„Flüchtlingsunterkunft Zeilerhof ist sehr wohl bezugsbereit“

„Ein Dach überm Kopf für obdachlose Asylbewerber ist das Mindeste an Solidarität“

Donnerstag, 15. September 2016 | 17:26 Uhr

Bozen – Angesichts der 300 bis 400 „nicht offiziellen“ Asylbewerber in Südtirol – die meisten davon in Bozen und ein Großteil von ihnen obdachlos –  sollten alle in der Flüchtlingspolitik zuständigen Behörden in Land und Gemeinde Bozen die Struktur Zeilerhof ohne weitere Verzögerung nutzen können.  Dies fordern zumindest Christoph Buratti, Vizepräsident des Stadtviertelrates Gries-Quirein, und Rudi Benedikter, Stadtviertelrat von Gries-Quirein.

„Nach dem derzeitigen Informationsstand ist der vom Unternehmer Hellmuth Frasnelli für drei Jahre für die Unterbringung von 35 bis 40 Flüchtlingen bzw. Asylbewerbern zur Verfügung gestellte „Zeilerhof“ in der Col-di-Lana-Strasse in Bozen ab sofort bezugsbereit: Alle technischen Kollaudierungen sind erfolgt, die Bewohnbarkeitsgenehmigung liegt vor“, betonen Benedikter und Buratti.

Auch scheine es nicht zielführend, dass diese Unterkunft nur Flüchtlingsfamilien vorbehalten sein soll, bestehe doch der Großteil der Asylwerber aus jungen Männern, fahren die beiden fort.

„Abschließend möchten wir betonen, dass sich die Mehrzahl der uns bekannten Personen grundsätzlich für eine solch großzügige Solidaritätsaktion ausgesprochen haben, Nachbarn haben bereits Mithilfe bei der Betreuung und Integration angeboten“, erklären Benedikter und Buratti abschließend.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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5 Kommentare auf "„Ein Dach überm Kopf für obdachlose Asylbewerber ist das Mindeste an Solidarität“"


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Zivi
Neuling
12 Tage 20 h

Gegen den ungeplanten und völlig illegalen Migrantenfluss, der Südtirol bald überfluten wird, ist kein Kraut gewachsen. Ob der Zeilerhof nun 40-50 Leute aufnehmen wird oder nicht, ist völlig uninteressant, weil ständig mehr und mehr dieser “Flüchtlinge” in Südtirol willkommen geheißen werden wollen. Die im Text genannten Volksvertreter setzen sich in diesem Fall völlig zu Unrecht für unberechtigte Personen ein und vertreten in keinem Fall ihre Wähler.

brunner
Grünschnabel
12 Tage 15 h

Kriegsflüchtlingsfamilien ja….Horden junger Männer …Wohlstandssuchende…Nein! Mich wuerde interessieren was wir wohl in diesen Laendern als Fluechtlinge erhalten wuerden….z.B.in Gambia..Elfenbeinkueste…Nigeria…Algerien…Tunesien….

santina
Tratscher
12 Tage 2 h

@brunner

Halten Sie sich Tiefkühlerbsen an Ihren Kopf. 
Vielleicht haben Sie ja noch eine Chance.

Wünsche Ihnen trotzdem, dass Sie niemals in eine derartige Situation gelangen!

WM
Tratscher
12 Tage 15 h

Irgendwann läuft das fass über und wir bürger andern die willkommenspolitik!!

Jogl
Tratscher
12 Tage 15 h

Die Gutmenschen werden schon sehen was sie davon haben.
Jetzt ist alles gut, aber die Forderungen werden anspruchsvoller, dann
sieht die Sache anders aus. 😁😁😁😁

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