Von: apa
Jorge Martin, Marco Bezzecchi und Ai Ogura haben am Sonntag in Le Mans einen historischen MotoGP-Dreifachsieg für Aprilia gefeiert. Ex-Weltmeister Martin gewann nach einem erfolgreichen Überholmanöver gegen WM-Spitzenreiter Bezzecchi drei Runden vor Schluss seinen ersten Grand Prix seit 2024, der Spanier hatte am Samstag auch schon im Sprint triumphiert. KTM-Fahrer Pedro Acosta belegte Rang fünf, in der WM-Wertung ist der Spanier nach fünf Rennen Vierter.
Während Aprilia erstmals in der WM-Geschichte alle drei Podestplätze besetzte, erlebte Ducati in Frankreich ein Debakel. Der zuletzt in Jerez vor Bezzecchi siegreiche Alex Marquez schied in der Anfangsphase nach einem Sturz aus. Kurz vor der Rennhälfte rutschte dann auch noch der bis dahin zweitplatzierte Francesco Bagnaia von der Strecke.
Marc Marquez war nicht am Start. Der Weltmeister hatte bei einem Crash im Sprint einen Mittelfußknochenbruch erlitten. Er fällt zumindest nächstes Wochenende für sein Heimrennen in Katalonien aus. Vor diesem führt der dreifache Saisonsieger Bezzecchi in der WM nur noch einen Punkt vor Martin. Acosta fehlen 45 Zähler auf den Spitzenreiter.




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