Skiliftbetreiber und Touristiker protestieren gegen Schließung – VIDEO

Es reicht: „Volk der Berge“ verspricht „Lawine von Protesten“

Dienstag, 23. Februar 2021 | 07:17 Uhr

Cuneo – Nachdem Rom die Öffnung der italienischen Skigebiete im buchstäblich letzten Moment abgesagt hatte, ist den Betreibern der Skilifte, den Touristikern, den Kaufleuten, den Skilehrern und allen anderen, die in der Region Piemont vom „Weißen Sport“ leben, endgültig der Kragen geplatzt.

Nach der letzten Schließung, die nicht weniger als das endgültige Aus für die Skisaison bedeutet, lassen die Menschen, die sich selbst „Volk der Berge“ oder „Volk des Schnees“ nennen, ihrem Unmut in lautstarken Protestaktionen und Demonstrationen freien Lauf.

Facebook/Popolo della Montagna

Um gegen die Schließung der Lifte und für das Überleben der piemontesischen Täler zu protestieren, organisierte das „Volk des Schnees“ in allen Skigebieten des Piemont einen viel besuchten und aufsehenerregenden Flashmob.

Am Montag hingegen versammelten sich Liftbetreiber, Skilehrer, Skiverleiher, Inhaber von Sportartikelgeschäften, Skihüttenwirte, aber auch Bauern, Handwerker und andere Talbewohner vor dem Sitz der „Cuneo Neve“ – einer Teilorganisation der italienischen Industriellenvereinigung Confindustria –, um sich für den Erhalt ihrer Betriebe, Lokale und Arbeitsplätze einzusetzen. „Erhält die Berge am Leben“, so die Parole, die am Gebäude auf einem riesigen Spruchband prangte.

Facebook/Prato Nevoso Ski

Als Zeichen der Trauer trugen alle Demonstranten schwarze Luftballons. Mit Glocken und Trompeten machte das „Volk der Berge“ lautstark auf ihre Not aufmerksam. Einige der wütenden Protestierenden brachten sogar ihre Schneekanonen, die diesen Winter ganz umsonst die Pisten eingeschneit hatten, mit.

La montagna rompe il silenzio!"Dietro di noi c'è una struttura di vita per le valli"Ascolta l'intervista a Roberto Gosso Presidente di CUNEO NEVE nell'estratto del Tgr Piemonte👇👇Si ringrazia il caporedattore Tarcisio Mazzeo, il giornalista Gabriele Russo e tutta la redazione

Posted by CUNEO NEVE on Thursday, February 18, 2021

„La montagna merita rispetto, non Speranza“ – Der Berg verdient Respekt und nicht Speranza (Nachname des italienischen Gesundheitsministers, der im Italienischen zugleich Hoffnung bedeutet, Anmerkung der Redaktion) – so einer der vom „Volk des Schnees“ gewählten Slogans.

Mit dieser Parole nahmen die aufgebrachten Menschen, die vom Wintersport leben, vor allem den Gesundheitsminister Roberto Speranza, den sie für den Hauptverantwortlichen der im letzten Moment aufgehobenen Öffnung der Skigebiete halten, ins Visier.

Facebook/Popolo della Montagna

Mit einem Video, in dem sie dem „Volk der Berge“ ihre ganze Solidarität erklärt, schloss sich auch Marta Bassino, die bei den Skiweltmeisterschaften in Cortina im Parallelrennen ihr erstes WM-Gold geholt hatte, dem Protest an. „Wir sind gemeinsam im Rennen“, so Marta Bassino.

Die bekannte Skirennläuferin war aber nicht allein. Neben dem eigentlichen „Volk des Schnees“ nutzen auch Bauern, Kaufleute, Handwerker, Inhaber verschiedener Lokale und Bürgermeister die immer größer werdende Protestwelle, die sich im Sinne der Organisatoren von einem Schneeball in eine große Lawine verwandeln soll, um darauf aufmerksam zu machen, dass das Überleben der alpinen Bergtäler des Piemont nicht zuletzt vom Wintersport abhängt.

