Fast sieben Kilo Haschisch im Aufzugsschacht versteckt

Techniker macht unerwarteten Fund in Bozen

Mittwoch, 11. März 2026 | 16:26 Uhr

Von: luk

Bozen – Die Carabinieri haben am Mittwoch in einem Wohngebäude in der Bozner Palermo-Straße mehr als 6,7 Kilogramm Haschisch sichergestellt. Die Drogen waren in der Grube eines Aufzugsschachts versteckt und wurden zufällig von einem Techniker entdeckt, der Wartungsarbeiten an der Anlage durchführte.

Der Mann alarmierte die Einsatzzentrale der Carabinieri, nachdem er in der Aufzuggrube einen Nylonbeutel mit mehreren verdächtigen Paketen und starkem Geruch nach Betäubungsmitteln bemerkt hatte. Ordnungshüter der Carabinieri rückten daraufhin aus, verschafften sich Zugang zum Schacht und stellten den Beutel sicher.

Bei der anschließenden Bestandsaufnahme registrierten die Ermittler insgesamt 66 Haschisch-Pakete mit einem Gesamtgewicht von rund 6,7 Kilogramm. Die Drogen waren unterschiedlich verpackt: Fünf Pakete (etwa 513 Gramm) trugen die Aufschrift „Il Mostro“, 17 Pakete (rund 1,7 Kilogramm) waren mit „Gomorra“ und Motiven der gleichnamigen Fernsehserie versehen, weitere 44 Pakete (etwa 4,4 Kilogramm) mit der Aufschrift „Regione Calabria“.

Carabinieri

Die Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt und werden nun für weitere Analysen aufbewahrt. Laut Schätzungen der Ermittler hätte die sichergestellte Menge auf dem illegalen Markt einen Erlös zwischen rund 65.000 und 80.000 Euro bringen können. Wer die Drogen im Schacht versteckt hatte und wem sie zuzzordnen sind, ist bislang unklar.

Die Carabinieri betonen die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. Der Hinweis des Technikers habe es ermöglicht, eine erhebliche Menge an Drogen aus dem Verkehr zu ziehen, die vermutlich für den lokalen Drogenhandel bestimmt gewesen sei.

Bezirk: Bozen

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