1,4 Millionen Übernachtungen - Plus von 8,5 Prozent

Trient verzeichnet Rekordjahr im Tourismus

Dienstag, 24. Februar 2026 | 07:15 Uhr

Von: luk

Trient – Das Jahr 2025 geht als „goldenes Tourismusjahr“ in die Geschichte von Trient ein: Mit mehr als 1,4 Millionen Übernachtungen wurde ein neuer Höchstwert erreicht. Das entspricht einem Plus von rund 100.000 Nächtigungen beziehungsweise 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, handelt es sich um die höchste jemals erzielte Zahl im gesamten touristischen Einzugsgebiet, das neben der Landeshauptstadt auch den Monte Bondone, das Valle dei Laghi und das Altopiano di Pinè umfasst.

Auch Ankünfte deutlich gestiegen

Die Zahl der Ankünfte legte ebenfalls zu, wenn auch weniger stark: Insgesamt wurden 515.460 Gäste registriert, was einem Zuwachs von 3,3 Prozent entspricht. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer erhöhte sich leicht von 2,6 auf 2,7 Tage.

Betrachtet man ausschließlich die Stadt Trient, wurden über eine Million Übernachtungen gezählt (+8,5 Prozent) sowie knapp 410.500 Ankünfte (+2,9 Prozent). Die durchschnittliche Verweildauer lag hier bei 2,5 Tagen.

Mehrheit der Gäste aus Italien

Der Großteil der Gäste stammt aus Italien: Rund 62 Prozent der Touristen kommen aus dem eigenen Land, vor allem aus den nahegelegenen Regionen Lombardei, Venetien und Emilia-Romagna sowie aus Latium. Italienische Urlauber bevorzugen vor allem die Wintermonate.

Bei den ausländischen Gästen, die insbesondere in den Sommermonaten anreisen, stellt Deutschland mit elf Prozent den größten Anteil. Gäste aus den USA machen 16,5 Prozent des Gesamtaufkommens aus.

August stärkster Monat, Februar Schlusslicht

Der tourismusstärkste Monat im gesamten Gebiet war der August mit 168.161 Übernachtungen und 65.014 Ankünften. Dabei hielt sich das Verhältnis zwischen italienischen und internationalen Gästen nahezu die Waage.

In der Stadt Trient selbst war hingegen der Juli mit 104.824 Übernachtungen der frequentierteste Monat. Der Februar bildete mit 61.997 Übernachtungen das Schlusslicht und war damit der touristisch schwächste Monat des Jahres.

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