Facebook/Popolo della Montagna

Da aus Sicht der Skiliftbetreiber die Skisaison mehr oder weniger zu Ende ist, forderten die Demonstranten insbesondere für die nicht weniger als fünfmal verweigerte Öffnung der Lifte finanzielle Überbrückungshilfen. Auch die Region Piemont, die wegen der aus ihrer Sicht „sprunghaften“ Corona-Politik Roms mit der Regierung im Clinch liegt, übte mit den Skiliftbetreibern Solidarität.

„Wir sind ein Volk, das es nicht gewohnt ist, zu protestieren, sondern zu arbeiten, aber diesmal ist das Maß voll. Wir haben keine Alternativen mehr, als unsere Wut zu zeigen“, so der Präsident der Region Piemont, Alberto Albo Cirio.

„Um zu zeigen, dass sie etwas gegen das Virus unternommen haben, haben sie uns als Sündenbock benutzt. Aber der Skitourismus ist nicht das Hobby von einigen Reichen, sondern die Arbeit von denen, die wie wir in den Bergen leben“, brachte der Leiter der Skilehrerschule von Limone Piemonte, Pier Paolo Ballarè, die Gedanken vieler Menschen, die schlicht um ihr wirtschaftliches Überleben bangen und die Entvölkerung ihrer Täler fürchten, auf den Punkt.

„Wir haben uns an die Illusion geklammert und daran geglaubt, die Lifte zu jedem uns mitgeteilten Termin öffnen zu können. Nach monatelangem Warten haben wir eine ganze Woche gearbeitet, um die Pisten in Ordnung zu bringen. Im Hinblick auf die Öffnung haben wir für die Pisten und die Unterkünfte Personal eingestellt, Vorräte für die Hütten und Restaurants eingekauft und online Skipässe verkauft. Die neuerliche Schließung bedeutet die Beerdigung der gesamten Saison. Dies alles hat zu einer Erhöhung der Fixkosten geführt, für die wir aufgrund der uns entgangenen Einnahmen aus unserer Arbeit eine hundertprozentige Entschädigung verlangen“, so die Liftbetreiber in einen an Ministerpräsident Mario Draghi adressierten Brief.

Il grido del POPOLO DELLA MONTAGNA di oggi si è innalzato verso il cielo anzi, secondo me, è arrivato ancora più sù! Sono fiero di noi, di tutti noi, della forza che abbiamo dimostrato, della nostra pacatezza e determinazione che da generazioni ci identifica e contraddistingue da tutti gli altri. Sono fiero che il grido di oggi abbia rappresentato le nostre montagne, i nostri prati, le nostre cime innevate e soprattutto le NOSTRE ATTIVITÀ. A chi crede che in montagna si vada solo per “la settimana bianca” chiedo di venire a vedere cosa c’è sulle nostre cime, oltre allo sci. Grazie per esserci stati tutti, grazie per aver gridato con me, perché se si grida tutto insieme, l’eco arriva più lontano. GRAZIE AL POPOLO DELLA MONTAGNA.

Posted by Marco Allegro Allegro on Monday, February 22, 2021

Am Ende der Protestkundgebung ließen die Demonstranten ihre schwarzen Luftballons zur Filmmusik von „Der letzte Mohikaner“ in den grauen Himmel von Cuneo steigen.

Nicht nur die Liftbetreiber, sondern alle Menschen, die in den piemontesischen Alpentälern direkt oder indirekt vom Wintersport leben, wollen sich nicht mehr länger mit Versprechungen zufriedengeben. Die Organisatoren kündigten an, dass die Proteste fortgesetzt werden. Das „Volk des Schnees“ will, dass aus ihrem Unmut eine „Lawine von Protesten“ wird. Wie ein Teilnehmer der Kundgebung gegenüber Reportern unterstrich, wollen die Menschen der Berge keine „letzten Mohikaner“ sein.

