Kritik der STF

“Auf SVP hat Katalonien gerade noch gewartet”

Donnerstag, 12. Oktober 2017 | 10:35 Uhr

Bozen – Die Süd-Tiroler Freiheit wirft dem SVP-Wirtschaftssprecher Josef Tschöll vor, Ängste gegen die Unabhängigkeit Kataloniens zu schüren und den Katalanen das Südtiroler Autonomiemodell aufzwingen zu wollen.

„Es zeugt von kaum noch zu überbietender Präpotenz, wenn die Südtiroler Volkspartei auch noch wissen will, was für Katalonien gut zu sein hat!“, kritisiert Cristian Kollmann. „Die SVP hat schon genug Schaden im eigenen Land angerichtet. Sie soll es gefälligst unterlassen, die Selbstbestimmung und territoriale Unabhängigkeit auch noch anderen Völkern absprechen zu wollen und als ‚Kleinstaaterei‘ schlechtzureden! Mit Kleinstaaterei hat der Independentismus nichts zu tun, sondern mit einem Europa der selbstbestimmten Völker und Regionen! Vielmehr ist es die Großstaaterei, Nationalstaaterei, Zentralstaaterei und Fremdbestimmung, die in Europa ein Ende finden müssen!“

Ironisch fügt Kollmann hinzu: „Auf Ratschläge einer am Stockholm Syndrom leidenden, romgefälligen SVP hat Katalonien sicher immer schon sehnsüchtig gewartet!“

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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8 Kommentare auf "“Auf SVP hat Katalonien gerade noch gewartet”"


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Superredner
5 Tage 11 h

wenn Sie Sich unbedingt lächerlich machen wollen.

alla troia
alla troia
Tratscher
5 Tage 10 h

bin ganz der Meinung des Herrn Kollmann!! SVP, kehr bitte vor der eigenen Tür!!

Marco schwarz
Marco schwarz
Grünschnabel
5 Tage 8 h

Auf die Träumereien der STF hab ich auch keinen Bock. Sollen die Abgeordneten doch auf ihr italienisches Gehalt verzichten, dann sind sie wenigstens glaubwürdig, ansonsten bitte besser still sein, und weiterhin eure Anhänger als bessere Tiroler beim Arsch nehmen! Und überhaupt, was hat die STF für Südtirol getan? Wenn sie schon immer gegen Italien wettern, dann bitte raus nach Österreich, aber sofort. Das sind die Tatsachen, und dann können sie sehen, ob sie da auch so schöne Gehälter bekommen?

Gagarella
Gagarella
Superredner
5 Tage 3 h

@Marco schwanz   Ich bin Tiroler, Arbeite im Südlichen Teil Tirols, bekomme mein Gehalt vom Arbeitgeber im Südlichen Tirol, und werde irgendwann die Rente von Italien bekommen. Jetzt fragst du dich warum ich die Rente nicht von China bekomme. Kann ich dir sagen. Ich habe NIE in China gearbeitet. Süd-Tirol ist zwar nicht Italien, aber die Rente bekomm ich einmal von da, mir wäre es ja auch lieber von Vaterland Österreich. Aber als Zwangsitaliener bekomme ich es eben von da wo ich Arbeite. Du Verstehens

Tschoegglberger.
5 Tage 6 h

Katalonien hat nicht auf die SVP gewartet,aber schon gar nicht auf die ewigen präpotenten Besserwisser der STF.
Die SVP ist regional wenigstens Regierungspartei, die STF rein gar nichts.

MartinG.
MartinG.
Superredner
5 Tage 5 h

Die Wahrheit ist unter allen Augen; das Desaster endlos; der Tourismus bricht infolge Reisewarnungen ein. Die STFler leben scheinbar wirklich unter einer postfaktischen Käseglocke…

Estas son todas las empresas que se van de Cataluña
Seis de las siete compañías del Ibex con sede en Barcelona han trasladado su sede social a otras ciudades ante la declaración de independencia

https://elpais.com/economia/2017/10/09/actualidad/1507570625_950581.html

MartinG.
MartinG.
Superredner
5 Tage 5 h
Politisch kann man ja gerne eine andere Meinung pflegen, aber als Arbeitsrechts- und Steuerberater(denn das ist Tschöll von Beruf) besitzt man halt die Kompetenz über wirtschaftliche Fragen zu urteilen. Das wirtschaftliche Desaster Katalaniens ist unter aller Augen. Infolge der politischen Turbulenzen und der Gewissheit, daß Cat im Falle einer DUI&Abspaltung von Esp kein EU-Mitglied mehr sein wird, verlassen Banken und Unternehmen en masse Katalonien. https://www.welt.de/wirtschaft/article169474627/Der-Exodus-der-Wirtschaft-aus-Katalonien-hat-schon-begonnen.html Katalanen heben ihr Geld ab und öffnen Konten in Esp; ein Desaster. Zuletzt; glaube kaum daß sich die STF mit einer solchen Sprache und PM einen Gefallen macht; die Folgen eines Cat-Exit werfen auch den härtesten… Weiterlesen »
MartinG.
MartinG.
Superredner
5 Tage 1 h

Eine interessante Analyse: Nun geht die Angst um. Eine, die sich Madrid zunutze machen will
“Madrid steht kurz davor, die Regionalregierung in Barcelona zu entmachten. Was dann passiert, großes Aufatmen oder Straßenschlachten, ist ungewiss. Der Ton ist vorsichtiger geworden – zudem gibt es eine neue Perspektive.”
https://www.welt.de/politik/ausland/article169562102/Nun-geht-die-Angst-um-Eine-die-sich-Madrid-zunutze-machen-will.html

Es ist anders gekommen, als es die Separatisten wahrhaben wollten; es gibt ein echtes Angebot aus Madrid; aber die Hardcore-Separatisten bleiben die größte Gefahr. Denke die Sache ist gegessen; es geht nur mehr darum, wie die Botschaft in Cat ankommt. Was die STF denkt oder nicht denkt, ist unwichtig; die Leben eh in einer postfaktischen Parallelwelt.

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