Notenwechsel Italien-Österreich

Bald kommt die Anerkennung neuer Studientitel 

Donnerstag, 15. Juni 2017 | 17:02 Uhr

Bozen – Landesrat Philipp Achammer begrüßt das Inkrafttreten des Notenwechsels Italien-Österreich am 1. August 2017.

Am 1. August 2017 werden die neuen Tabellen des Notenwechsels in Kraft treten, die die Gleichstellung von zusätzlichen Bachelor- und Masterstudien enthalten. Diese Studiengänge wurden im April 2016 in Wien verhandelt und nun ist die positive Antwort vonseiten der zuständigen Stellen in Rom eingetroffen.

Die verhandelten österreichischen Studiengänge, die ab dem 1. August 2017 mit den entsprechenden italienischen „Classi di laurea“ und „Classi di laurea magistrale“ anerkannt werden können, sind folgende Bachelor- und Masterstudien:

•          Angewandte Kulturwissenschaften (Bachelor und Master)

•          Architektur (Bachelor)

•          Meteorologie und Geophysik (Bachelor)

•          Pharmazie (Bachelor und Master)

•          Verfahrenstechnik (Bachelor und Master)

•          Chemie (Master)

•          Gender Studies (Master)

•          Religionspädagogik (Master)

Bildungslandesrat Achammer zeigt sich erfreut über die nun mögliche Anerkennung zusätzlicher Universitätsabschlüsse. „Ich bedanke mich bei beiden Verhandlungsdelegationen, insbesondere bei der Leiterin der österreichischen Delegation, Eva Maria Ziegler, sowie beim Leiter der italienischen Delegation, Professor Federico Cinquepalmi, und bei den übrigen Delegationsmitgliedern, Luca Lantero, Heinz Kasparovsky und Ingrid Wadsack-Köchl für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen der Verhandlungen“, erklärt Landesrat Achammer, „ein ganz besonderer Dank gilt der Vertreterin der Universität Innsbruck, Rosa Maria Reinalter-Treffer, und Simone Schmid von der Stabstelle der Südtirolagenden für die Vorbereitung der Unterlagen und für ihr großes Engagement in den Verhandlungen selbst.“

Der Notenwechsel ist das bilaterale Abkommen zwischen den Regierungen der Republik Österreich und der Italienischen Republik über die gegenseitige Anerkennung der akademischen Grade und Titel. In Rahmen der Sitzungen, die abwechselnd in Wien und in Rom regelmäßig stattfinden, wird von der österreichischen und der italienischen Delegation die Gleichstellung von jenen Studiengängen verhandelt, die am häufigsten von Südtiroler Studierenden besucht werden.

Die Genehmigung der Vergleichstabellen für fünf Bachelorstudien und sechs Masterstudien, die die bereits vorhandenen Tabellen ergänzen, sind eine sehr wichtige Maßnahme für die Südtiroler Absolventen dieser Studien im Hinblick auf deren Eintritt in die Arbeitswelt.

Die Vertreterinnen der Abteilung Bildungsförderung des Landes waren eingeladen, als technische Expertinnen Teil der Delegation zu sein und an den Verhandlungen im April 2016 in Wien teilzunehmen.

Für Auskünfte über die Anerkennung der Studientitel steht die Studieninformation Südtirol der Abteilung 40 – Bildungsförderung – zur Verfügung. Aktuelle Informationen gibt es im Web unter: www.provinz.bz.it/bildungsfoerderung/Studieninformation/Studieninformation.asp

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

10 Kommentare auf "Bald kommt die Anerkennung neuer Studientitel "


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
krakatau
krakatau
Superredner
8 Tage 23 h

Es gibt in Deutschland an die 18.200 verschiedene Studiengänge. Etwa 18.000 sind überflüssig oder nutzlos z. B. Gender Studies

Tabernakel
8 Tage 19 h
matthias_k
matthias_k
Universalgelehrter
8 Tage 5 h

@krakatau
aha, also entscheidest du also für alle, welche sinnlos sind und welche nicht? 
Hast du dir alles 18200 angeschaut und fachlich recherchiert, ob sinnvoll oder nicht? 
oder geht das einfach so bei dir: “gender studies klingt bescheuert; klingt verwirrend; klingt abnormal; passt nicht in mein verschlossenes Weltbild wo ich anderen versuche vorzuschreiben was sie machen sollen, also sollte es verboten werden”? 🙂 

krakatau
krakatau
Superredner
7 Tage 4 h

@matthias_k – lies Wirtschaftswoche  Nr.29 vom 15.02.2016 . Es “studieren” immer mehr aber die Menschheit verblödet immer mehr. Und wo sind die ganzen Akademiker – wir haben z. B. bald keine Ärzte mehr

Baduila
Baduila
Tratscher
8 Tage 19 h

Ich finde vorallem den ‘Master’ lustig.
In Wien gibts davon jede Menge: Plotzmasta, Hausmasta, nur Masta für das ansprechen wichtiger Tätigkeiten und sicher wird es bald auch für die italienischen Masta eine besondere Bezeichnung geben. (Kann man zensurbedingt hier nifht schreiben).
Ich sage so: Wer wirklich etwas gelernt hat trägt seinen Titel vor dem Namen.

matthias_k
matthias_k
Universalgelehrter
8 Tage 5 h

Hast du studiert? 

Tabernakel
7 Tage 17 h

@matthias_k
Baduila ist Master in Wirtschaftskunde.

krakatau
krakatau
Superredner
7 Tage 3 h

@matthias_k  Studium ist kein Beweis für Intelligenz, manche sitzen so lange, dank Geld von zuhause, bis man ihnen einen Titel nachwirft – nur um sie endlich loszuwerden

Mikeman
Mikeman
Universalgelehrter
8 Tage 5 h

@ Baduila
wenn das so wär dann müssten viele die wohl überzeugt sind was gelernt zu haben aber in der Praxis nur im Stande sind ……….. zu bauen wohl unaussprechbare Titel vor den Namen setzen ….
wer wirklich was kann hat sowas nicht notwendig.

Tabernakel
7 Tage 17 h

Oder er war zu blöde dazu!

wpDiscuz