Von: mk
Bozen/Trient – Das Haftprüfungsgericht in Trient hat am Mittwoch die Suspendierung vom Direktor der Landesumweltagentur Flavio Ruffini wieder aufgehoben.
Ruffini zählt zu den Verdächtigten im Rahmen der Ermittlungen zum Fall Alpenkohle, in deren Zentrum mutmaßliche Unregelmäßigkeiten und illegale Praktiken bei der Abfallentsorgung stehen.
Die ursprüngliche Dienstenthebung war zuvor vom Ermittlungsrichter angeordnet worden und sollte ursprünglich für ein Jahr lang gelten.
In einer 20-seitigen Urteilsbegründung gaben das Gericht in Trient nun jedoch den Argumenten von Ruffinis Verteidiger, Rechtsanwalt Federico Fava, vollumfänglich recht. Das Gericht stufte die Einwände der Verteidigung bezüglich der „Stichhaltigkeit der schwerwiegenden Indizienlast“ gegen den Spitzenbeamten als begründet und nachvollziehbar ein, weshalb die Maßnahme gekippt wurde. Damit kann Ruffini seine Funktion als Behördenleiter vorerst wieder aufnehmen.




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