Von: Ivd
Mailand/Cortina – Mit Blick auf die Olympischen Winterspiele Mailand–Cortina 2026 hat die italienische Staatspolizei ein umfassendes Sicherheitskonzept aktiviert. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Sprengstoffentschärfer und die Hundestaffeln, die an den olympischen Austragungsorten im Einsatz sind.
Die Maßnahmen dienen der Prävention und Gefahrenabwehr. Die spezialisierten Einheiten führen vorbeugende Kontrollen in sensiblen Bereichen durch und greifen bei Bedarf unmittelbar ein. Ziel ist es, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und auszuschließen.
Die Hundestaffeln der Staatspolizei durchlaufen eine besonders intensive Ausbildung. Dabei werden sowohl die Hunde als auch ihre Hundeführer speziell geschult. Erst wenn das Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier perfekt funktioniert, kommt das Team zum Einsatz. Die Einsatzbereiche sind vielfältig und reichen von Ordnungs- und Überwachungsdiensten über Drogen- und Sprengstoffsuche bis hin zu Such- und Rettungseinsätzen, auch unter Trümmern.
Ergänzt werden die Hundestaffeln durch die Sprengstoffentschärfer der Staatspolizei. Diese arbeiten in der Regel in Zweierteams und sind insbesondere für präventive Inspektionen bei Großveranstaltungen zuständig. Seit 1976 verfügt die Staatspolizei über eigene Antisabotage-Einheiten. Zu ihren Aufgaben zählen das Erkennen, Neutralisieren und Zerstören von Sprengsätzen sowie die Sicherung und Überprüfung explosiven Materials.




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