Die Verwaltung hat eine Erklärung

Rätselhaftes Fischsterben beunruhigt Gardasee-Gemeinde

Samstag, 09. Mai 2026 | 08:03 Uhr

Von: mk

Sirmione –Tote Fische in den Wasserläufen rund um den bei Italien-Urlaubern beliebten Ort Sirmione am Gardasee haben Anfang Mai Beunruhigung ausgelöst und die Behörden auf den Plan gerufen.

Wie die Gemeinde auf Facebook mitteilte, seien nicht nur an einzelnen Stellen tote Fische gefunden worden. Vielmehr habe man an mehreren Mündungen, an sogenannten „Ganfi“, also kleineren Wasserläufen, tote Tiere bemerkt, die im Wasser trieben.

Laut einem Bericht von merkur.de hätten italienische Regionalmedien zunächst nur einen Fund am Ganfo Pilandro gemeldet, wo aktuell Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten stattfinden. Laut Gemeindeverwaltung hängt das Fischsterben jedoch aller Voraussicht nach nicht damit zusammen.

Als wahrscheinlichste Ursache gilt stattdessen eine vorübergehend reduzierte Sauerstoffversorgung in flachen Gewässerabschnitten, die wiederum auf die geringen Niederschlagsmengen der vergangenen Wochen zurückzuführen ist.

stnews/ka

Gleichzeitig erklärt die Gemeinde, es seien weitere Proben entnommen worden, die aktuell analysiert würden.

Auch der WWF Bergamo Brescia beruhigt: Im Gardasee komme es im Frühjahr und Frühsommer „häufiger zu Fischsterben“. Dies möge zwar schockierend wirken, dennoch seien Todesfälle größtenteils auf natürliche Phänomene zurückzuführen, die mit biologischen Zyklen der Arten zusammenhängen.

Kommentare

Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden

Kommentare anzeigen