Von: ka

Kommentare

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61 Kommentare auf "Es reicht: „Volk der Berge“ verspricht „Lawine von Protesten“"


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sophie
sophie
Universalgelehrter
2 Tage 10 h

Mich wunderts dass nicht mehr Menschen protestieren, denn viele und vieles steht vor dem aus, so können das nur wenige überleben und die Langzeitfolgen der Menschen, die kommt noch auf uns zu, einfach unvorstellbar und macht nachdenklich

Jiminy
Jiminy
Kinig
2 Tage 4 h

mich wunderts eigentlich auch. Aber dann sieht man wie die Leute Geld für Handy giga illimitati, payTV und Hunde haben, somit könnte es sein, dass es noch relativ gut geht…

Staenkerer
1 Tag 23 h

recht hobn se und protestieren! war nochzumochn! wöchentlich?
tausende!

sophie
sophie
Universalgelehrter
1 Tag 22 h

@Jiminy
Vielen Menschen ist in solchen Zeiten sehr geholfen mit einem Vierbeiner, Katze oder Hund, das sind treue und anschmiegsame Lebensgefährten, können einem sehr viel geben

Chrys
Chrys
Tratscher
2 Tage 10 h
Die Situation ist aus wirtschaftlicher Sicht schon ein enormes Problem, sind doch weite Teile der von Tourismus lebenden Bevölkerung in ernsten, finanziellen Schwierigkeiten. Einigen Teilen der Bevölkerung, wahrscheinlich jene die keine ökonomischen Einbußen zu verzeichnen haben, begrüßen noch diese Maßnahmen, was natürlich die Bürger spaltet.   Vielleicht hätte eine Öffnung in Piemont und Aosta, aufgrund der Einwohnerzahl, noch etwas retten können, bei uns bezweifle ich das. Hier hätte wohl, ohne Ausländer, kein Skilift aufgesperrt. Das Traurige wird aber sein, dass kein Unternehmer angemessen unterstützt wird werden. Das hat man doch schon bei der Jahreshotellerie gesehen. Hier befürchtet man bereits, dass der… Weiterlesen »
info
info
Tratscher
2 Tage 9 h
Beim Thema Weihnachtsmärkte wird es wohl überhaupt ein Umdenken geben, die Bustagestouristen haben wenig zum Umsatz, aber viel zum Unmut in der Bevölkerung beigetragen. Es werden für die Vorweihnachtszeit sicher neue, gediegenere Angebote entwickelt werden. Übrigens bin ich gerade _weil_ mir durch die aktuelle Situation große finanzielle Ausfälle entstehen dafür, das Infektionsgeschehen wieder unter Kontrolle zu bekommen, um damit eine _dauerhafte_ Öffnung zu erreichen. Das Dahinkratzen am oberen Rand, wie im “Sonderweg” führt unweigerlich zum Auf-/Zu-Chaos, das wir seit Oktober durchleben und das ist wirtschaftlich und mental schlimmer, als es ein paar Wochen in einem totalen Lockdown wären. Vielleicht könnte… Weiterlesen »
pincolino
pincolino
Neuling
2 Tage 9 h

Einigen Teilen der Bevölkerung, wahrscheinlich jene die keine ökonomischen “Einbußen zu verzeichnen haben, begrüßen noch diese Maßnahmen, was natürlich die Bürger spaltet.” Da sieht man mal, wie blöd die Leute sind. JEDER ist davon betroffen. Wenn der Tourismus in Südtirol nicht funktioniert, spüren das die Landwirte, die Handwerker, der Einzelhandel. Nicht zu erwähnen, dass Italien so viele Schulden gemacht hat, die kann keiner mehr zurückzahlen. Spätestens wenn das Geld nur noch die Hälfte wert ist, dann werden noch die letzten aufwachen. Leider ist es dann zu spät.

corona
corona
Superredner
2 Tage 6 h

Ein klares Ziel scheut unsere Landesregierung wie der Teufel das Weihwasser. Denn das könnte nur lauten “Inzidenz unter 200” oder “Intensiv unter 20”, usw. Da könnte sich jeder ausrechnen, dass der Lockdown noch lange bleibt… und das Geschrei wollen sie halt erst hören, sobalds nicht mehr anders geht…

freindlich_bleiben
freindlich_bleiben
Grünschnabel
2 Tage 5 h

Find des extrem kurzsichtig zu sogen: wenn dr Tourismus nit isch, sell betrifft mi nit. Odr wenn die Modegschäfter zua sein, sell isch mr gleich, wenn kuane Konzertr sein … etc.
Kuane Touristen= kuane orbat für Leit im Holt, keine Hotels= wianiger orbat fürn Gärtner der suscht ollm die Balkone gmocht hat, wianiger Gärtner unterwegs= wianiger für Autogaragen, weil pan Auto holt a nix hingeat
Etc. etc. etc.

