Für STF ist Selbstbestimmung nicht mehr aufzuhalten

“Heute Katalonien, morgen Südtirol”

Dienstag, 03. Oktober 2017 | 16:12 Uhr

 

Bozen – Die Süd-Tiroler Freiheit bringt im Landtag einen Begehrensantrag zur Selbstbestimmung ein. “Die Katalanen haben mit über 90 Prozent „Sí“ gesagt! Das eindeutige Ja zur Unabhängigkeit beflügelt auch die Selbstbestimmungsbestrebungen in Südtirol. Erstmals wird es innerhalb der Europäischen Union zur Gründung eines neuen Staates kommen. Die Süd-Tiroler Freiheit gratuliert den Katalanen zu ihrer mutigen Abstimmung und wird im Landtag einen Begehrensantrag an das italienische Parlament einreichen, der u.a. die Anerkennung Kataloniens als eigenständigen Staat vorsieht.”

“Das Selbstbestimmungsrecht der Völker steht über staatsrechtlichen Bestimmungen und kann auch durch die Unteilbarkeitsklausel einer staatlichen Verfassung nicht eingeschränkt werden. Es ist das Grundrecht eines jeden Volkes, selbst über die eigene Zukunft zu entscheiden. Keine Regierung hat das Recht, ein Volk gegen dessen Willen in einem Staat einzusperren. Europa wird nun nicht mehr umhinkommen, sich mit der aktiven Anwendung des Selbstbestimmungsrechts auseinanderzusetzen. In den vergangenen Jahrzehnten ist es zu mehreren einseitigen Unabhängigkeitserklärungen gekommen, die, so wie im Falle Sloweniens, Kroatiens, Montenegros und des Kosovos, auch von Italien anerkannt wurden”, so die Bewegung, die einen Begehrensantrag in den Landtag einbringt.

“Selbstbestimmung ist möglich, auch in Südtirol”

Die Süd-Tiroler Freiheit pflegt enge Kontakte zu Katalonien und hat den Sekretär der Landtagsfraktion, Stefan Zelger, eigens nach Katalonien entsandt, um über die Geschehnisse ausführlich und zeitnah zu berichten.

“Die Katalanen haben gegen den Willen des spanischen Staates und trotz des verfassungsrechtlichen Verbots von ihrem demokratischen Grundrecht Gebrauch gemacht und unter widrigsten Umständen für die Unabhängigkeit gestimmt. Damit wurde ein Präzedenzfall geschaffen, der die Ausübung des Selbstbestimmungsrechts auch für Südtirol in greifbare Nähe rücken lässt. Im Jahr 2013 hat die Süd-Tiroler Freiheit ein selbstverwaltetes Selbstbestimmungsreferendum organisiert, bei dem sich 92 Prozent der Abstimmenden mit Ja ausgesprochen haben. Von den politischen Mitbewerbern wurde das Referendum kleingeredet und behauptet, dass die Selbstbestimmung für Südtirol nicht möglich sei. Doch der Präzedenzfall Katalonien beweist nun einmal mehr genau das Gegenteil”, heißt es vonseiten der Bewegung.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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22 Kommentare auf "“Heute Katalonien, morgen Südtirol”"


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herbstscheich
herbstscheich
Superredner
18 Tage 23 h

90% haen ja gesagt und nciht mal 50 Prozent haben gewählt- schöne Grüße von der hohen Diplomatie

Lex
Lex
Tratscher
18 Tage 22 h

Auch für das katalanische Autonomiestatut haben nicht einmal 50% abgestimmt

Lingustar
Lingustar
Superredner
18 Tage 6 h

und wie viel Wahlurnen mit wie viel zigtausend Stimmzetteln hat die Polizei entwendet?  Sorry.. habe vergessen dass die Polizei im Auftrag der Sozis in Madrid ja nichts entwendet, sondern unter Gewalteinsatz und mehr als 800 Verletzten nur entfernt….

Marco schwarz
Marco schwarz
Grünschnabel
18 Tage 17 h

Selbstbestimmung geht schon gut, nur dass es die dann überflüssig gewordene Bewegung Süd(minus) Tiroler Freiheit nicht mehr braucht… Ohhh, dann sind die feinen Damen und Herren des Populismus auf einmal arbeitslos. Daran haben sie wohl selber nicht gedacht. Aber immer fleißig den italienischen Gehalt beziehen, und die Bevölkerung für deppat verkaufen. Nur weiter so!

Tabernakel
18 Tage 16 h

Der Rechnungshof sollte einmal überprüfen wer den aktuellen Katalonien-Urlaub bezahlt.

Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
18 Tage 10 h
@Marco schwanz   Ich Arbeite auch in “Süd-Tirol”, und werde auch einmal die Rente aus dem Stiefelstaat genießen. Warum nicht? Sollten die Katalanen meine Rente bezahlen? Wir Arbeiten hier, also bekommen wir die Rente hier. Übrigens habe ich zehn Jahre in der Schweiz gearbeitet, also bekomme ich für zehn Jahre auch Rente von der Schweiz, nicht geschenkt, sondern mit Arbeit verdient. Als noch einmal, wer in der Schweiz, oder sonst wo Arbeitet bekommt die Rente von dem Staat wo er gearbeitet hat, und wer im Stiefestaat Arbeitet, bekommt die Rente vom Stiefelstaat. Dafür dass wir “Süd-Tiroler” Zwangsitaliener sind, muss sich… Weiterlesen »
urban
urban
Tratscher
17 Tage 18 h

alles nur werbung für die stf partei oder bewegung.
die klotz isch die beste, hot schion is maul koltn und bols soweit wor, scheinheilig giret und zuletzt is geld kassiert und ciao!!!
von wegn rente kassiern.

urban
urban
Tratscher
17 Tage 18 h

@Gagarella
gleich wio die klotzzzz.
die sel hot sich a gidenkt i los mir des von ita. stoot auszohln.
kriog holt a scheine geld, ob ba den betrog warsch du a fürs gesetzt gewessen.
des zin thema süd minus tirol.

Sag mal
Sag mal
Superredner
14 Tage 8 h

@urban Geld,Geld DAS Thema.Frau Klotz hatt hier Steuern bezahlt.Davon spricht natürlich keiner.

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
14 Tage 5 h

@Gagarella was macht dich zum Zwangsitaliener? Schreibst du aus dem Knast?

Tabernakel
18 Tage 23 h

blablabla…

sakrihittn
sakrihittn
Tratscher
18 Tage 8 h

Bin beeindruckt.

Neumi
Neumi
Superredner
18 Tage 23 h

“2013 hat die Süd-Tiroler Freiheit ein selbstverwaltetes
Selbstbestimmungsreferendum organisiert, bei dem sich 92 Prozent der
Abstimmenden mit Ja ausgesprochen haben.”
Also eigentlich “gestern Südtirol, heute Katalonien”

btw: Die STF hat eine Befragung durchgeführt und kein Referendum, es gab kein Gesetz, über das abgestimmt hätte werden können.
Außerdem wurde das Ganze von der öffentlichen Hand bezahlt, da es sich um Wahlwerbung handelte. Und es gab noch ein Auto zu gewinnen. Damals lag die Wahlbeteiligung bei ca. 15%

Tabernakel
18 Tage 16 h

Die STF hat damals bereits gegen Gesetze verstoßen?

Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
18 Tage 21 h

Selbstbestimmung in Süd-Tirol? Nie und nimmer! Warum? Die Süd-Tiroler-innen kleben regelrecht in der Schleimspur die sie gelegt hat, in Richtung Rom! Sie kleben so fest, da haben sie keine Schanz mehr herauszukriechen. Sie sind Päpstlicher als der Papst, mit einen Wort, die Besseren Italiener, so sagte es Luis Durnwalder einmal. Katalanen “Ja”, Süd-Tiroler “Nein” niemals.

geronimo
geronimo
Tratscher
18 Tage 22 h

“…die Ausübung des Selbstbestimmungsrechts auch für Südtirol in greifbare Nähe rücken lässt. ” Ojee jetzt wirds ernst! 😂

Tabernakel
18 Tage 18 h

Was rauchen die?

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
14 Tage 5 h

Heute Katalonien, morgen Südtirol und übermorgen die ganze Welt.

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
14 Tage 4 h

Souveränität als Extremfall, denn das Völkerrecht ist kein Freibrief für Separatiusmus
https://www.nzz.ch/international/souveraenitaet-als-extremfall-ld.1320610

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
14 Tage 1 h

@denkbar wäre doch toll, wenn alles eins wäre. Oder nicht?

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
14 Tage 1 h

@ivo815 – Eine Welt 👍

Antivirus
Antivirus
Tratscher
14 Tage 18 h

Südtirol wird diesen Weg wie Katalonien nie gehen solange die SVP hier die Mehrheit hat, allein mit Alt NH S.Magnago wär’s möglich gewesen, seit Lh. Durnwalder bemerkt hat das man mit Mafiösen Geschäft und Rom besser da steht, war eine Trennung mit Rom vom Tisch!! allein die zuletzt im Voraus kassierten Politiker Pensionsgelder in Millionenhöhe sind ein Beweis dafür dass es den Politiker in Südtirol mit Rom viel besser geht, das Volk interessiert sie ein Scheis …

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