Gerichtliches Gutachten

Tödlicher Busunfall: Bremsen waren nicht defekt

Donnerstag, 31. Januar 2019 | 16:46 Uhr

Bozen – Nach dem Unfall im Juli 2018 in Bozen, bei dem der 58-jährige Marokkaner Hamid Idrissi Azani Hassami von einem Bus erfasst worden war und tödliche Verletzungen erlitten hatte, hat die Staatsanwaltschaft bekanntlich eine Untersuchung in die Wege wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Nun steht fest: Ein technisches Versagen der Bremsen kann ausgeschlossen werden.

Zu dem Unfall ist es kurz nach 21.00 Uhr in der Giuseppe di Vittorio-Straße in der Industriezone gekommen. Der 58-Jährige führte im Auftrag einer Dienstleistungsfirma Reinigungsarbeiten für die SASA durch.

Der 50-jährige Lenker, der am Steuer saß und mit dem Verunglückten befreundet war, wollte seiner Schilderung zufolge einen Methanbus hinter einem Wasserstoffbus abstellen. Wie ein gerichtlicher Gutachter nun bestätigt, lag allerdings kein Defekt bei den Bremsen vor.

Das Opfer ist vielmehr aufgrund des Schwungs, den der Bus hatte, getötet worden.

Von: mk

Bezirk: Bozen

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