Er hat viel Ansehen in der Corona-Krise erlangt

Conte ist neuer Parteichef des M5S

Samstag, 07. August 2021 | 17:53 Uhr

Rom – Italiens ehemaliger Ministerpräsident Giuseppe Conte ist neuer Vorsitzender der Fünf-Sterne-Bewegung. Nachdem viele Parlamentarier die Bewegung wegen interner Streitigkeiten verlassen haben, will Conte den M5S wieder auf Vordermann bringen.

Conte hatte als Premier während der Corona-Pandemie große Zustimmungswerte in Italien erlangt. Allerdings standen Teile seiner Koalition nicht bis zuletzt hinter ihm.

Mit seinem Rücktritt als Ministerpräsident im Jänner hatte Conte die Konsequenzen aus der Tatsache gezogen, dass er im Senat über keine tragfähige Koalition mehr verfügte. Zwei Wochen zuvor war es zum Bruch mit der kleinen Koalitionspartei Italia Viva von Ex-Premier Matteo Renzi gekommen.

Zunächst war der parteilose Conte das Bindeglied zwischen der Fünf-Sterne-Bewegung und der Lega unter Matteo Salvini. Als dieses Bündnis zerbrach, stand Conte abermals einer Regierung vor: Dieses Mal waren der M5S, der PD und Italia Viva von Matteo Renzi mit von der Partie.

Die Fünf-Sterne-Bewegung wurde seit eineinhalb Jahren von Interimschef Vito Crimi geführt. Bei der Online-Abstimmung haben sich am Freitag fast 93 Prozent der M5S-Mitglieder für Conte als Chef ausgesprochen. Im Herbst plant er eine Tour durch Italien.

Von: mk

Kommentare

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7 Kommentare auf "Conte ist neuer Parteichef des M5S"


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Opa1950
Opa1950
Tratscher
1 Monat 17 Tage

Conte hat schon als Ministerpräsident nicht erreicht. Wird also auch für die 5 Sterne Bewegung nicht viel erreichen. Er ist kein Politiker.

ebbi
ebbi
Universalgelehrter
1 Monat 17 Tage

Sie hätten sicherlich diesen maroden Staat besser durch die schlimmste Zeit der Pandemie geführt.

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
1 Monat 17 Tage

Wer auf den Geschmack der Macht kommt, kann davon nicht mehr lassen.

Trina1
Trina1
Universalgelehrter
1 Monat 17 Tage

Wenigstens merkt man sich die Italienischen Politiker, sind immer die selben nur anders presentiert!

sophie
sophie
Universalgelehrter
1 Monat 17 Tage

Ich mag es nicht, wenn ein Politiker von einer Partei zur nächsten Läuft, denn entweder ich habe eine eigene Meinung oder ich habe eine andere, Solche Politiker sind wie Windfähnchen…..

EugenioDeMaria
EugenioDeMaria
Tratscher
1 Monat 13 Tage

Stimmt…aber wenn jeder der eine abweichende Meinung hat…gleich wegläuft und dann seine eigene Partei gründet…dann landen wir wieder in den 1960 JAHREN.

Demokratie bedeutet und lebt von der Kraft des Ausgleichs und Kompromisse zu schließen.

Laempel
Laempel
Tratscher
1 Monat 17 Tage

Jeder Parteichef verdient die Partei, die er sich ausgesucht hat. Hals- und Beinbruch mit dem rechthaberischen Schreihals Grillo und einem Schlangennest von Quertreibern und Staatszuzzlern im Nacken! Da ist der politische Märtyrertod fast schon vorprogrammiert.

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