Ermittler beschäftigen sich mit offenen Fragen

Vermisster Junge nach Stunden der Angst im Wald gefunden

Mittwoch, 23. Juni 2021 | 15:08 Uhr

Palazzuolo sul Senio – Beinahe zwei Tage lang war ein erst 21 Monate alter Bub in der italienischen Region Toskana verschwunden. Nun gab es ein Happy-End. Die Erleichterung in Palazzuolo sul Senio und in ganz Italien ist spürbar, rechnete man doch bereits mit einem schrecklichen Ausgang. Es bleiben aber offene Fragen, die einer Klärung bedürfen.

ANSA/CARABINIERI EDITORIAL USE ONLY NO SALES

Nicola T. war italienischen Medienberichten zufolge in der Nacht von Montag auf Dienstag aus seinem Elternhaus verschwunden. Die Suche nach dem kleinen Jungen wurde umgehend aufgenommen, nachdem die Eltern die Einsatzkräfte alarmiert hatten. Keine Mühen wurden gescheut und sogar Drohnen, Spürhunde und Taucher für die Suche eingesetzt. Einsatzkräfte und Beobachter befürchteten bereits den Tod von Nicola.

Heute Morgen dann die glückliche Wende: Giuseppe Di Tommaso, ein Journalist der Rai, der aus dem Suchgebiet berichtete, hörte Laute aus einem Abgrund und sah nach. Dort fand er den vermissten Jungen vor, den er als verschreckt und voller Kratzer beschrieb. Weil er ein Auto ankommen hörte, kletterte der Journalist auf die Straße zurück. Tatsächlich fuhren gerade die Carabinieri vorbei. Er hielt sie auf und gemeinsam konnten sie Nicola nach oben holen.

Der knapp zwei Jahre alte Nicola befand sich rund drei Kilometer von seinem Elternhaus entfernt.

Nach seiner Bergung konnte er beinahe unversehrt seinen überglücklichen Eltern übergeben werden. Seine Mutter umarmte das Kleinkind und die Freude bei allen Beteiligten war unermesslich.

Für weitere Kontrollen wurde Nicole mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Florenz gebracht.

Offene Fragen beschäftigen Ermittler

Indes beschäftigen sich die Ermittler noch mit offenen Fragen zu dem Vorfall.

So ist etwa zu klären, wie der kleine Bub alleine fast 2,5 Kilometer weit gekommen ist. Außerdem wurden neben der Eingangstür des Hauses Blutspuren gefunden, deren Herkunft noch unklar ist. Zudem fragen sich die Ermittler, ob sich Nicola tatsächlich selbst die Sandalen angezogen haben kann, mit denen er aufgefunden wurde. Auch warum die Eltern erst rund neun Stunden nach seinem Verschwinden Alarm ausgelöst haben, beschäftigt die Carabinieri.

Von: luk

Kommentare

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7 Kommentare auf "Vermisster Junge nach Stunden der Angst im Wald gefunden"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Nobbs
Nobbs
Tratscher
1 Monat 12 Tage

Zum Glück,alles gut ausgegangen,grosse Erleichterung für Angehörige und Suchmannschaften danke

Lion18
Lion18
Tratscher
1 Monat 12 Tage

Gott sei Donk🙏 ols no x guet gongen! Grossen Dank an olle Helfer

Staenkerer
1 Monat 11 Tage

a gonze heerschar von schutzengel kopp, der kloane! oaner davon hot den reporter in richtigen ort hingschickt!

sophie
sophie
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

Zum Glück hat der kleine Junge einen grossen Schutzengel!!!!!

Horizont
Horizont
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Der kleine Junge hatte einen großen Schutzengel. Ein Wunder.!

NanuNana
NanuNana
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Hon selbo a Kind in den Alter. Wie schrecklich…. Gott sei Dank gehts in kluan Biabl guit…

Paladin
Paladin
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Nicht zu früh freuen, da stimmt was nicht… welche Eltern schlagen bitte erst nach 9 Stunden des Verschwindens eines 21 Monate alten Kindes Alarm? Bitte alles aufklären!

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