Am Nanga Parbat verunglückt

Nardi und Ballard: Familien lehnen Bergungsangebot von Moro ab

Dienstag, 12. März 2019 | 17:14 Uhr

Bozen – Der Extrembergsteiger Simone Moro hat angeboten, die Leichen der verunglückten Alpinisten Daniele Nardi und Tom Ballard am Naga Parbat zu bergen.

Laut Medienberichten sei der Wahlbozner überzeugt, dass die Bergung technisch möglich sei. Er stehe in Verbindung mit dem baskischen Alpinisten Alex Txikon, der den Rettungsversuch koordiniert hatte, so Moro.

Die Familien der beiden Verunglückten haben das Angebot von Moro jedoch abgelehnt.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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11 Kommentare auf "Nardi und Ballard: Familien lehnen Bergungsangebot von Moro ab"


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Tabernakel
7 Tage 5 h

Noch mehr Tote braucht es nicht. Die Familien haben gut entschieden.

Bella Bionda
Bella Bionda
Tratscher
7 Tage 10 Min

@Tabi

Sie können ja richtig mitfühlend sein!

Ich würde das nicht wollen, das meine Lieben irgendwo auf der Welt alleine zurückgelassen werden und als Skelett irgendwann gefunden werden und dann vll noch als Spitznamen den Namen des Berges bekommen. Aber jedem das Seine. Wem an Allerheiligen der Finger auf dem Globus reicht, mir nicht. Möchte nicht pietätlos erscheinen, aber man kann doch nicht einfach die Leichen da liegen lassen. Da werden doch sicher weitere Besteigungen passieren und man hatte sie doch gefunden. Warum lass ich sie dann da liegen?

Seppl123
Seppl123
Grünschnabel
6 Tage 20 h

@Bella Bionda eher bekommen sie den spitznamen des kleidungsstücks. siehe green boots

Evi
Evi
Superredner
6 Tage 14 h

@Bella Bionda finde deine Einstellung alles andere als pietätlos. Sehe es genauso.

Zugspitze947
Zugspitze947
Grünschnabel
7 Tage 5 h

Die Familien haben Recht. Wenn bei der Bergung noch mehr Opfer zu beklagen wären würde man sich schuldig fühlen. Die Toten sollen in Frieden Ruhen.

Staenkerer
7 Tage 2 h

do de berge den zwoa männern ohnscheinend über olles gingen und vor ollen ondern standen, hobn se do obn sicher es beste platzl für ihre letzte ruhe!

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
7 Tage 2 h

das ist eine sehr gute entscheidung, erstens um andere menschen nicht unnötigen gefahren auszusetzen und zweitens weil die toten sicherlich für immer in den geliebten bergen ruhen möchten

lila
lila
Neuling
7 Tage 2 h

Für di Berg hoben sie gelebt.. Da sollen sie Ruhe finden.

amme
amme
Superredner
7 Tage 38 Min

wenn ols tote oben liegen konn a net die lösung sein

Dolomiticus
Dolomiticus
Tratscher
7 Tage 5 Min
nuisnix
nuisnix
Tratscher
6 Tage 14 h

Was geht das die sensationsgeile Allgemeinheit überhaupt an?
Die ganze detailgetreue Berichterstattung in den Medien hat doch mit dem wahren Gedanken des Alpinismus nichts mehr zu tun!
Und da schließe ich auch diese “Alpinisten” mit ein, die per Satellitentelefon und Internet jeden Furz während einer Expedition mitteilen!
Sie sind mit einem Ziel gestartet und haben es nicht erreicht – das passiert Millionen von Menschen täglich.

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