Pacha
Pacha
Superredner
2 Tage 3 h

@info……..unser Sonderweg war richtig, da er vielen Betrieben den nötigen Sauerstoff zum überlegen gegeben hat!!

Jiminy
Jiminy
Kinig
2 Tage 8 h

Interessant wie der “rispetto” für die Berge interpretiert werden kann… Meiner Meinung nach werden genau jetzt die Berge am meisten respektiert: kein Massentourismus, keine Almhütten mit laute Musik, keine Liftanlagen, kein Kolonnenverkehr, keine laute Motorräder…. einfach nur Ruhe für Tier und Mensch! Auch die (Berg)Strassen sind jetzt wieder für gesunde Sportarten wie Radfahren attraktiv dank dem schönen Wetter und dem wenigen Verkehr am Wochenende.

Horti
Horti
Tratscher
2 Tage 8 h

Genau, davon werden die Menschen ja satt.

Jiminy
Jiminy
Kinig
2 Tage 7 h

@Horti
ich spreche da nicht von der wirtschaftlichen Seite! Ich sage ganz einfach nur, dass Lifte, Almhütten und jede Menge Massentourismus nichts mit dem “rispetto per la montagna” zu tun hat!! Und ausserdem satt wird man auch von einem “normalen” Tourismus! Massentourismus macht nur die Reichen noch reicher!

MrRobot
MrRobot
Tratscher
2 Tage 7 h
Das kann man auch auf die ganze Erde ausweiten, nicht nur da wo kein persönliches Interesse oder Abhängigkeiten bestehen. Dann müsste der Mensch von der Erde gefegt werden. Oder du lässt dein Auto stehen, gehst zu Fuß zur arbeit, auf der Arbeit arbeitest du nur noch mit Naturmaterialien, Stein, Erde, Bleistift oder Kohlestift, schreibst auf Papyrus, kaufst kein Plastik mehr ein, isst nur noch ökologisch angebaute Nahrung, verzichtest auf Produkte die mit dem Raubbau der Erde einhergehen, schaltest den Strom ab und lebst bei Kerzenschein und wirfst all deine elektronischen Geräte inklusive Mobiltelefon weg, aber bitte keine Umweltverschmutzung beim Downgrade… Weiterlesen »
Jiminy
Jiminy
Kinig
2 Tage 4 h

@MrRobot
ein grösseres Übel rechtfertigt nicht ein kleineres Übel! Deine extreme Gedanken helfen nicht viel. Besser wenn alle ein bisschen mithelfen wo sie können anstatt zu denken “es gibt schon schlimmeres, also darf ich mich das auch noch erlauben”. Denn schlimmeres gibt es immer, also hätten wir nach deinem Prinzip Narrenfreiheit…

MrRobot
MrRobot
Tratscher
1 Tag 21 h

@Jiminy aber man darf sich erlauben einen bestimmten Berufs- oder Wirtschaftszweig zu zerstören weil das gerade in dein Heilweltsbild passt? Mit deinem Denken, könnten wir ja auch morgen wenn es deinen Berufszweig treffen würde, sagen ist doch gut so, brauchts nicht oder der Umwelt ist geholfen oder was auch immer wir für Gründe finden um Existenzen zu zerstören. Das ist gerechtfertigtigter Ruin? Aber vor Corona sollen wir alle schützen? Das ist das Problem von Gutmenschallüren die glauben in allgemeiner Gerechtigkeit zu handeln und damit ihr eigenes Ego im Mittelpunkt feiern.

monia
monia
Tratscher
2 Tage 10 h

Ohne Wintertourismus werden vielen Täler aussterben! Ohne Skigebiete wandert die Jugend ab!

Wenn jemand das Arbeiten verboten wird damit er seinen Lebensunterhalt bestreiten kann dann muss derjenige auch entsprechend entschädigt werden! Aber das ist zur Zeit weder in Italien und auch in Südtirol nicht der Fall!

Deshalb ist auch der Frust bei vielen Touristikern, Saisonsangestellten usw. berechtigt so groß!

Unglaublich was die Politik hier sich leistet!

