schamen! Wenn Sie schun Toge vorher melden es werd fescht schneibn! Ober Gott sei donk schneibs bei ins nit öfter weil zem Guate Nocht! 🙈

Rabe
Rabe
Grünschnabel
14 Tage 9 h

Iaz kenen sie sich wiedor medeilien umorhängen🛷

DeziBel
DeziBel
Grünschnabel
14 Tage 9 h

Das Verkehrsaufkommen auf der A22 ist generell zu hoch, vor allem verkehren zuviele LKW’s.Die nächsten Megastaus kommen garantiert wieder: spätestens, wenn im Frühjahr die nächsten größeren Baustellen auf der Autobahn eingerichtet werden. Mehr Verkehr bedeutet größere Abnutzung der Autobahn und somit noch häufigere Instandhaltungsarbeiten…

Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
13 Tage 22 h

Ob jetzt an ein Modernere Mauteinahme nachgedacht wird? Es kann einfach nicht sein, wenn man auf der Autobahn ist, dass der einzige Weg diese wieder zu verlassen, eine Mautstelle ist. Die Autobahnen sind so einbehaust, dass man nicht einmal zu Fuß die Flucht ergreifen kann. Eine Falle ohne Ausweg. 

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