Zwölfjähriger kam in Naturns ums Leben

Tödlicher Sturz durch die Glastür: Weitere Ermittlungen

Donnerstag, 18. Juli 2019 | 10:31 Uhr

Bozen/Naturns – Die Staatsanwaltschaft muss zum Tod von Yousef Djedidi weiter ermitteln, berichtet das Tagblatt Dolomiten. Dies hat U-Richter Peter Michaeler aufgrund eines Antrags der Hinterbliebenen verfügt. Der Zwölfjährige war bekanntlich am 9. Jänner 2017 zu Hause in der Wobi-Wohnung im Naturnser Ortsteil Staben durch eine Glastür gestürzt und beim Transport ins Meraner Krankenhaus verstorben.

Die Angehörigen fordern, dass die Glastür von einem Gutachter unter die Lupe genommen wird. Yousefs Vater hat die Tür aufgehoben.

Er will klären lassen, ob es mögliche Mitverantwortliche für den Tod seines Sohnes gibt. Die Familie, die von Rechtsanwalt Antonio Rovito vertreten wird, hat deshalb Einspruch gegen den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Einstellung des Ermittlungsverfahrens erhoben.

Der Zwölfjährige hatte sich aufgrund des Sturzes eine Bauchwunde zugezogen. Laut Ergebnis der Autopsie ist der Junge war innerlich verblutet.

Mehr lest ihr in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts Dolomiten!

Von: mk

Bezirk: Bozen, Burggrafenamt

Kommentare

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11 Kommentare auf "Tödlicher Sturz durch die Glastür: Weitere Ermittlungen"


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vitus
vitus
Tratscher
1 Monat 3 Tage

Was passiert ist, ist schrecklich! Aber jetzt dem Türhersteller die Verantwortung zuzuschieben, auch nur teilweise, finde ich lächerlich. Dann müsste Architekt, Baufirma usw. auch noch auf die Anklagebank.

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

der architekt wäre verantwortlich wenn die ausschreibung mangelhaft wäre, die baufirma wenn sie einen bau schlüsselfertigt übernimmt, letztendlich wäre noch der türlieferant, welcher wissen muss, dass glastrennwende und -türen in wohnbereichen, bädern usw gehärtet oder in nicht zerbrechlichen material sein sollten, ansonsten man sich bei einem eventuellen bruch ganz schlimm e schnittwunden zufügen kann, dieser fall hat es ja leider bewiesen und ein unschuldiges kind musste sein leben lassen

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

dass die mühlen des gesetzes langsam mahlen können die betroffenen nichts dafür, ich kann die eltern, welche den tod des sohnes beklagen verstehen, wenn sie der sache auf den grund gehen, denn eine glastür sollte in diesem falle gehärtet sein, sodass es zu einem sicherheitsglas wird, das bei bruch in kleine krümmel zerfällt wodurch schnittwunden vermieden werden….jemand muss für diesen mangel verantwortlich zeichnen, schließlich könnte das kind heute noch leben

efeu
efeu
Superredner
1 Monat 3 Tage

falschauer
des isch auch eine Geldsache eine dicke Scheibe kostet mehr

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

@efeu so ist es stellt sich nur die frage wer diese scheibe, welche nicht den normen entspricht, angeschaffen hat?….und genau das spreche ich an

F.t.S
F.t.S
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

nein, am besten wäre man nimmt verbund sicherheitsglas, für solche türen und kein esg…

Staenkerer
1 Monat 3 Tage

kimmt aufs olter des hauses und der tür drauf un! brichfeste scheibn in de türn isch no nit sooo long vorschrift!

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

seit jahrzehnten, staenkerer, seit jahrzehnten, sollten ganzglastüren gehärtet (temperiert) sein, diese implodieren beim bruch und vor dir liegt ein häufchen glaskrümel

Costa
Costa
Tratscher
1 Monat 3 Tage

Es geht nicht um die Verantwortung des Hersteller, sondern ob der Türtyp der geltenden Norm entspricht und in der Wohnung hätte eingebaut sein dürfen.

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

an hand der dislikes in anbeteacht des todes eines kindes, kann man ermessen, welche einstellung in diesem forum vorherrscht, ich wünschen niemanden so einen schicksalsschlag, aber die däumchen der betroffenen würden dann ganz sicher in eine andere richtung gehen….schämt euch, wie kann man nur so pietät- und empathielos sein

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