Videokonferenz

Impfen vor Ort: Aussprache mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern

Donnerstag, 10. Juni 2021 | 16:24 Uhr

Bozen – Wie die Impfbereitschaft weiter gestärkt werden kann war das zentrale Thema der gestrigen Videokonferenz mit Landesrat Thomas Widmann und Gemeindeverbandspräsident Andreas Schatzer, an der sich rund 90 Südtiroler Bürgermeisterinnen und Bürgermeister beteiligten.

“Die Impfung kann uns aus der Krise helfen. Je mehr Menschen sich impfen lassen, umso eher können wir zur Normalität zurückkehren. Es ist von enormer Bedeutung, das den Menschen näher zu bringen”, erklärte Landesrat Thomas Widmann. Dafür sei die Beteiligung der Gemeinden unerlässlich. “Wir müssen verstärkt Informationsarbeit leisten und den Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten anbieten, sich vor Ort impfen zu lassen”, betonte Widmann. Als unterstützende Maßnahme stelle man den Gemeinden außerdem Informationsmaterial und Webinare zur Verfügung.

Generaldirektor Florian Zerzer bekräftigte den Willen des Sanitätsbetriebes, in dieser neuen Phase der Impfkampagne noch näher an die Bürgerinnen und Bürger heranzutreten. Geplant sind vor allem Impfaktionen vor Ort – in Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Bei Interesse könnten sich die Gemeindeverwalter direkt bei den jeweiligen Gesundheitsbezirksdirektionen melden. Impfungen für größere Betriebe könnten in den Gewerbezonen organisiert werden, ebenso sei der Einsatz von mobilen Impfteams in kleineren Orten möglich.

Zum geplanten Impfangebot für Kinder erklärte Zerzer, dass es hierfür eigene Treffen mit den Kinderärzten gebe. Kinder seien zwar selbst meist nicht schwer von der Erkrankung betroffen, würden das Virus aber rasend schnell weitergeben, so Patrick Franzoni, verantwortlich für die Koordinierung. Die Impfung würde von dieser Gruppe sehr gut vertragen und eine hohe Wirksamkeit haben. Gerade im Hinblick auf die Entwicklung im Herbst und auf den Schulbeginn müsse man dies vor Augen haben.

Der geschäftsführende Sanitätsdirektor Pierpaolo Bertoli nahm zu den Zweitimpfungen an inländischen Touristen Stellung, die in Zukunft ermöglicht werden sollen, während das für ausländische Gäste noch nicht geplant sei. Der Grund dafür liege in der zentralen Planung und Vergabe der Impfstoffe aus Rom und in der Datenweiterleitung.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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6 Kommentare auf "Impfen vor Ort: Aussprache mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern"


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DerToni
DerToni
Neuling
1 Tag 23 h

Schon interessant, dass es immer “nur” die Impfung ist, die zur “Normalität” zurückführen darf. Eigentlich eine Diskriminierung allen wirksamen und effektiven Behandlungsmethoden und Präparaten und Hilfsmitteln gegenüber, die es längst gibt, über welche nicht berichtet wird.

EuroSuedtirola77
EuroSuedtirola77
Grünschnabel
1 Tag 13 h

Achso?!?! Ist wohl an mir vorbeigegangen in der täglichen Berichterstattung. Welche Präparate und Behandlungsmethoden meinen sie denn? Bis dato gibt es KEINE und das beste Mittel ist die Verhütung der Erkrankung mittels Impfung. 1,5 Jahre haben wir ja alles versucht ohne Impfung – dise Massnahmene waren schlimm für alle mit all den bekannten Folgen für Wirtschaft und Sozialleben. Die Rechnung ist ganz einfach: weniger Patienten im KH – weniger Tote und weniger Einschränkungen wg Überlastung! Und obs einem passt oder nicht, die Impfung macht genau das möglich- wer das nicht sieht ist blind.

pincolino
pincolino
Grünschnabel
2 Tage 2 h

“Die Impfung würde von dieser Gruppe sehr gut vertragen und eine hohe Wirksamkeit haben.” In der Studie waren nur etwas über 1000 Kinder und bis zu 80% haben über Nebenwirkungen geklagt. Seltene Nebenwirkungen, die 1:10.000 auftreten, hat man gar nicht finden können bei dieser geringen Probandenzahl. Noch seltenere 1:100.000 sowieso nicht. Die Besserwisser werden dann wohl sagen, Leben ist eben lebensgefährlich, aber hier geht’s um die KINDER. Unverantwortlich.

Sigo70
Sigo70
Grünschnabel
2 Tage 3 h

 “Kinder seien zwar selbst meist nicht schwer von der Erkrankung betroffen, würden das Virus aber rasend schnell weitergeben, so Patrick Franzoni, verantwortlich für die Koordinierung” Mit welchen Studien kann er das belegen? Mit dem Pilotprojekt Testen an Schulen jedenfalls nicht!

blabla
blabla
Grünschnabel
1 Tag 22 h

Jo volle intressant 🤔 und lossts amol die Kindor aussn Spiel 😡

Staenkerer
2 Tage 2 h

schien wars wenn schatzer ander in seiner gemeinde unfongat damit ….

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