Von: Ivd
Bozen – Die Organisation Generation 60+ fordert eine flächendeckende Wiedereinführung beziehungsweise Ausweitung von Wertstoffinseln in allen Gemeinden und Fraktionen Südtirols. Ziel sei es, insbesondere älteren Menschen eine wohnortnahe und möglichst barrierearme Entsorgung von Abfällen zu ermöglichen.
In einer Mitteilung wird betont, dass Wertstoffinseln für viele Seniorinnen und Senioren eine alltagstaugliche Alternative zu Recyclinghöfen darstellen. Diese seien häufig nur mit dem Auto erreichbar und setzten eine Mobilität voraus, die nicht mehr bei allen älteren Menschen gegeben sei. Über Wertstoffinseln könnten in der Regel Papier, Karton, Glas, Metalle, Textilien, Grünabfälle sowie Kunststoffverpackungen entsorgt werden.
Positiv bewertet wird in diesem Zusammenhang die Entscheidung von Umweltlandesrat Peter Brunner, die bestehenden Regelungen zur Einrichtung und Führung von Wertstoffinseln zu erweitern. Dadurch erhielten die Gemeinden mehr Handlungsspielraum.
Der Vorsitzende der Generation 60+, Otto von Dellemann, spricht sich für Sammelstellen in jeder Gemeinde und jeder Fraktion aus. Wohnortnahe Lösungen seien aus seiner Sicht ein wichtiger Beitrag zu mehr Selbstständigkeit im Alter sowie zu einer praktikablen und umweltfreundlichen Abfallentsorgung.
Eine Reaktion vonseiten der Landesregierung lag zunächst nicht vor.




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