Vorbild bereits bestehender "Büchercheck" für Oberschüler

Junge STF fordert 150 Euro-Schulstartgeld für alle Schulstufen

Sonntag, 02. September 2018 | 16:38 Uhr

Bozen – Nicht nur für die Kinder ist der Schulbeginn aufregend. Auch die Eltern werden mit Herausforderungen konfrontiert, oft auch finanzieller Natur. Zur finanziellen Entlastung der Familien beim Schulstart, fordert die Junge Süd-Tiroler Freiheit deshalb die Einführung eines Schulstartgeldes.

Jedes Elternteil kennt die Situation, die Schule beginnt und es müssen viele Schulartikel gekauft werden. Schultaschen, Hefte, Bücher, Mappen, Stifte, Farben und vieles mehr. „Der Schulstart stellt für viele Familien eine finanzielle Herausforderung dar. Wir fordern deshalb, dass ein Schulstartgeld in Höhe von 150 Euro pro Kind vom Land zur Verfügung gestellt wird. Von der ersten Klasse Grundschule bis zur fünften Klasse Oberschule“, erklärt Peter Gruber, Vize-Landesjugendsprecher.

Vorbild “Büchercheck” für Oberschüler

Bereits heute gäbe es eine ähnliche Unterstützung vom Land, den sogenannten Büchercheck. Diesen gibt es aber erst ab der dritten Oberschule, da ab dieser Schulstufe alle Schulbücher selbst angekauft werden müssen. Der Büchercheck kann relativ einfach beantragt werden, es benötigt lediglich eine Auflistung der gekauften Schulartikel und die dazugehörigen Belege. „Wir wünschen uns für das Schulstartgeld eine ähnlich einfache und unbürokratische Umsetzung.“, meint Gruber.

Um dieses Projekt voran zu treiben wird die Süd-Tiroler Freiheit einen entsprechenden Beschlussantrag im Südtiroler Landtag einreichen. „Wir sind zuversichtlich, dass sich das Land Südtirol diese Mehrausgaben für seine Schulkinder leisten kann. Eine Investition in die Bildung ist immer eine Investition in die Zukunft und in eine bessere Gesellschaft. Zudem wäre es eine enorme Unterstützung und Wertschätzung für die Südtiroler Familien.“, so Gruber abschließend.

Von: mho

Kommentare

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2 Kommentare auf "Junge STF fordert 150 Euro-Schulstartgeld für alle Schulstufen"


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ex-Moechteg.Lhptm.
ex-Moechteg.Lhptm.
Superredner
17 Tage 15 h

falscher Ansatz.
Es müsste umgekehrt gemacht werden: alles Lehrmaterial, Pausenbrot, Mensa und was es halt alles so braucht in der Schule sollte kostenlos zur Verfügung stehn.
A – weniger Bürokratie
B – das Geld kommt auch eff. bei den Schülern an und kann nicht von den Eltern versoffen oder vershoppt werden….

Sag mal
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Universalgelehrter
17 Tage 4 h

seh ich auch so.Kindergeld kommt auch nicht immer Denen zugute .Ich finde die Idee ausgesprochen blöd.

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