„Auf Herausforderung hingewiesen“

Diskussion zur Schule: Katharina Zeller nimmt Stellung

Montag, 23. August 2021 | 18:15 Uhr

Meran – Die SVP-Bürgermeisterkandidatin Katharina Zeller nimmt in einer Presseaussendung zur Diskussion über die Sprachgruppenzugehörigkeit und die Situation an deutschsprachigen Schulen Stellung.

„Natürlich kann das verfassungsrechtlich verankerte Recht auf Bildung nicht durch mangelnde Sprachkenntnisse der Eltern eingeschränkt werden“, erklärt Zeller. Mit seiner Aussage habe der Gemeinderatskandidat Christoph Mitterhofer nicht eine Polemik zwischen den Sprachgruppen anstoßen, sondern auf eine bestehende Herausforderung hinweisen wollen. „Mittlerweile gibt es Klassenzimmer in denen nur mehr zwei bis drei Kinder deutscher Muttersprache unterrichtet werden. Dieser Realität müssen wir uns stellen und an konstruktiven und zukunftsfähigen Lösungsansätzen arbeiten. Es gilt vermehrt auf individuelle Bedürfnisse einzugehen, Ressourcen zu investieren und Maßnahmen zu setzen, mit dem Ziel eine qualitativ hochwertige Schulbildung für alle Kinder zu garantieren“, so die SVP-Bürgermeisterkandidatin.

Dabei sei es wesentlich, dass die Eltern das Kind in der Unterrichtssprache begleiten können und Bildung als geteilte Verantwortung zwischen Schule und Eltern angesehen wird. Die Kenntnis der Unterrichtssprache sei Voraussetzung dafür.

„In Bezug auf Nicht- EU Bürgerinnen und -Bürger gibt es bereits einen Passus im Landesintegrationsgesetz und einen Beschluss der Landesregierung, dass beginnend mit den Ansuchen, die im Herbst 2022 gestellt werden, Zusatzleistungen an die Kenntnis von einer der Landessprachen gebunden werden. Damit soll gewährleistet werden, dass auch Frauen dieses Angebot wahrnehmen können – besonders all jene, denen es nicht erlaubt ist ein selbstbestimmtes Leben zu führen“, erklärt Zeller.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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4 Kommentare auf "Diskussion zur Schule: Katharina Zeller nimmt Stellung"


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Trina1
Trina1
Universalgelehrter
1 Monat 5 Tage

Oh je, gscheider setzn sie sich ein, dass die Kinder an gscheiden Unterricht haben. Für Erwachsene gibt es auch Sprachkurse.

Tschoegglberger.
Tschoegglberger.
Superredner
1 Monat 5 Tage

„Natürlich kann das verfassungsrechtlich verankerte Recht auf Bildung
nicht durch mangelnde Sprachkenntnisse der Eltern eingeschränkt werden“

lang hats gedauert, Frau Juristin.

warum forderte das die SVP dann?
Den Fehler eingestehen wäre besser gewesen.
Sich von solchen ewiggestrigen Ideen verabschieden sollte man auch.

Entequatch
Entequatch
Tratscher
1 Monat 4 Tage

Laut mir, sollten alle Bezieher von Beiträgen beide Sprachen erlernen/beherrschen.

corona
corona
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

Frau Zeller, da haben Sie aber eine artige Utopie beschrieben. Bravo, kriagsch a Zuckerle!
Die Realität schaut anders aus. Wenn man bei diesem Thema eine Priorität setzt, dann kostet das ordentlich Geld. Geht für mich in Ordnung, bin dabei! Aber wo würden Sie den Sparstift ansetzen? Das müssen Sie dazusagen, sonst ist das bloßes Wahlkampfgesülze.

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