Ihm wird Amtsmissbrauch vorgeworfen

Prozessauftakt gegen Spagnolli

Dienstag, 13. September 2016 | 11:05 Uhr

Bozen – Am Montag hat das Verfahren gegen Bozens ehemaligen Bürgermeister Luigi Spagnolli in Zusammenhang mit dem Einkaufszentrum Twenty begonnen. Spagnolli selbst war beim Prozessauftakt nicht anwesend.

Bekanntlich wird ihm Amtsmissbrauch vorgeworfen. Laut Anklage soll er die Podini-Gruppe begünstigt haben.

Der ehemalige Bürgermeister hat stets betont, dass bei der Genehmigung der Konzession alles mit rechten Dingen zugegangen sei.

Die derzeitige Gemeindeverwaltung hat sich als Nebenklägerin in das Verfahren eingelassen – gemeinsam mit Aspiag und der Tosolini-Gruppe, den größten Konkurrenten des Podini-Unternehmens.

150 SMS, die Spagnolli auf seinem PC gespeichert hat, sollen von Experten vor Gericht geprüft werden – darunter auch Kurznachrichten zwischen dem ehemaligen Bürgermeister und dem Twenty-Eigner Giovanni Podini. Geklärt werden soll unter anderem, warum der Bau der Brücke zum Einkaufszentrum genehmigt wurde, obwohl diese über einen Privatgrund geht.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "Prozessauftakt gegen Spagnolli"


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Asgarth
Neuling
15 Tage 2 h

Auch hier stellt sich mal wieder die Frage: “Wieso wird das nicht im vorhinein geklärt!!”
Ich wohne in der Nähe der neuen Brücke und bin begeisstert über die Umsetzung und den Erfolg des Baus. Die Zone erfuhr eine Aufwertung durch den Anschluss an das Einkaufszentrum. Vorher war es fast unmöglich, zu Fuss ins Twenty zu gelangen.
Meiner persönlichen Meinung nach, eines der positiven Projekte der jüngeren Vergangenheit. Eines der wenigen….

Neumi
Grünschnabel
15 Tage 22 Min

Dagegen sagt auch keiner etwas. Mir selbst gefällt das auch ziemlich gut. Es geht hier um die reine Legalität, ob alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Es gab ja schon im Vorfeld einiges an Kritik.

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