Nächtliches Halteverbot und saftige Strafen

Bozen kämpft weiter gegen den Straßenstrich

Freitag, 16. September 2016 | 11:28 Uhr

Bozen – Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi Mitglieder des Stadtviertelrates Zentrum-Bozner Boden-Rentsch entgegenkommen und mittels Verordnung ein generelles Halteverbot in den Nachtstunden erlassen. Bei Verstößen sind Strafen von 41 Euro vorgesehen.

Caramaschi hat sich am Mittwoch mit dem Stadtviertelrat getroffen. Zu diesem Thema hatte auch Stadtviertelrätin Barbara Pegoraro („Uniti per Bolzano“) einen Antrag hinterlegt und ein Halteverbot in der Nacht gefordert. Betroffen sind vor allem die Haltestelle in der Schlachthofstraße und in der Trientstraße, wo sich in den Abendstunden viele Prostituierte aufhalten.

Wie der Kommandant der Stadtpolizei Sergio Ronchetti bestätigt, würde der Zustrom der Freier bereits langsam abnehmen, die sich durch die ständigen Kontrollen gestört fühlen. Auch er verspricht sich viel von einem generellen Halteverbot.

Caramaschi hat auch veranlasst, dass sowohl Namen als auch Nachnamen bei einfachen Führerscheinkontrollen registriert werden. Der Bürgermeister will erreichen, dass sich der Straßenstrich außerhalb der Stadtgrenzen verlagert.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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17 Kommentare auf "Bozen kämpft weiter gegen den Straßenstrich"


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wellen
Grünschnabel
12 Tage 7 h

Sehr gut. Freier abschrecken, Namen aufschreiben, dann sinkt das Angebot von alleine.Ausserdem, weil das alles unfreiwillige ausgenutzte Frauen sind,machen sich die Freier der Ausnutzung der Prostitution strafbar und dienen der Bereicherung der Zuhälter. Das ist in Italien strafbar und unmoralisch ist es auch. Also Caramaschi, heraus mit den Namen der Freier! Da wissen wir, was das für Ehrenmänner sind! Wetten, dass die Nachfrage zusammenbricht und die Anwohner haben a Ruh.

12 Tage 7 h

nr geb sui holt gach a fixes platzl!!! prostitution werts decht weiter gebn! susch sein si jo decht in di wohnungen 😉 donna cerca uomo bei google infoll 😉

oli.
Tratscher
12 Tage 5 h

das älteste Gewerbe der Welt kann man nicht zu 100% verbieten , bestrafen etc. , das wird es auch in 100 Jahren noch geben .
Gebt den Frauen einen Platz außerhalb von Bozen , pro Frau eine Gebühr verlangen , eine Anmeldung Ihres Berufes und Gesundheitszeugnis was Sie bei einer Kontrolle vorzeigen muss .
Natürlich muss das von der Stadt auch kontrolliert werden , sind ja auch Ihre Einnahmen .
UND DAS ZENTRUM IST LEER UND ETWAS AUFGERÄUMTER.

honigdachs
Grünschnabel
12 Tage 6 h

Jo legalisierts holt noa ischs einigermaßen unto kontrolle , weck brengses sowieso et !! um des zivostian brauchman koan matura

iuhui
Grünschnabel
11 Tage 9 h

Genau so ist es! Sonst will Südtirol immer so wie das Vaterland Österreich sein, aber in Thema Prostitution bleibt man dann doch noch scheinheilig ‘alla italiana’. SÜDTIROL IST GENAU WIE ITALIEN!

Dublin
Tratscher
12 Tage 4 h

Dann gibt’s nur mehr stehenden Verkehr.

ando
Tratscher
11 Tage 23 h

🙈🙉🙊

traktor
Grünschnabel
12 Tage 38 Min

war wird ein autofahrer bestraft und nicht die schlampe die keine steuern zahlt????

hohoho
Neuling
12 Tage 1 h

caramaschi der Heuchler. die straßenmädchen stehen auch tagsüber. als ich letzte woche die stadtpolizei angerufen haben ist absolut gar nichts passiert.

materecclesiae
Grünschnabel
12 Tage 2 h

Und so was vom Ultraliberalisten Caramaschi, ich bin überrascht

wuestenblume
Tratscher
12 Tage 3 h

bozen kämpft gegen.. …oder verlagert den strassenstrich???

Mike
Grünschnabel
11 Tage 18 h

Prostitution legalisieren, besteuern, regelmäßig Gesundheitskontrollen durchführen, die Anbieter des Service dazu verpflichten, in die Krankenkasse und in den Pensionsfond einzuzahlen und kontrollierte Bordelle einführen.
Den Kriminellen wird dadurch der Garaus gemacht, auf den Strassen wird es ruhiger und den Anbietern der Prostitution schafft man einen sicheren, geregelten Arbeitsplatz.

Hubsi
Neuling
11 Tage 10 h

afnocht konn man sich jo decht bold niamor in die stotd eini getrauen vu lauter aggressive facharbeiter.

Stadtler
Neuling
11 Tage 10 h

Wenn wir schon die weltbeste Autonomie haben, werden wir wohl selbst entscheiden dürfen, ob wir den weltbesten Puff eröffnen möchten!

iuhui
Grünschnabel
11 Tage 9 h

es sieht so aus als hätte man in Bozen keine andere Probleme ausser die Prostitution! Wenn man mit so viel Entusiasmus auch die Verkehrsprobleme und die Kriminalitätsprobleme angehen würde, dann wäre Bozen so fast ein Paradies….

fanalone
Grünschnabel
11 Tage 10 h

Ich bin gestern tagsüber zufällig durch diese Gegend gefahren…ich bin sprachlos über das offenkundige Verwahrlosungsniveau. Mit Halteverboten alleine wird man diesen Niedergang nicht aufhalten.

krakatau
Grünschnabel
9 Tage 8 h

Die Freier bestrafen ist etwa das gleiche wie wenn man ein in einen Unfall verwickeltes Auto das Auto statt den Fahrer bestrafen würde

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