Mikeman
Mikeman
Kinig
2 Tage 6 h

@ monia
Gut Ding braucht gut Zeit,keine Angst die Verantwortlichen werd bis zum letzten mal zur Verantwortung gezogen, der Schaden sprengt längst schon alle Grenzen
,die ganzen Sperrungen sind längst schon viel mehr als fraglich.

tom
tom
Universalgelehrter
1 Tag 59 Min

Wintertourismus ok , aber in Maßen, aber auf Wintersauftouristen können wir allegut verzichten. Wertschöpfung nahezu Null. anrweuisemit dem Bus am Samstag morgen, eine Liftfahrt, vielleicht eine Abfahrt zur nächstgelegenen Skihütte und dann wird nur noch gesoffen und höchstens eine Abfahrt zur weiteren Skihütte gemacht dort weitergesoffen dann ab insTal zum Apreski und am Sonntag morgen mit dem Bus heim. Klingt übetrieben, aber ist manchmal realisischer als man denkt und diese können wir ruhig den Ischglern überlassen

Guri
Guri
Superredner
2 Tage 9 h

Politik bekommt volle Bezüge, trotz kathastrophalen Entscheidungen , .. Uns das Fuß Volk in die Armut treiben ist anscheinend Recht und gewollt ” 😡😡😤 ….das Sanität Personal Jahrzehnte lang ins Ausland treiben , durch schlechte Bezahlung , schlechte Arbeits Bedingungen , danach sich wundern wenn wenn die besten fehlen .

einesie
einesie
Tratscher
2 Tage 7 h

bo musch du frustriert sein.

corona
corona
Superredner
2 Tage 9 h
Jeder Arbeitnehmer, der wegen der Schließung der Skigebiete seine Arbeit verloren hat oder Einbußen hatte, tut mir  Leid und hat meine Solidarität. Die Liftbetreiber und Besitzer der Skigebiete tun mir weniger Leid (mit wenigen Ausnahmen wie z.B. Schwemmalm). Die haben nämlich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten Geld wie Heu gescheffelt und müssten den Ausfall einer Saison schon verkraften können. Da gilt das Prinzip des unternehmerischen Risikos. Dass sie aber präventiv gesagt haben, wegen der Einheimischen machen wir nicht auf (löbliche Ausnahme eben Schwemmalm in Ulten!) – das verzeihe ich den großen Skigebieten nicht. Ich weiß, wo ich in den… Weiterlesen »
sophie
sophie
Universalgelehrter
2 Tage 7 h

Do bin i dener Meinung

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Tratscher
1 Tag 22 h

@corona..👍wenn du es durchziehst, lüfte ich den Hut vor dir. Was tun eigentlich die Lift- und Bergbahnen Betreiber für ihre Mitarbeiter ? Ich höre das nichts. Sind zwar meistens Saisonkräfte, aber ich kenne Einige, die schon jahrelang im Winter im gleichen Betrieb arbeiten.

tom
tom
Universalgelehrter
1 Tag 57 Min

Erinnert sich noch jemand wie die vom Kronplatz großspurig geredet haben,dass sie für die Einheimischen öffnen und dann irgendwelche fadenscheinige Ausflüchte herausgekramt haben,nicht zu öffnen

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Tratscher
2 Tage 10 h

Solange wir keinen Impfgrad von 80% der Bevölkerung erreicht haben, gibt es in dieser Pandemie bis auf ganz wenige Ausnahmen nur Verlierer. Selbst wenn es gelingen würde, bei Allen !! die finanziellen Probleme einheitlich so zu reduzieren, dass sie tragbar wären, die negativen Folgen in der Bildung, der Psyche, dem Gemeinwohl, der Volksgesundheit uvm. werden noch heute unbekannte Langzeitfolgen haben.

corona
corona
Superredner
2 Tage 6 h

Genua so ist es!

Missx
Missx
Kinig
1 Tag 22 h

Durchimpfungsrate

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Tratscher
1 Tag 22 h

@Missx…danke

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Tratscher
1 Tag 4 h

Was gibt es doch für D….., die hier 👎 drücken. Könnte es einzig und allein deswegen verstehen, weil ich die ursprünglich geplanten🤮😡🙈 weggelassen habe. Denn den Begriff “Impfgrad” verwenden nicht nur Wissenschaftler, sondern auch internationale Medien. Aber Wenn es Jemand besser weiß, sollte man sich, eine gute “Kinderstube” vorausgesetzt, schon bedanken.

