LH Kompatscher bringt in Rom Vorschläge zu Arbeitssicherheit ein

Gezieltere Kontrollen und mehr Prävention

Freitag, 11. Mai 2018 | 15:52 Uhr

Bozen – Mit dem Thema der Arbeitssicherheit haben sich die Regionen und autonomen Provinzen im Rahmen ihrer gestrigen Konferenz (10. Mai) befasst. Gemeinsam mit dem Arbeitsministerium, das durch Minister Giuliano Poletti vertreten war, wird an einem Einvernehmen gearbeitet, “um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu verbessern und die Anzahl der Unfälle am Arbeitsplatz möglichst auf Null zu senken”. Dabei sollen Aus- und Fortbildung, Information und Vorbeugung sowie die Kontrollen verbessert und zielorientierter ausgerichtet werden. Der Päsident der Regionen-Konferenz, Stefano Bonaccini, drängt darauf, dass dieses Einvernehmen noch in diesem Jahr besiegelt werde.

Auch Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher griff in die Debatte ein und brachte Vorschläge vor, die nun in den Einvernehmensentwurf einfließen sollen. “Als Grenzregion haben wir nicht nur Einblick in die Situation der Nachbarländer, unsere Unternehmen stehen auch mit jenen aus Österreich der Schweiz und Deutschland im Wettbewerb”, sagte der Landeshauptmann bei der Konferenz der Regionen, “und hier stellen wir eine recht unterschiedliche Umsetzung der EU-Richlinie zur Arbeitssicherheit fest.” In Italien sei diese mit beachtlichen Mehrkosten verbunden, wobei diese Mehrkosten vor allem die Form beträfen.

lpa

Im Rahmen seiner autonomen Zuständigkeiten habe das Land Südtirol bereits Maßnahmen gesetzt, um die Kontrollen am Arbeitsplatz gezielter auszurichten und Doppelgleisigkeiten zu vermeiden, berichtete Landeshauptmann Kompatscher. Zudem versuche man, anhand der Datenbanken die Situation am Arbeitsplatz bestmöglich zu beobachten. Was die Sanktionen angeht, so schlug Landeshauptmann Kompatscher gestern auch vor, bei leichten Vergehen, die mit Verwaltungsstrafe geahndet werden, eine Archivierung des Verfahren zu ermöglichen, sofern der Arbeitgeber die Unregelmäßigkeit ausgeräumt hat. In jedem Fall auf eine Strafe zu setzen, sei nicht sinnvoll und trage nicht dazu bei, ein Sicherheitsverständnis zu befördern, das auf Information, Vorbeugung und Vereinfachung aufbaut, sagte Landeshauptmann Kompatscher abschließend.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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5 Kommentare auf "Gezieltere Kontrollen und mehr Prävention"


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Viki
Viki
Neuling
14 Tage 21 h

Und schun wieder werts in de schwarer gmocht de orbetn tian bzw. schaugn dass ondre leit a orbet hobm… 😡😡

enkedu
enkedu
Kinig
14 Tage 17 h

mit der Landesregierung tuats bold nimmer.

enkedu
enkedu
Kinig
14 Tage 21 h

Die Arbeitsunfälle auf null senken? Toll. Lh, bist sicher dass nicht nach deiner Karriere Gewerkschafter machen willst? Wir haben keine Unfälle mehr, Menschen machen ja keine Fehler und das Inail tun wir zu. Träumer. …

honigdachs
honigdachs
Tratscher
14 Tage 17 h

Lächerlich, de megn lei amol unto trient oidn gian und kontrolliern obo sem zohlt jo niamand die strofn, sein lei mir südtiroler de wos ibroll die beschtn sein……

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
14 Tage 5 h

Wahlpropaganda,warum erst jetzt nach Rom?

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