Von: Ivd
Bozen – Morgen erreicht Südtirol das nächste Mittelmeertief, erklärt Dieter Peterlin vom Landesamt für Meteorologie und Lawinenwarnung in der Agentur für Bevölkerungsschutz: “Am Vormittag breiten sich die Schneefälle kurzzeitig auf das ganze Land aus. In den höheren Lagen ist mit rund fünf bis zu maximal zehn Zentimetern zu rechnen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen tiefen Lagen und 500 Metern. Am Nachmittag klingt der Schneefall vom Westen her überall ab.”
Der Direktor des Landeswarnzentrums Willigis Gallmetzer ruft zu verantwortungsbewusstem Handeln auf: “Auch wenn im Warnlagebericht für den 3. Februar in den Gebieten der Hauptdurchzugsstraßen die Warnstufe Grün aufscheint, müssen wir uns bewusst sein, dass Schneefälle generell auch in geringem Ausmaß die Gefährdung im Straßenverkehr deutlich erhöhen: Dünne Schneeschichten oder Schneematsch führen zu einer drastischen Reduzierung der Haftung, was unvorbereitet zu Unfällen führen kann.”
Der Bevölkerungsschutz weist daher darauf hin, bei morgigen Fahrten am, die Fahrzeuge unbedingt mit Winterausrüstung auszustatten und Schneeketten im Auto mitzuführen.
“Die Erfahrungen haben gezeigt: Auch wenn die Schneefälle in den vergangenen Tagen gering waren, wurden die Freiwilligen Feuerwehren zu 60 beziehungsweise 100 Einsätze gerufen, um Fahrzeuge zu bergen”, unterstreicht der Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Klaus Unterweger: “Wir rufen daher jeden und jede zu Vorsicht und Umsicht bei notwendigen Fahrten auf, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten und unser Zivilschutzsystem mit den Räumdiensten und Rettungsdiensten nicht unnötig zu belasten.”




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen