Das Trentino ist keine Risikozone

Fugatti: „Kein Trick, um gelb zu bleiben“

Mittwoch, 27. Januar 2021 | 08:41 Uhr

Trient – Der Trientner Landeshauptmann Maurizio Fugatti weist Vorwürfe in Zusammenhang mit den Corona-Infektionszahlen in Südtirols Nachbarprovinz zurück. Es sei kein Trick angewandt worden, damit das Trentino gelbe Zone bleibe, erklärte Fugatti laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa.

„Wir haben jene Daten bekanntgegeben, nach denen das Oberste Gesundheitsinstitut verlangt hat. Wir kennen nicht die Grund, warum andere Regionen zur orangen oder roten Zone erklärt wurden“, betonte der Landeshauptmann. Man habe sich strikt an die Vorgaben des Obersten Gesundheitsinstitutes gehalten.

Fugatti reagierte in einer Videobotschaft damit auf die Polemiken, die rund um die Infektionszahlen im Trentino aufgetaucht sind. Die Opposition hat im Landtag verlangt, dass auf der Stelle eine Untersuchungskommission eingesetzt wird.

Fugatti betont hingegen, dass stets transparent gearbeitet worden sei. Seit Dezember seien live über das Fernsehen sogar die Ergebnisse der Antigentests mitgeteilt worden. „Wir glauben, dass es auch unserer Autonomie zu verdanken ist, dass das Trentino als eine der wenigen Gebiete in Italien bislang noch gelb geblieben ist“, erklärte Fugatti.

Den jüngsten Daten zufolge seien fünf Plätze auf der Intensivstation wieder frei und es würden sich auch weniger Covid-19-Patienten im Krankenhaus befinden. Laut Fugatti deute dies auf eine Besserung der Situation hin. „Was in der kommenden Woche passiert, wissen wir natürlich nicht. Doch wir glauben, dass wir stets präzise und pünktlich waren, was sämtliche Anforderungen anbelangt“, betonte der Landeshauptmann laut Ansa.

Von: mk

Kommentare

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22 Kommentare auf "Fugatti: „Kein Trick, um gelb zu bleiben“"


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hefe
hefe
Superredner
29 Tage 9 h

Trentino hat es zum Unterschied zu Südtirol im Griff…… Hatten schun der zvor der Pandemie an die 100 Betten in den Intensivstationen, habenja auch keinen Zerzer und Widmann oder davor Stocker , haben nach dem ersten Lockdown immer an die 3000 Tests täglich durchgeführt, hatten immer genug Masken und Schutzanzüge obwohl Sie auch zum Italienischen Staatsgebiet gehören nur Südtirol hat es vom Anfang bis zum Ende vergeigt…… Geschieht zind ja Recht wir wollen ja immer die Besten sein

Staenkerer
29 Tage 7 h

tjo, sicher isch holt das in trient a ondrer wind wahnen muaß…. ob in de politstubn , in der sanität oder a gsünderer durchs lond, wern mir woll nit derfrogn!

PuggaNagga
29 Tage 5 h

Dann hat das Trentino die Weltbeste Autonomie und nicht wir.
Dort wird halt weniger Freunderlwirtschaft betrieben.

Zoggler
Zoggler
Neuling
29 Tage 4 h

Du hosch in Theiner vergessen😂😂

So sig holt is
So sig holt is
Universalgelehrter
29 Tage 9 h

jojo dor fugatti isch a furbetto 😂 wianiger testen, wianiger positive = gelbe zone isch woll klor

Jiminy
Jiminy
Kinig
29 Tage 7 h

populisten…

DontbealooserbeaSchmuser
29 Tage 5 h

@So sig holt is warum, seine Provinz hat große Vorteile dadurch.

So sig holt is
So sig holt is
Universalgelehrter
29 Tage 3 h

@DontbealooserbeaSchmuser genau hel isches jo, des konn man sich sozusogen richten wia mans grod brauch.. deswegen sein mir a die bleden wenn mir sofl testen! zwor besser gegen virus ober schlechter für Wirtschaft, region und Bevölkerung

alternativefakten
alternativefakten
Grünschnabel
29 Tage 8 h

jaja, die trientner kollegen der europaregion…sind halt schlauer und machens mit den zahlen all’italiana 🙂
wir typisch deutsch…übergenau, penibel auf punkt und komma! und dann jammern 🙂 wir schießen uns ja gern selbst ins knie!
nur bei den politikergehältern sind wir all’italiana 🙂

