Beweissicherungsverfahren beantrag

Tödlicher Schlittenunfall: Doch keine Archivierung

Mittwoch, 08. Mai 2019 | 10:21 Uhr

Bozen/Ritten – Im Rahmen der Untersuchung zum tödlichen Schlittenunfall am 4. Jänner am Rittner Horn gibt es eine neue Wende. Bekanntlich war nach dem Unfall die achtjährige Emily Formisano auf der Stelle tot. Rund 40 Tage später erlag auch die 38-jährige Mutter Renata Dyakowska ihren Verletzungen. Wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet, hat Ermittlungsrichte Richter Schonsberg nun dem Antrag zugestimmt, ein Beweissicherungsverfahren durchzuführen.

Demnach soll der Trientner Gutachter Ernesto Rigoni überprüfen, ob die Beschilderung und der Hinweis auf das Rodelverbot am Anfang der Piste gesetzeskonform waren, oder nicht.

Das Beweissicherungsverfahren wurde von Ciro Formisano, dem Vater der kleinen Emily, beantragt. Rein formell wird gegen den Mann immer noch ermittelt. Dabei handelt es sich allerdings eher um eine allgemein notwendige Vorgehensweise, als um einen tatsächlichen Verdacht.

Auch gegen Siegfried Wolfsgruber, dem Verantwortlichen des Skigebiets, wird weiter ermittelt. Ursprünglich wollte die Staatsanwaltschaft den Fall archivieren.

Von: mk

Bezirk: Bozen, Salten/Schlern

Kommentare

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2 Kommentare auf "Tödlicher Schlittenunfall: Doch keine Archivierung"


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forzafcs
forzafcs
Superredner
17 Tage 19 h

Des wor a Unfoll, traurig wia do iatz versuacht wert no irgend a Kapital draus zu schlogen

mmhm_sel_schu
mmhm_sel_schu
Grünschnabel
17 Tage 17 h

Das Verfahren bringt die Familie, leider auch nicht zurück…

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