Von: luk
Bozen – Mit der Vorstellung des Jugendhaushaltes in Südtirol wird ein wichtiges Zeichen für mehr Jugendbeteiligung gesetzt. 15 Gemeinden nehmen an diesem neuen Projekt teil und eröffnen jungen Menschen damit die Möglichkeit, sich aktiv und direkt in die Gemeindepolitik einzubringen.
Der Jugendhaushalt bietet Jugendlichen die Chance, eigene Ideen und Projekte vorzuschlagen, diese inhaltlich auszuarbeiten und auch eine realistische Kostenschätzung vorzunehmen. Damit werden junge Menschen nicht nur gehört, sondern konkret in politische Entscheidungsprozesse eingebunden. Gleichzeitig fördert das Projekt politisches Verständnis, Verantwortungsbewusstsein und Engagement auf lokaler Ebene.
Auch JG-Vorsitzende Anna Künig unterstreicht die Bedeutung dieser Initiative: “Der Jugendhaushalt zeigt, wie ernst es uns mit echter Mitbestimmung junger Menschen ist. Wer früh lernt, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen mitzugestalten, stärkt nicht nur die eigene Gemeinde, sondern auch unsere demokratische Kultur insgesamt”, betont Künig.
Die Junge Generation der SVP zeigt sich äußerst erfreut über den Start dieser Initiative. Besonders positiv äußert sich der jüngste Funktionär der JG, Kevin Pichler aus St. Martin in Passeier. Seine Heimatgemeinde ist eine der 15 teilnehmenden Gemeinden und verfügt über einen gut funktionierenden Jugendbeirat, der eine starke Basis für aktive Jugendbeteiligung bildet. Man erhofft sich zahlreiche konstruktive Vorschläge, neue Ideen und Initiativen, die über den Jugendhaushalt eingebracht und umgesetzt werden können.
“Der Jugendhaushalt ist eine große Chance, jungen Menschen zu zeigen, dass ihre Meinung zählt und dass Engagement auf Gemeindeebene Wirkung zeigt”, so Pichler. Gerade auf lokaler Ebene könne Politik greifbar gemacht und das Interesse junger Menschen nachhaltig gestärkt werden.
Aus Sicht der Jungen Generation der SVP ist der Jugendhaushalt ein wichtiger Schritt hin zu einer zukunftsorientierten und generationengerechten Gemeindepolitik. “Ziel muss es sein, junge Menschen frühzeitig einzubinden, Verantwortung zu übertragen und ihnen Raum für eigene Ideen zu geben. Die Junge Generation ist zuversichtlich, dass dieses Modell künftig weiter ausgebaut wird und weitere Gemeinden an dieser Initiative teilnehmen. Nur durch die aktive Einbindung junger Menschen, können wir sie langfristig für die Politik begeistern. Deshalb appellieren wir an alle Gemeinden, dieses Projekt auch in der eigenen Gemeinde umzusetzen”, so Künig abschließend.




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