wellen
wellen
Universalgelehrter
29 Tage 8 h

Trient hat mit den Antigenschnelltests getrickst, die sie zwar mitgezählt, aber nicht nach Rom geschickt haben, so der Vorwurf der Opposition. Dass Fugatti die Antigenschnelltests ” im Fernsehen” verkündet, klassische Ausrede. Il trucco c’è ma non si vede. Und unsere Landesregierung macht dasselbe, plärrt, dass sie bestraft würden wegen zuviel testen. Stimmt nicht, dafür gibts die Prozentrechnung der Positivitätsrate. Fakt ist, dass der Sonderweg ” viel testen,aber alles offen lassen” grandios gescheitert ist.

altmeraner
altmeraner
Tratscher
29 Tage 7 h

Ach, und in Trient ist alles geschlossen?

Schunsell
Schunsell
Grünschnabel
29 Tage 9 h

Anscheinend können die das in Trient besser 

monia
monia
Tratscher
29 Tage 8 h

Sollten uns mal ein Beispiel daran nehmen – da können wir noch viel lernen! Bei uns werden die Kollateralschäden enorm werden und die Auswirkungen der Schließungen werden alle spüren! Vor allem auch jene welche noch arbeiten können!

Smirre15
Smirre15
Tratscher
29 Tage 8 h
Tja sehen wirs mal so, jede Gemeinde kocht ihr Süppchen, jede Provinz, jede Region, jeder Staat in der EU ebenso. Aber an der obersten Stelle werden Zahlen eingetragen die man erhält und so kommen die ganzen Differenzen überall zusammen und gewisse sind dann halt rot oder schwarz und andere bleiben weiss. Solange nicht Europaweit die selben Parameter angewandt werden orientiere ich mich lieber an den Krankenhauspatienten und Intensivpatienten daran erkennt man am besten wie es aussieht sofern diese Zahlen stimmen, denn bei dem ganzen Chaos das weltweit vorherrscht glaube ich langsam eh nix mehr. Aber wichtig ist immer den anderen… Weiterlesen »
Neumi
Neumi
Kinig
29 Tage 8 h

Die Autonomie an sich war wohl weniger verantwortlich, was genau anders gemacht wurde, wäre interessanter.

giovanocci
giovanocci
Tratscher
29 Tage 7 h

Entweder wir sind alle bescheuert oder wir tun nur so…

Hab langsam die schnauze voll

Blitz
Blitz
Universalgelehrter
29 Tage 7 h

Einzige Möglichkeit, weniger testen, testen, testen .

dosig3r
dosig3r
Neuling
29 Tage 7 h

Trient hatte gestern 36 Intensivpatienten am Tag zuvor 41. Südtirol hat 30. Dann muss in Trient wohl ein besonders aggressive Mutante unterwegs sein, so dass sie nur mehr schwere Fälle haben, aber viel weniger Neuinfektionen/Infizierte.

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
29 Tage 4 h

Die Trientner waren mir immer schon ein wenig suspekt!
Ganz besonders schlimm sollen jene Zeitgenossen aus dem südlichen Nachbarland sein, welche mit Hut bewaffnet sonntags die Straßen mit Tempo 60 unsicher machen…

axel roses
axel roses
Grünschnabel
29 Tage 29 Min

Hier sieht man dass wir Südtiroler mit ehrliche Zahlen arbeiten. Trient nicht !

Lockdown
Lockdown
Neuling
29 Tage 52 Min

Na er trickst net. Südtirol insgesamt (PCR und Antigentest 8.052 davon 559 positive ist eine Positivitätsrate von 6,943. Trentino zum Vergleich 1899 Tests davon 157 positiv ergibt eine Positivitätsrate von 8,268. Kurzum hätte Trentino gleich viele Tests gemacht wie wir in Südtirol dann wären mit den obigen Daten hochgerechnet 665 positive. Daten sind vom jeweiligen Sanitätsdienst. Aber zum Glück sie sind ja gelbe Zone.

gustav
gustav
Grünschnabel
28 Tage 6 h

ich denke suedtirol macht es richtig.
viel Testem , Testen , Testen
nur so kriegen wir das problem in den Griff.
jetzt zu sagen viel testen bringt uns nachteile ist zwar richtig , aber die falsche adresse.
die , die zahlen interpretieren sind halt nicht in der lage zusammenhaenge zu erkennen ( oder sie wollen es nicht ) 

mein fazit Ö die strategie von suedtirol ist richtig , die KPI der bewerter sind falsch 

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