Wölfe in der Nähe der Ewigen Stadt – VIDEO

Rom: Behindertes Wolfsjunges zu Tode gefahren

Dienstag, 17. April 2018 | 07:03 Uhr

Rom – Ein Wolfsjunges, das aufgrund einer Behinderung kaum die Hinterläufe bewegen konnte, wurde in Rom zu Tode gefahren. Das Junge war Teil eines Wolfsrudels, das in einem Naturpark in der Nähe der Ewigen Stadt lebt. Tierschützer zeigten sich erfreut darüber, dass nach Jahrzehnten der Abwesenheit in Rom wieder Wölfe heimisch wurden.

Facebook/Oasi LIPU Castel di Guido

In vielen Städten beobachten Tierschützer, dass Wildtiere ihre Scheu vor dem Menschen immer mehr verlieren und bewohnte Gebiete als ihren Lebensraum auserwählen. Rom macht da keine Ausnahme. Bereits vor einigen Jahren fiel den Aktivisten der Tierschutzorganisation Lipu auf, dass sich im „Castel di Guido“ – einem urbanen Naturpark in der Nähe von Rom – ein männlicher Wolf, Romolo, herumtrieb. Weil er kein Weibchen finden konnte, verschwand er aber bald wieder.

Facebook/Oasi LIPU Castel di Guido

Ein Jahr später, im Jahre 2014, suchte erneut ein mindestens vierjähriger Wolfsrüde, er wurde Numa getauft, den Park auf. Zu ihm gesellte sich 2016 auch eine dreijährige Fähe, Aurelia. Dank mehrerer an verschiedenen Stellen im Park platzierter Kameras konnten die Tierschützer der Lipu den Beginn der Rudelbildung genau nachverfolgen. Die Verbindung zwischen Numa und Aurelia brachte im Mai 2017 fünf Wolfsjungen hervor. Die im Sommer und Herbst gewonnenen Foto- und Videodokumente zeigten die säugende Mutter Aurelia und ihre fünf Jungen, von denen allerdings eines behindert war. Mehrere Aufnahmen zeigten ein Junges, das aufgrund einer Lähmung seine Hinterbeine kaum bewegen konnte. Nichtsdestotrotz – so die Tierschützer der Lipu – ließen die anderen Wölfe den behinderten Jungwolf nicht im Stich. Das ganze Rudel kümmerte sich fast ein Jahr lang erfolgreich um das schwache Junge.

Ecco l’ultimo aggiornamento che non avremmo mai voluto dare.Nella mattinata di Martedì 10 Aprile ci è giunta la…

Pubblicato da Oasi LIPU Castel di Guido su sabato 14 aprile 2018

Am 10. April erhielten die Tierschützer allerdings den Hinweis, dass im Park ein toter Wolf gefunden worden war. Als die Aktivisten eintrafen, erkannten sie sogleich, dass es sich beim toten Wolf um das fünfte, behinderte Junge des Wolfspaares handelte. Zum Ärger der Tierschützer wies der junge Wolf typische Verletzungen eines Zusammenstoßes mit einem Fahrzeug auf. Vermutlich war das Junge auf der Schotterstraße, in dessen Nähe es aufgefunden worden war, von einem Auto angefahren und getötet worden.

Il lupetto disabile ripreso di nuovo dalle nostre fototrappole!È di questi giorni di fine Gennaio la più recente…

Pubblicato da Oasi LIPU Castel di Guido su lunedì 29 gennaio 2018

Die Tierschützer meinten auf ihrer Facebook-Seite, dass das junge Raubtier vermutlich absichtlich von einem Auto, das sich auf illegale Weise Zugang zum Park verschafft hatte, überfahren worden war. Sie fügten hinzu, dass trotz der vielen Hinweise an die Ordnungskräfte, jeder – leider auch Wilderer – die Möglichkeit hätte, mit seinem Auto in das geschützte Naturreservat einzudringen.

