Zusammenarbeit mit Polizeibehörden

Sicherheitsdienst für Magnago-Platz in Bozen funktioniert

Donnerstag, 08. Oktober 2020 | 13:10 Uhr

Bozen – Nur einen Monat nach seiner Aktivierung am 8. September hat der private Wachdienst für den Silvius-Magnago-Platz in Bozen und die umliegenden Landhäuser, vor allem das Palais Widmann und das Landhaus II, bereits die gewünschten Ergebnisse geliefert: Am Platz Anwesende verhalten sich angemessen und es gibt mehr Sicherheit.

Sichere Orte für Bürger bereitstellen

Landeshauptmann Arno Kompatscher unterstreicht: “Das Thema Sicherheit geht weit über die Anwesenheit von Ordnungskräften hinaus. Unser Ziel ist es, Legalität wieder herzustellen und jene Orte der Stadt, an denen es kritische Situationen gab, wieder für die Menschen zu sicheren Orten zu machen. Die Plätze sollen für öffentliche Initiativen und Veranstaltungen genutzt werden und so wieder für die Bürger und Bürgerinnen zur Verfügung stehen.”

Zufrieden zeigt sich der für den Hochbau und das Landesvermögen zuständige Landesrat Massimo Bessone: “Der Wachdienst hat bisher seine Arbeit sehr gut gemacht und durch die gesetzten Maßnahmen gegen die Verwahrlosung der Orte hat sich die Situation deutlich verbessert.” Ein Einschreiten sei notwendig gewesen, so der Landesrat. “Wir haben die Maßnahmen für die Sicherheit der Frauen, aber auch für jene der Männer getroffen, die hier jeden Tag auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz sind und sich nun sicherer fühlen können”, unterstreicht Bessone.

Wachdienst vorerst für ein Jahr

Mit dem Wachdienst auf dem Silvius-Maganago-Platz wurde die “Sicuritalia AG”, ein auf diesem Sektor spezialisiertes Unternehmen für ein Jahr beauftragt. Die Mitarbeiter des Wachdiensts kümmern sich darum, dass niemand in die Landesgebäude eindringt. Ihre Aufgabe ist es, Situationen zu verhindern, die zur Herabwürdigung, Beschädigung und Verschmutzung öffentlicher Einrichtungen aber auch zu Imageschäden führen können. Ebenso sollen sie Verhaltensweisen oder Aktivitäten, die die Regeln des bürgerlichen Zusammenlebens und des Anstands missachten, entgegenwirken.

Zusammenarbeit mit Polizeibehörden

Der private Wachdienst unterstützt durch seine Arbeit auch die zuständigen Polizeibehörden. “Wir führen einen fixen Dienst von 7.00 Uhr morgens bis 19.00 Uhr abends durch. Nach einer anfangs recht schwierigen Situation stellen wir jetzt eine deutliche Verbesserung fest”, bekräftigt der Sicuritalia-Wachmann Pietro De Blasio. Der Wachmann hebt die Zusammenarbeit mit den Ordnungskräften hervor: “Bei auffälligen Situationen oder unerlaubten Handlungen alarmiert unser operatives Zentrum die Ordnungskräfte, die umgehend eingreifen.”

Landesrat Bessone hat den Auftrag der Sicherheitsfirma durch ein Dekret formalisiert, das vom Direktor des Landesamts für Vermögen, Maximilian Dusini, unterzeichnet wurde. Bessone hatte sich Ende Juli mit der Situation auf dem Silvius-Magnago-Platz in Bozen befasst. In den Vormonaten hatte es wiederholt Beschädigungen unterschiedlicher Art gegeben wie etwa an den Bänken und Bodenplatten ebenso wie Verschmutzungen. Darüber hinaus hatten sich die hygienischen Bedingungen auf dem Platz zunehmend verschlechtert.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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7 Kommentare auf "Sicherheitsdienst für Magnago-Platz in Bozen funktioniert"


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ex-Moechteg.Lhptm.
ex-Moechteg.Lhptm.
Superredner
23 Tage 8 h

Wachdienste und Bodygards gehört verboten…
Die Politik muss eine Welt schaffen, wo ein normales nebeneinander problemlos möglich ist.
All jene Personen, welche vor dem Landhaus herum gegaunert haben, verlagern sich nun in andere Teile der Stadt .. Super … Der Politiker hat saubere Plätze und der normale Bürger muss sich weiterhin im Sumpf des Lebens über Wasser halten …

Karl
Karl
Universalgelehrter
23 Tage 7 h

Die Bürger dürfen den Sicherheitsdienst der Politiker mit ihren Steuerabgaben zahlen welcher  hauptsächlich zum  Schutz der Politiker und ihrer Büros da ist. Sie selber aber  müssen täglich durch Straßen und Parks gehen die schon längst in der Hand von dubiosen Typen sind die dort den ganzen Tag herumlungern, sich  täglich volllaufen lassen oder gar Drogen verkaufen/konsumieren  und dabei zusätzlich ihre Notdurft  ungestört in aller Öffentlichkeit verrichten. Beim bezahlen der Entsorgung und Reinigung der Straßen und Parks darf dann der Steuerzahler wieder antreten. Bin mal gespannt wie lange dabei die Bürger noch mitspielen.

Guennl
Guennl
Tratscher
23 Tage 6 h

Hemmungslose Übertreibung.

Tschoegglberger.
Tschoegglberger.
Superredner
23 Tage 6 h

nein nein, ganz einfach gelogen.

anonymous
anonymous
Universalgelehrter
23 Tage 2 h

Von wo kommt schon wieder diese Sicherheits Firma

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
22 Tage 22 h

Diejenigen die ihre Betriebe in der Perathoner- und Südtirolerstr haben wirds “freuen”… 😣

Ich glaube die hätten auch gerne so einen mit Steuergeld finanzierten Wachdienst.

Savonarola
22 Tage 4 h

mit Steuergelder die Landstreicherei in andere Stadtteile verlagern und das als Erfolgsmeldung ausgeben. Niemand mehr lässt sich auf solche plumpe Art und Weise auf den Arm nehmen. Nachhaltige Problemlösungen sehen anders aus.

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