Freiheitliche hinter ASGB-Forderung

“Bleiben muss sich auch lohnen”

Mittwoch, 18. Februar 2026 | 17:27 Uhr

Von: luk

Bozen – Die Freiheitlichen unterstützen die Forderungen des Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbundes nach einer spürbaren Anhebung der Einstiegsgehälter. “Wenn junge Akademikerinnen und Akademiker in Südtirol mit rund 32.000 Euro brutto ins Berufsleben starten, während in Österreich, Deutschland oder der Schweiz deutlich höhere Gehälter bezahlt werden, ist Abwanderung keine Überraschung, sondern eine logische Folge der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.”

Die bisherigen Maßnahmen der Landesregierung – etwa die Erhöhung der Löhne für Landesangestellte sowie die Senkung der IRAP für Betriebe, die bessere Löhne bezahlen – gingen zwar in die richtige Richtung, seien insgesamt aber noch nicht ausreichend. “Solange die Lebenshaltungskosten in Südtirol überdurchschnittlich hoch sind, braucht es eine entschlossene und umfassende Lohn- und Steuerpolitik, die Arbeit wieder attraktiv macht”, betont Roland Stauder, Obmann der Freiheitlichen.

Die Freiheitlichen fordern daher ein klares Gesamtpaket: “eine deutliche Anhebung der Gehälter sowie weitere gezielte Anreize für Betriebe, qualifizierte Fachkräfte angemessen zu entlohnen.” Gleichzeitig müsse die Steuerautonomie endlich ins Auge gefasst und die Möglichkeit, die Lebenshaltungskosten – etwa durch günstigere Stromtarife – zu senken, endlich ernsthaft angegangen werden.

“Wer vom Bleiben spricht, muss auch vom Verdienen reden – sonst verliert Südtirol weitere kluge Köpfe”, so die Freiheitlichen in einer Presseaussendung.

Bezirk: Bozen

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