Von: apa
Ein 36-jähriger Mann muss sich am Donnerstag vor Gericht verantworten, weil er Anfang Juli vorsätzlich einen Schuss auf eine Garnitur der Wiener Straßenbahnlinie 52 abgefeuert haben soll. Er muss sich wegen versuchten Mordes vor einem Geschworenengericht verantworten. Im Falle einer anklagekonformen Verurteilung drohen dem bisher unbescholtenen Mann zehn bis 20 Jahre bzw. lebenslängliche Haft. Ein Urteil soll es noch am Nachmittag geben.
Vor der Polizei gab der Mann an, es habe sich um eine “depperte Aktion” gehandelt, er habe niemanden verletzen wollen. Der berauschte Schütze hatte rechtmäßig eine Langwaffe erworben und besessen. Am 4. Juli soll er in der Linzer Straße in Hütteldorf die reichlich mit Fahrgästen besetzte Straßenbahn-Garnitur ins Visier genommen und abgedrückt haben. Das abgefeuerte Projektil durchschlug eine Glasscheibe und dürfte wohl nur dank glücklicher Fügungen keine Fahrgäste getroffen haben.




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