"Keine radikale Beschneidung"

Flohmarkt in Bozen: Grüne mit Lösung nicht ganz einverstanden

Donnerstag, 02. März 2017 | 16:16 Uhr

Bozen – In der Landeshauptstadt scheint das Problem mit den Flohmärkten gelöst zu sein. Die Gemeinde übernimmt die Organisation, um so zu verhindern, dass zu viele professionelle Händler angezogen oder Verkehrsprobleme verursacht werden.

Es soll eine einfache Anmeldeform geben und die Teilnahme soll neu geregelt werden. Künftig sollen sich interessierte Standbetreiber über E-Mail für den Flohmarkt anmelden können.

Die Grünen/Projekt Bz können diesem Ansinnen durchaus positive Seiten abgewinnen. Sie stehen jedoch einer drastischen Reduzierung auf zwei Termine im Jahr, wie sie derzeit geplant wird, mit großer Sorge und Skepsis gegenüber, heißt es in einer Aussendung.

Der Flohmarkt an der Talfer sei seit Langem eine sehr beliebte und gut besuchte Institution der Stadt Bozen. Eine funktionierende Initiative wie diese so stark zu beschneiden schießt aus Sicht der Grünen/Projekt Bz eindeutig über das Ziel hinaus: „Man riskiert, mit dem Bad auch gleich das Kind auszuschütten.“

Die Flohmärkte in den Stadtvierteln sind eine Idee, welche die Grünen/Projekt Bz bereits in der Vergangenheit vorgebracht haben und die sie ausdrücklich unterstützen. „Beide Initiativen schließen sich aber nicht aus und sollen auch nicht gegeneinander ausgespielt werden.“

Die Probleme, die es an der Wassermauer gegeben hat/gibt, ließen sich durchaus lösen, ohne den Flohmarkt radikal zu beschneiden. Diesbezüglich liegen bereits verschiedene Vorschläge von Bürgerinitiativen, Komitees bzw. Privatpersonen vor, erklären die Grünen.

Von: luk

Bezirk: Bozen

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