Kritik der Freiheitlichen

Busetti: “Krankenhaus Bozen – Notaufnahme für Obdachlose”

Freitag, 09. Februar 2018 | 12:46 Uhr

Bozen – Der freiheitliche Gesundheitssprecher Dr. Johann Busetti nimmt zu den unhaltbaren Zuständen am Krankenhaus Bozen Stellung: “Die seit Jahren bekannte Problematik im Krankenhaus in Bozen um die Obdachlosen an der Ersten Hilfe, und nicht nur dort, setzt sich heuer wieder in gewohnter Weise fort. Es ist die Aufgabe der Sanitätsdirektion und der Verwaltungsdirektion des Krankenhaues, von Dr. Roland Döcker und des Verwaltungsdirektors Dr. Umberto Tait, diesen eklatanten Missstand zu beheben.“

Zudem wüssten laut den Freiheitlichen die Verantwortlichen der Sanitätsspitze um diese Tatsachen seit Jahren, ohne einzuschreiten oder Maßnahmen zu setzen.

„Es ist auch der überörtliche Hygienedienst gefordert .Es sind unhaltbare Hygienezustände, denen das Krankenhauspersonal und die Patienten ausgesetzt sind. Da wundert es kaum, dass die nosokomialen Infektionen steigen. Das Krankenhauspersonal wird zudem durch die ins Krankenhaus Bozen pilgernden Obdachlosen zusätzlich enormen psychischen Stress ausgesetzt, ohne sich wehren zu können. Wenn der Sanitätsbetrieb keine Zuständigkeiten für den Bereich „Obdachlosigkeit“ hat, so bleibt immer noch die Möglichkeit, dass die Krankenhausverwaltung mit den lokalen karitativen Institutionen kooperiert, um die heikle menschliche Situation einer Lösung zuzuführen. Wo ein Wille, da ein Weg”, so Dr. Busetti abschließend.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "Busetti: “Krankenhaus Bozen – Notaufnahme für Obdachlose”"


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ex-Moechteg.Lhptm.
ex-Moechteg.Lhptm.
Superredner
15 Tage 8 h

ich spende oft für ein spital im kongo. sollte ich in zukunft eher der bozner sanität was spendieren….?

wellen
wellen
Superredner
15 Tage 6 h

Na entschuldigung, dass die Krankenhausinfektionen wegen zweier Obdachloser in der 1. Hilfe steigen würden, ist wohl ausgemachter Blödsinn. Die Freiheitluchen sollen sich dafür einsetzen, dass nicht Faschisten und rechtsextreme Bürgerwehren ein öffentliches Spital in Beschlag nehmen. Die fürchte ich mehr wie ein paar Obdachlose, die bald wieder weg sind.

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