Auf vereistem Almweg am Würzjoch gab es kein Weiterkommen mehr

Schwerfahrzeug in den Dolomiten in Not

Mittwoch, 21. Februar 2024 | 16:24 Uhr

Würzjoch – Am Würzjoch in den Dolomiten, das im Winter üblicherweise nur von der Gadertaler Seite zu erreichen ist, musste die Freiwillige Feuerwehr von Untermoj am Mittwochvormittag zu einem Bergungseinsatz ausrücken.

Ein Klein-Lkw war bis auf die Passhöhe gefahren und wollte dann auf einem vereistem und ansteigenden Almweg in Richtung Peitlerkofel weiterfahren. Doch nach wenigen Metern war Schluss. Für das Schwerfahrzeug ging es weder vor noch zurück. Es blieb im Schnee am rechten Fahrbahnrand stecken.

Facebook/Freiwillige Feuerwehr Untermoj

Die Freiwillige Feuerwehr Untermoj wurde gegen 9.00 Uhr alarmiert. Mit Winden und Stahlseilen konnte der Klein-Lkw gesichert und wieder auf sicheren Untergrund befördert werden.

Facebook/Freiwillige Feuerwehr Untermoj

Unklar ist, ob ein Navi den Fahrer zum gefährlichen “Umweg” verleitet hat.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "Schwerfahrzeug in den Dolomiten in Not"


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Amadeus
Amadeus
Tratscher
1 Monat 23 Tage

Warum hat man den Fahrer nicht gefragt, ob sein Navi ihn fehlgeleitet hat?

Kasknedel
Kasknedel
Tratscher
1 Monat 23 Tage

Solche LKWs werden für den Lebensmitteltransport verwendet. In der Nähe befinden sich mehrere Hütten. Ich gehe davon aus, dass der Fahrer wusste, wo er hin muss (auch ohne Navi)
Trentino-Südtirol – Google Maps

krokodilstraene
krokodilstraene
Universalgelehrter
1 Monat 23 Tage

Wer solche Straßen ohne die nötige Ausrüstung befährt, ist selbst schuld, wenn er hängen bleibt!
Normalerweise fahren mit solchen “LKW’s” keine Anfänger, die die Straße nicht kennen…
Umso mehr verwundert es…

Babba
Babba
Tratscher
1 Monat 23 Tage

@krokodilstraene Normalerweise fahren mit solchen LKWs mittlerweile oft Menschen, die von unseren Gegebenheiten keine Ahnung haben, weil wir bald keine einheimischen Fahrer mehr haben, was mich nicht wundert, bei den Gehältern… Ob das in diesem Fall auch so war, weiß ich leider nicht

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