Auf der anderen Seite zeigten sich die Aktivisten der Lipu erfreut darüber, dass in „ihrem“ Reservat wieder Wölfe heimisch wurden und sie sogar erfolgreich Nachkommen zeugten.

Il ritorno del lupo a Roma

Una famiglia di 7 lupi alle porte di Roma!Questo è l'ultimo straordinario aggiornamento dal nostro lavoro di monitoraggio sui lupi che vivono nelle aree naturali del Litorale Romano e della nostra Oasi.Dopo aver accertato la riproduzione della coppia di lupi presenta da qualche anno (Numa e Aurelia) questa estate (la notizia della riproduzione e dei due cuccioli accertati aveva fatto il giro del mondo a settembre), abbiamo intensificato il monitoraggio per accertare le dimensioni della cucciolata. E quello che ne è venuto fuori è sorprendente… I cuccioli non sono due, come supposto fino alla tarda estate, ma cinque. Mentre quattro di loro sono apparsi in perfetta forma nei video delle fototrappole, uno di loro ha mostrato da subito un evidente problema di mobilità, con una paralisi degli arti posteriori.Difficile da dire, senza avere sotto mano l'animale, se si tratti di un problema dovuto ad un trauma (investimento, scontro con cinghiale o altro), di una patologia di origine genetica o di un patogeno assunto nelle prime settimane di vita. Nonostante le sue condizioni ci siano apparse subito proibitive per la vita allo stato selvatico, il cucciolo è sopravvissuto ed è stato ripreso più volte associato al resto della famiglia, a distanza di mesi. Evidente prova che il sostegno dei genitori, che lo nutrono ancora oggi, sta permettendo al giovane lupo di sopravvivere e crescere insieme agli altri fratelli. Un ulteriore esempio che dimostra il grande legame sociale che esiste tra i membri di un branco di lupi, nel quale neanche gli individui più deboli vengono abbandonati.Ora più che mai è importante, tanto quanto il monitoraggio, operare per eliminare le possibili minacce alla conservazione di questo nucleo familiare, in modo da permettere a questa fondamentale specie un ritorno stabile nella nostra area. In occasione del recente evento di due giorni dedicati al ritorno del lupo a Roma (10-11 dicembre scorsi) abbiamo avuto occasione di divulgare i dati delle nuove scoperte e di cominciare ad affrontare in maniera seria il discorso convivenza tra lupo e attività umane. Infatti è proprio incontrando, informando e sensibilizzando le categorie più direttamente coinvolte dalla presenza del lupo che si costruisce la strada che porta alla coesistenza. Le nostre iniziative in tal senso, hanno come obiettivo la costituzione di un tavolo partecipativo tra allevatori, associazioni, ricercatori e istituzioni, nel quale dar vita ad una collaborazione tra tutte le parti che, come dimostrato in altre realtà, può portare a prevenire eventuali conflitti e a costruire una convivenza pacifica tra zootecnia e lupo. Sebbene fino ad oggi il conflitto sia davvero minimo (dai nostri ultimi studi la dieta del lupo nella nostra area è composta per più del 95% da cinghiale), è bene agire ora e prevenire la nascita dei problemi.La prevenzione tramite cani da guardiania, ricoveri notturni per il bestiame e recinzioni elettrificate per le zone di pascolo brado sono alcune delle tecniche più funzionali per proteggere il bestiame da possibili attacchi.Nei prossimi mesi proseguiremo le nostre attività in questo senso.Convivere è possibile, basta volerlo.E ora vi lasciamo ad un video montato con le più belle immagini delle nostre videotrappole, che hanno ripreso questo piccolo miracolo che si sta compiendo nei nostri boschi. Buona visione!LIPU Oasi LIPU Castel di Guido CEA Litorale Romano #ReteNatura2000 #TeamNaturawww.lipu.it – www.oasicasteldiguido.it

Pubblicato da Oasi LIPU Castel di Guido su venerdì 15 dicembre 2017

 

Von: ka

Kommentare

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39 Kommentare auf "Rom: Behindertes Wolfsjunges zu Tode gefahren"


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bern
bern
Superredner
2 Tage 5 h

Ein Großraubtier weniger.
Wem die Wölfe am Herzen liegen, der soll sie einfangen und nach Sibirien bringen. Hier in Südtirol werden wir sie (wieder) ausrotten.

