22-Jähriger war auf der Stelle tot

Tödlicher Motorradunfall: Mitschuld nicht ausgeschlossen

Donnerstag, 15. September 2016 | 11:35 Uhr

Bozen – Am 21. September im vergangenen Jahr ist der 22-jährige Albaner Mirsian Nergjoni bei einem Motorradunfall in Bozen tödlich verunglückt. Bei der Reschenbrücke krachte sein Motorrad gegen einen Betonmischer, der gerade nach links abbiegen wollte. Gutachter gehen nun davon aus, dass der 22-Jährige Mitschuld am Unglück trug.

Die Freundin des jungen Mannes, die auf dem Rücksitz saß, schwebte lange Zeit nach dem Unfall in Lebensgefahr. Mittlerweile hat sie sich zwar erholt, trotzdem hat sie bleibende Schäden davongetragen.

Die Gutachter, die den Unfallhergang rekonstruierten, stellten fest, dass der Betonmischer bei seinem Wendemanöver zu sehr auf die Gegenfahrbahn geraten war. Allerdings fuhr das Motorrad mit einer Geschwindigkeit von 90 Stundenkilometern, obwohl in der Gegend ein Tempolimit von 40 Stundenkilometern vorgesehen ist.

Die Versicherung hat bei der Auszahlung des Schadenersatzes für die verletzte Frau 70 Prozent der Verantwortung für den Unfall dem Fahrer des Betonmischers beigemessen und 30 Prozent dem Motorradfahrer. Der junge Mann war auf der Stelle tot.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "Tödlicher Motorradunfall: Mitschuld nicht ausgeschlossen"


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Dublin
Tratscher
10 Tage 18 h

De Motorradler sein holt eben meistens zu schnell, und dann tuat’s dann tamisch enden.

oli.
Tratscher
10 Tage 14 h

keine Airbags , keine Schutzzone , viele auch mit zu leichter Kleidung im Sommer .
Und bei vielen die Fahrweise , zu schnell , Riskantes fahren .

R.I.P.

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