Carabinieri verhaften zwei Personen

Zwei Kilo Marihuana im Rucksack – Cannabisplantage in Eppan

Samstag, 04. Juli 2020 | 13:11 Uhr

Bozen – Die Carabinieri haben in Bozen Drogenkontrollen durchgeführt. Dabei wurden über zwei Kilogramm Marihuana gefunden, zwei Personen verhaftet und eine weitere angezeigt. Eine vierte Person wurde in Eppan angezeigt. Sie hatte Cannabispflanzen angebaut. Ihnen wird Drogenbesitz und in einem Fall Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen.

Die Kontrollen der Ordnungshüter fanden in der Zone rund um den Bozner Bahnhof statt. Dieser habe sich als Hotspot entwickelt. Viele Dealer seien nur mit geringen Mengen unterwegs, da sie genau wüssten, dass sie dafür nicht ins Gefängnis gehen, so die Carabinieri.

Dennoch wird der Kontrolldruck aufrechterhalten. Jüngst waren die Exekutivbeamten samt Drogenspürhund vor Ort und näherten sich einem Migranten, der sich gerade mit einer weiteren Person stritt. Die Kontrolle missfiel dem sichtlich angeheiterten Mann aber nicht: Er wehrte sich, bedrohte die Beamten und versuchte auch, sie schlagen. Schließlich überwältigten die Carabinieri den Mann und setzten ihn mit Pfefferspray außer Gefecht. Auf der Kaserne erfolgte die Identifizierung. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen 23-jährigen Gambier, der bereits polizeibekannt ist und sich illegal in Italien aufhält. Er wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt verhaftet.

Die Kontrollen gingen weiter und bei einer 24-jährigen Frau aus Gambia, die gerade mit dem Zug in Bozen angekommen war, fanden die Beamten zwei Kilogramm Marihuana im Rucksack. Die junge Frau wurde wegen Drogenbesitzes mit Verkaufsabsicht verhaftet.

Im Bahnhofspark hat hingegen ein Drogenspürhund bei einem Mann Drogen erschnüffelt. Insgesamt wurden bei dem 19-jährigen Gambier 14 Gramm Marihuana sowie Bargeld sichergestellt. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Cannabisplantage bei 66-jährigen in Eppan

Ebenfalls eine Anzeige erhalten hat ein 66-jähriger Mann aus Eppan. Auf seinem Grund wurden sieben Cannabispflanzen entdeckt. Außerdem hatte er ein Gramm Marihuana konsumfertig in seinem Besitz. Die Rauschmittel wurden beschlagnahmt und sollen nun im Carabinier-Labor in Leifers untersucht werden.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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19 Kommentare auf "Zwei Kilo Marihuana im Rucksack – Cannabisplantage in Eppan"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Ars Vivendi
Ars Vivendi
Superredner
1 Monat 6 Tage

Zum wiederholten Mal polizeibekannt und illegal im Land. Was soll man dazu noch sagen ? Vielleicht Mitleid mit den Polizeibeamten, die ihre Arbeit gut machen und Tage oder Wochen später wieder auf die gleiche “Kundschaft” treffen. Kontrollieren, festnehmen, Identität feststellen, Berichte schreiben und das alles für die Katz 🐈

sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

Schuld der Politiker die keine neuen strengeren Gesetze verabschieben wollen mit drakonischen Strafen.

inQuarantaene
inQuarantaene
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Ars Vivendi

so ist es!
Alles wie gehabt!

Tolerahahahanz
Tolerahahahanz
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Lasst dem 66 Jährigen doch seine Pflänzchen bzw. „Plantage“.

anonymous
anonymous
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

Marihuana ist Medizin ,das ist wohl noch nicht durchgesickert

inQuarantaene
inQuarantaene
Tratscher
1 Monat 6 Tage

anonymous@

nicht für jeden, nur für die wirklich wichtigen Fälle!

Freiheit
Freiheit
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Wia finden die Carabinieri 7 Pflanzen im Garten eines 66 jährigen??? Anzeige von neidischen Nachbarn???

inQuarantaene
inQuarantaene
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Freiheit

das kommt immer wieder vor!

yeah
yeah
Tratscher
1 Monat 6 Tage

MILLIARDEN an stuiern de net lei net eingnummen werdn, sondern a no aussigworfn zur verfolgung fa den 66jh zb… uanfoch lei total gaga

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Superredner
1 Monat 6 Tage

Mich erstaunt zum wiederholten Male das Rechtsverständnis einiger der hier Kommendierenden. Für die “Illegalen” und bereits “Polizeibekannten” gibt es zu Recht 👍, aber bei einem Älteren, vermeintlich Einheimischen, Straftäter sollen beide Augen zugedrückt werden und dazu werden noch die “neidischen Nachbarn” verdächtigt. Wenn niemand das ganze Dreckszeug abbaut, kann es auch nicht verkauft werden. Denkt bitte auch an eure Kinder und Enkel, die vor Drogen geschützt werden müssen.

Freiheit
Freiheit
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

ober wenn die Jugendlichen zum Saufen motiviert werden isch es zwor legal, ober schlimmer für Körper und Psyche als Cannabis

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Superredner
1 Monat 5 Tage

Sind die 23 👎 für meinen Rechtschreibfehler ? Das muss KommenTierenden heißen.

marher
marher
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

Politisch gesehen sind wir selber Schuld haben wir doch ihnen alles gewährt und obwohl x mal polizeilich bekannt nicht im
Stande sind sie des Landes zu verbannen.

Staenkerer
1 Monat 6 Tage

jo, jo, polizeibekonnt …des kennt man jo, ober vie bess r isch de “gärtner” a nit!

Wea
Wea
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Oanfoch cannabis legalisieren donn isch des Problem gelöst

Pepe
Pepe
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Nocher tats sicher a viel wianiger Kriminalität gebn👍

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Superredner
1 Monat 5 Tage

@Wea…und dann noch gleich die Geschwindikeitsbeschränkungen aufheben, würde auch viele Rechtsverstöße verhindern…….

nachgedacht
nachgedacht
Tratscher
1 Monat 6 Tage

interessant…1gramm, 14gramm, 2000gramm (2kg)
wer va dia drei -juristisch gsechn woll am meistn drauzohln werd? 🤔😂🙈

inQuarantaene
inQuarantaene
Tratscher
1 Monat 6 Tage

nachgedacht

wohl der 66 Jährige Gärtner! 😉

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