Aurelius
Aurelius
Tratscher
2 Tage 3 h

bern
du bestimmt nicht und all deine Anhänger auch nicht. Das könnt ihr euch merken

Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
2 Tage 3 h

@bern  Bist du ein Held??

madoia
madoia
Tratscher
1 Tag 20 h

@Aurelius sel wearsch nor no sechn

Aurelius
Aurelius
Tratscher
1 Tag 18 h

@madoia
träum weiter

madoia
madoia
Tratscher
1 Tag 17 h

@Aurelius träumen tuasch schun du

urban
urban
Tratscher
1 Tag 9 h

des mit den ausrotten gfollt mir.
i bin dafür

Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
2 Tage 6 h

Traurig, schade um jedes Tier.

Landschaftspfleger
2 Tage 4 h

@Gagarella
das wird sich der Schäfer in Deutschland auch gedacht haben, dem du damals das Lamm gestohlen und geschlachtet hast !??

Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
2 Tage 4 h

@Landschaftspfleger   Du warst schon einmal in Deutschland????

Sag mal
Sag mal
Universalgelehrter
2 Tage 2 h

@Gagarella Natürlich war Er das.Er muss Sich ja abschauen wie schöns dort ist.

Landschaftspfleger
1 Tag 22 h

@Sag mal
wo du her kommst

Blitz
Blitz
Superredner
1 Tag 22 h

Totat verruckt,letza aswia a Mensch zi Schodn kimp !

Mensch isch Mensch und Viech isch lai a Viech !!

real1st
real1st
Tratscher
1 Tag 6 h

@Blitz Der Mensch stammt auch vom Viech ab, er hat nur etwas besser entwickelte Nervensträngen 

Schatten
Schatten
Tratscher
2 Tage 5 h

armes Ding.😿
und wieder tötet der Mensch, seltsam vobei der wolf ja sooooo böse ist und sooooooo eine bestie(ironie aus)
zudem noch win Wolf mit behinderung einfach nur traurig, hoffentlich finden sie die Schuldigen und sperren sie die mörder einiges an jahre ein. der wolf hat ihnen gar nichts aber auch har nichts getan, verfluchten a…löcher!!!!!

enkedu
enkedu
Kinig
2 Tage 3 h

Kannst nochmals die Definition von “Mörder” nachschauen? Danke

Schatten
Schatten
Tratscher
2 Tage 2 h

@enkedu
was haben wilderer in einem Nationalpark zu suchen!? ich glaube nicht dass sie Gänseblümchen pflücken wollten. also war die tat schon mal geplant und die kandidaten waren sich der folgen ihrer handlung bewusst,(jagen=tot) auserdem gab es auch einen niederen oder verwerflichen Beweggrund, die Wilderer wollten töten. also ja ich bleibe dabei.es sind mörder !

Sag mal
Sag mal
Universalgelehrter
2 Tage 2 h

das ist ein Tier!Ein Lebewesen.Kein Ding.

Sag mal
Sag mal
Universalgelehrter
2 Tage 2 h

ich weiss wie Du s gemeint hast mit dem Ding…aber in Italien ist ein Tier wirklich nur ein Ding.

Schatten
Schatten
Tratscher
2 Tage 42 Min

@Sag mal
“ding” ist als Redensart gemeint, niemals aufs tier( kein gegenstand, auch wenn es laut gesetz wie eine sache gehandhabt wird, ebenfalls zum kotzen), genauso schlimm ist das wort Tierbesitzer (nimeand hat das recht ein lebewesen zu besitzen) doch mangels anderer/ besserer wörter sind sie trotzdem als Ausdruck meiner Gefühle/Meinuz dienlich

madoia
madoia
Tratscher
1 Tag 20 h

bisl kindisch deine ausoge Mensch isch mensch und Tier isch tier.Du stellsch a so a Viech heacher als ein Menschenleben.
Und der isch bestimmt lei erlöst weil schians lebm hot sso a Tier bestimmt kuans.

mandela
mandela
Superredner
1 Tag 8 h

eeehhh schatten, i glaube du brauchst auch hilfe, vielleicht auch mal wegsperren??

