Von: mk
Bozen – Hoher Besuch im Bozner Rathaus: Bürgermeister Claudio Corrarati empfing den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Italien und San Marino, Thomas Bagger, zu einem offiziellen Besuch.
Der Botschafter, der mit der Bahn angereist war, zeigte sich beeindruckt von Südtirol und seiner Landeshauptstadt und betonte die Lebensqualität und die wirtschaftliche Vitalität der Stadt. Während des Gesprächs, das in einer sehr herzlichen Atmosphäre stattfand, wurden verschiedene Themen angesprochen, so auch die Autonomie Südtirols, das Verhältnis der Sprachgruppen zueinander und die Rolle Bozens als Ort des Miteinanders der Kulturen.
Überhaupt war das Zusammenleben zwischen der deutschsprachigen und der italienischsprachigen Bevölkerung ein zentrales Thema dieses Austausches. Trotz der schwierigen Phasen, die es immer wieder gegeben habe, sei die Stadt heute mehr denn je europäisch ausgerichtet und davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit von Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund ein Mehrwert und eine Chance darstelle, so das gemeinsame Fazit.
Bürgermeister Corrarati und Botschafter Bagger tauschten sich auch über die Herausforderungen aus, denen sich die Stadt heute stellen muss: dazu zählen die hohen Lebenshaltungskosten und der Fachkräftemangel – Schwierigkeiten, die Bozen mit vielen Regionen Italiens und Europas teilt. Botschafter Bagger informierte sich auch über den Stand der Projekte, die mit Mitteln aus dem nationalen Aufbaufonds finanziert wurden, sowie über die Infrastrukturinvestitionen im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen und den Paralympics.
Sichtlich beeindruckt war Botschafter Bagger auch von der Besichtigung des historischen Gemeinderatssaals. Abschließend versprach der Botschafter, schon bald wieder nach Bozen zu kommen, möglicherweise bereits im Sommer zu einem Familienurlaub, bei dem ausgedehnte Radtouren durch die Südtiroler Landschaft nicht fehlen dürfen.




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