Von: luk
Ahrntal – Tragischer Unfall im Ahrntal: Ein 53-jähriger italienischer Tourist ist am Neujahrstag bei einer Wanderung ums Leben gekommen. Der Mann war am späten Vormittag allein zu einem Spaziergang oberhalb von St. Johann aufgebrochen, kehrte jedoch nicht zurück.
Gegen 14.00 Uhr entdeckten zwei andere Wanderer den leblosen Körper des Mannes und alarmierten sofort die Rettungskräfte. Der Unfallort lag auf etwa 1.300 Metern Höhe. Im Einsatz waren die Bergrettung Ahrntal, der Rettungshubschrauber Aiut Alpin Dolomites sowie Einsatzkräfte der Finanzpolizei aus Bruneck. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen, berichtet die Zeitung Alto Adige. Die sterblichen Überreste wurden anschließend ins Dorf gebracht.
Nach ersten Erkenntnissen hatte sich der Tourist in ein Gebiet oberhalb der Ortschaft begeben, rund 300 Höhenmeter über dem Dorf, im Bereich des Trippachtals. Dabei handelt es sich um eine Zone mit Wiesen und Wald, nicht um hochalpines Gelände. Vermutlich verließ der Mann eine Forststraße und setzte seine Wanderung in schwierigeres, steileres Gelände fort.
An einer besonders abschüssigen Stelle dürfte er ausgerutscht sein. Trotz Sonnenscheins war der Boden dort offenbar hart und teilweise vereist. Der Mann stürzte rund 80 Meter einen steilen Hang hinab, prallte gegen Sträucher und Felsen und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Der Tod dürfte sofort eingetreten sein.
Der Unfall wurde nicht beobachtet und lässt sich derzeit nur teilweise rekonstruieren. Es ist auch möglich, dass der Tourist die Orientierung verlor und in unwegsames, nicht markiertes Gelände geriet. Die Tragödie überschattet den ersten Tag des neuen Jahres im Ahrntal.




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