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
2 Tage 6 h

Der Punktestand Menschen vs. Wölfe wurde damit um 1 erhöht. Die Menschen liegen klar in Führung, die Wölfe müssen ahr arbeiten, um ihren ersten Anschlusstreffer zu erzielen.

Um es klar zu stellen: WIR dringen in IHREN Lebensraum ein und greifen SIE an.

enkedu
enkedu
Kinig
2 Tage 6 h

Also: ein guter Wolf 😂

Simba
Simba
Grünschnabel
2 Tage 1 h

auf deinen Kommentar war ich extra neugierig. Blöd wie immer

Marta
Marta
Universalgelehrter
2 Tage 6 h

unendlich viele Wildtiere werden zu Tode gefahren !!!

enkedu
enkedu
Kinig
2 Tage 3 h

das ist gut, weil es nur endlich viele gibt. 😂

Simba
Simba
Grünschnabel
2 Tage 1 h

@enkedu echt bescheuert. Schlimmer geht’s nicht mehr.

Dagobert
Dagobert
Superredner
2 Tage 4 h

So ein behindertes Tier ist wohl nur erlöst!

madoia
madoia
Tratscher
2 Tage 2 h

sog a dear isch sicher lai erlöst

Aurelius
Aurelius
Tratscher
2 Tage 2 h

Dass so ein Thema bei der aktuellen Situation die Gemüter erhitzt ist klar. Einen Unfall mit einem Tier kann es immer geben. Manchmal lässt es sich auch nicht vermeiden. Aber zumindest soviel Anstand sollte jeder haben, stehen zu bleiben und zu melden. All die Wolfshasser und ich betone hasser, die ständig schreien der Wolf sei eine Bestie , sind nicht besser. Hier ist die Bestie auf der anderen Seite zu suchen…

Schatten
Schatten
Tratscher
2 Tage 2 h

nur in diesen fall haben sich die schuldigen unerlaubt zuga g in den park verschafft also kann es Unfall nicht sein…der wolf war nicht das geplante Mordopfer dennoch sind jene sicher mit der Absicht zu töten in den Park gekommen

phile
phile
Grünschnabel
2 Tage 1 h

Wenn jemand a Reh , Hirsch oder anderes wildtier überfährt Nr heart men nix!?????

diegoN
diegoN
Neuling
1 Tag 23 h

Woll. So wia in Wolfsgruben am Rittn. Sem hot a oaner a Reh iberfirt und nor in berg oi gworfn wos nor die Fichs gfressn hobn. Gwedn solls nor ober dr Wolf sein. LOL

barbastella
barbastella
Tratscher
2 Tage 4 h

Leider kein Happy End für das kleine Wölflein 😢❤🐺

Revolution
Revolution
Grünschnabel
2 Tage 3 h

wia konn do mensch so grausom sein. der orme Wolf. nidergefahren la weil er et so schnell wor wia die oan und deswegn no die leichtere Beute firn mensch somit wor. die menschn gian ollm af die schwächeren. de feiglinge

knedlfanni
knedlfanni
Tratscher
2 Tage 3 h

ach die römer… 753 v.Chr. worn si no froah, dass Wölfe in der Nähe waren- man bedenke Romulus und Remus👌😏

mandela
mandela
Superredner
1 Tag 18 h

so ein Theater um einen wolf, der einerseits erlöst ist!!

MIT HIRN
MIT HIRN
Neuling
1 Tag 19 h

hier glauben alle daran dass der wolf absichtlich überfahren wurde…aber nach jedem einzelnen wolfriss stämmen sich die tierschützer gegen die wahrheit

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