Horti
Horti
Tratscher
2 Tage 9 h

Die Menschen werden vom Staat im Stich gelassen. Hier in Südtirol genauso. Noch ist es hier ruhig. Mal schauen wie lange noch.

Privatmeinung
Privatmeinung
Tratscher
2 Tage 6 h

Gott sei Dank haben die Piemonteser den Mut auf die Strasse zu gehen und zu zeigen, dass sie mit den Entscheidungen, von so manchen unfähigem Politikern nicht mehr einverstanden sind.

corona
corona
Superredner
2 Tage 6 h

Schon klar. Aber helfen wird das Demonstrieren auch nichts. Gar nix. Oder glaubst du, die Politiker sagen jetzt: “Ok, dann sperren wir halt alles auf…”

Dolomiticus
Dolomiticus
Superredner
1 Tag 21 h

@corona Das fordern Sie jetzt wohl gar nicht. Aber sie setzen ein Lebenszeichen, jetzt wo es um die Ausgleichszahlungen geht. Politiker sollten sich hüten, dann so zu tun, als wäre nichts gewesen. Sie sollen merken, dass nicht die Leute für sie, sondern sie für die Leute da sind. Das scheinen viele bereits vergessen zu haben.

Dolomiticus
Dolomiticus
Superredner
2 Tage 9 h

Und in Südtirol + Trentino sind alle still und kuschen. Geht ihnen/uns wohl noch zu gut…

neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Superredner
2 Tage 9 h

Die Ausmaße des Berufsverbotes im Gastgewerbe werden noch gewaltig sein. Ich denke an den dramatischen Einbruch des Milchauszahlungspreises (4.500 Familien sind betroffen). Ich denke an die Unmöglichkeit die Weinlager zu leeren. Ich denke an das Baugewerbe und an das Bauhandwerk das die “Lawine” zeitversetzt in den nächsten Jahren zu spüren kriegt. Viel deutlicher als die Wirtschaftskrise im Baugewerbe 2011-2012-2013. Ich denke an die viele Kulturschaffenden wie Schauspieler, Musiker, wenn nicht ganz professionell dann werden Viele Beruf wechseln müssen.
Was wir jetzt sehen sind die 1.Opfer: Angestellte und kleinere Vermieter. 

Zugspitze947
2 Tage 4 h

Aber BRINGEN tut DAS NICHTS ! Weil DAS PROBLEM sind doch die VERWEIGERER die dem Virus den Weg frei machen ! 🙁

oasterhos
oasterhos
Tratscher
1 Tag 22 h

@Zugspitze: Oje du bist wohl vorgestern hinten geblieben….

Offline
Offline
Tratscher
1 Tag 4 h

@oasterhos…du bist noch immer zu früh…🐰🐇🥚

neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Superredner
2 Tage 9 h

Ich kenne Fälle wo gleich mehrere Einkommen von Familien weggefallen sind. Das Einkommen des Vaters, das Teilzeiteinkommen der Mutter und gleich auch die Einkommen der erwachsenen Kinder. 

Lorenzina
Lorenzina
Neuling
2 Tage 10 h

Man braucht nicht mal zu träumen,dass in Südtirol zu Ostern der Tourismus und Lifte öffnen dürfen,das kann man sich schon abschminken,vor Juni ist ganz bestimmt nicht zu rechnen,wenn überhaupt

Hyronmus
Hyronmus
Neuling
2 Tage 7 h

Wos welts protestieren des nutzt nix. de Pandemie hert erst in a pour Johr auf.

corona
corona
Superredner
2 Tage 6 h

Ich schätze im Frühjahr 2022 läuft die Sache aus.

tom
tom
Universalgelehrter
1 Tag 51 Min

Patient: Wann hört die Pandemie auf
Arzt: Das weiß ich nicht, ich bin Arzt, kein Politiker
Villacher Fasching 2021

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
2 Tage 6 h

Es muss nur noch ein wenig länger dauern, dann werden sich die Massen nicht mehr hinter den eigenen vier Wänden halten lassen…

marher
marher
Universalgelehrter
2 Tage 8 h

Die Saison ist sowiso schon pfutsch, da hilft auch kein protestieren mehr. Tatsache wird sein dass wirtschaftlich Milliarden verloren gegangen sind. Nur schade und traurig um wahr zu sein.

schlex
schlex
Grünschnabel
2 Tage 7 h

recht homse weil wias in dor politik olleweil laft isch lei mehr frech!!

Calimero
Calimero
Universalgelehrter
2 Tage 7 h

Bei solchen Aktionen staunt der Südtiroler Seppl.

buggler2
buggler2
Tratscher
2 Tage 6 h

Die werden alle mit Geld stumm gemacht und danach wird Ihnen langsam das Geld wieder unbemerkt 😊aus der Tasche vezogen

oasterhos
oasterhos
Tratscher
1 Tag 22 h

Völlig zurecht! Es reicht jetzt! Und bin auch bald am Landhausplatz…

Guennl
Guennl
Tratscher
1 Tag 9 h

Ja Pöder….

Faktenchecker
1 Tag 11 h

Ein Volk der Berge würde die Natur schützen und nicht dem Tourismus opfern.

Offline
Offline
Tratscher
1 Tag 4 h

@Faktenchecker…und woher soll das “Volk der Berge” das Geld für den Naturschutz hernehmen ? Ein moderater !! Tourismus, wie ich ihn in Südtirol vor über 50 !! Jahren kennengelernt habe, bringt mit Steuern das nötige Geld in die Landeskasse. Ich spende zwar regelmäßig für Natur- und Tierschutzprojekte in Südtirol, aber das macht den Kohl bestimmt nicht fett. Und übrigens, für “moderat” sind nicht die Gäste, sondern die “Einladenden” verantwortlich !!

Neumi
Neumi
Kinig
2 Tage 4 h

Auf der einen Seite heißt es, ein Lockdown würde nur funktionieren, wenn man ihn streng durchzieht, auf der anderen Seite heißt es, man solle alles aufmachen.

tom
tom
Universalgelehrter
1 Tag 11 h

Die Skilehrer brauchnnnet zu jammern, hobn 2019/20 sehr guat gorbetet. Wieso solln die sell 2020/21 gleich weiterorbetn, während ondere im Sommer 2020 Einbussen hinnehmen gmiaßt hobn? Bei uns hobn die Longlaflehrer genua zu tian ghob

Neumi
Neumi
Kinig
1 Tag 9 h

@ Tom Die Frage ist vielmehr, warum die Winterleute im Gegensatz zu allen anderen nicht jammern sollten. Keinem ist es Recht, wenn er finanzielle Einbußen hat. Im Sommer hat man doch auch gejammert.

wurzelseppausnordtirol
1 Tag 10 h
Wir (Innsbruck) gehen mit der Familie jedes Wochenende skifahren, machen am Freitag beim Hausarzt den notwendigen Test. Das funktioniert erstaunlich gut (alternativ dazu Teststrasse in IBK). Die meisten Skigebiete haben am WE Vollbetrieb. Habe mit einer Kassierin gesprochen: „Wir sind froh dass wir offen haben, wir machen das für die Einheimischen, für die Familien“. Ich weiss das als Familienvater sehr zu schätzen, idie Familie kann wenigstens 1 Tag in der Woche abschalten und an was anderes denken. Frau und Kind tut es einfach gut, draussen zu sein. Die Hütten sind zu, in den Restaurants im Tal gibt es Takeaway. Alles… Weiterlesen »
Guennl
Guennl
Tratscher
1 Tag 9 h

Keiner ist diszipliniert am Lift!

wurzelseppausnordtirol
1 Tag 4 h

@Guennl wie kommst darauf? sind hier alle sehr diszipliniert, weil sie wissen worum es geht…

Guennl
Guennl
Tratscher
1 Tag 9 h

Alles nur ein Märchen:
“Der letzte Mohikaner ist ein 1826 erstmals erschienener historischer Roman des amerikanischen Schriftstellers James Fenimore Cooper (1789–1851), dessen Handlung zur Zeit des Siebenjährigen Krieges in Nordamerika angesiedelt ist. ”

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_letzte_Mohikaner

Jesus_Official
Jesus_Official
Grünschnabel
1 Tag 9 h

lasst sie doch protestieren gegen die Gesundheit und Moral der eigenen Spezies – diesen Schwurblern würde ich einfach die ganzen Beiträge streichen zum Schutze der Menschen!

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