Freude und Kritik an EU bei Südtiroler Opposition

Katalonien: “Präzedenzfall für andere Völker”

Montag, 02. Oktober 2017 | 18:09 Uhr

Bozen – Nach dem von Polizeigewalt überschatteten Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien haben die Südtiroler Oppositionsparteien Süd-Tiroler Freiheit, Freiheitliche und Grüne auf den Ausgang der Volksabstimmung reagiert.

 

Für die Süd-Tiroler Freiheit ist nach dem Referendum in Katalonien klar, dass sich die Region freigewählt hat.

„Mit stoischer Ruhe und beeindruckender Friedfertigkeit haben die Katalanen am Sonntag die rohe Gewalt des spanischen Staates erduldet und sich nicht von ihrem Recht auf Selbstbestimmung abbringen lassen. Spanien hat unschuldige Menschen niedergeprügelt, um sie von einer demokratischen Wahl abzuhalten und damit selbst den Beweis für die Notwendigkeit des Selbstbestimmungs-Referendums in Katalonien erbracht. Das deutliche Ergebnis von 90 Prozent ist ein Sieg für die Freiheit, der nun den Weg zur Unabhängigkeit ebnet“, so die Mitglieder der Bewegung im Landtag.

„Die Süd-Tiroler Freiheit gratuliert ihren katalanischen Freunden zu diesem historischen Wahlergebnis. Der katalanische Präsident Puigdemont hat bereits in der Nacht angekündigt, dass das katalanische Parlament nun die Unabhängigkeit von Spanien ausrufen wird. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker wurde damit auf eine neue Ebene gehoben und ein Präzedenzfall für andere Völker geschaffen, die ebenfalls die Freiheit anstreben. Es ist dies eine Sternstunde der Demokratie“, so die Süd-Tiroler Freiheit.

„Die EU kann Katalonien nun nicht länger ignorieren und sollte als Vermittler auftreten, um die Unabhängigkeit von Spanien sowie die Gründung des neuen Staates geordnet und friedlich zu gestalten. Die Katalanen haben mit ihrer Wahl deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie keine Spanier sind und nicht mehr zu Spanien gehören wollen. Keine Verfassung darf ein Volk in einem fremdnationalen Staat einsperren“, heißt es weiter.

„Europa wird sich nun mit dem Selbstbestimmungsrecht der Völker, das die Katalanen so beeindruckend für sich in Anspruch genommen haben, auseinandersetzen müssen. Auch Südtirol steht das Recht auf Selbstbestimmung zu. Südtirol sollte die politischen Entwicklungen der nächsten Wochen daher nützen, um ebenfalls die Unabhängigkeit von Italien einzufordern“, findet die Süd-Tiroler Freiheit.

Kollmann: „Katalonien hat gesiegt! Spanien hat sich disqualifiziert!“

„Rajoys antidemokratisches und diktatorisches Gehabe ist endgültig entlarvt und hat auch vielen bisherigen Zweifeln über die Unabhängigkeit die Augen geöffnet. Katalonien hat das Recht auf Eigenstaatlichkeit erworben. Spanien hat jede Legitimität über Katalonien verloren“, so Cristian Kollmann.

Cristian Kollmann, Mitglied der STF-Landesleitung fügt hinzu: „Wer jetzt das Referendum mit Verweis auf die 40-Prozent-Wahlbeteiligung kleinreden will, sei daran erinnert, dass die Beteiligung bei der Wahl zum EU-Beitritt Spaniens ebenfalls nur bei 40 Prozent lag und es im Gegensatz zum Unabhängigkeitsreferenum keine Diktatur in Madrid gab, die alles unternahm, um die Abstimmung zu boykottieren.“

Grüne: “Nach der scheinbar klaren Entscheidung droht neue Konfrontation, mit der EU als großer Abwesender”

Über zwei Millionen Ja-Stimmen für die Unabhängigkeit Kataloniens sind ein beeindruckendes Ergebnis, finden die Grünen in Südtirol. “Die rechtliche Legitimation ist brüchig, die demokratische Willensäußerung ist ernst zu nehmen. Mit ihrem Mangel an Verhandlungsbereitschaft und Entgegenkommen und mit dem harten Polizeieinsatz hat die spanische Zentralregierung wohl wesentlich zu diesem Ergebnis beigetragen. Niemand ist in dieser eskalierten Konfrontation mit zahlreichen verletzten Bürgerinnen und Bürgern siegreich”, so die Grünen.

“Im Gegenteil, heute gibt es drei Verliererinnen:

·         Die spanische Regierung und vorab Premier Rajoy, dessen Härte, Arroganz und demokratische Kurzsichtigkeit sich nicht nur in Katalonien, sondern auch in Spanien innenpolitisch bitter rächen wird.

·         Die katalanische Regionalregierung – sie hat die Abstimmung zwar gegen das Verfassungsgebot und die Polizeigewalt durchgezogen. Es fehlt ihr aber neben der verfassungsrechtlichen Grundlage auch jener wirklich umfassende Konsens und die notwendigen Abwicklungsgarantien, derer eine so grundlegende Entscheidung bedürfte. Das ist inakzeptabel: Denn es handelt sich schließlich nicht um eine Abstimmung über den Flughafen oder Barcelonas Olympiateilnahme, sondern um die historische Zukunft einer Region.

·         Die EU hat sich allzu vornehm, ja fast schon feige zurück gehalten, anstatt zumindest ihre Vermittlung anzubieten. Die Kommission und das Parlament hätten sich mit großer Entschiedenheit einschalten müssen, auch vom Ausschuss der Regionen hätte man ein Lebenszeichen erwarten dürfen.”

“So weisen die Zeichen auch weiter auf Konfrontation, die nicht nur die kommenden Tage und Wochen, sondern auf unabsehbare Zeit hin das Klima vergiften wird.” Die Grünen Südtirols wiederholen ihre Position: “Wir stehen den Unabhängigkeitswünschen in Katalonien zwar mit Verständnis für die Begründungen, aber insgesamt skeptisch gegenüber. Sie wäre ein „Sprung ins Dunkle“, der zwar die Eigenstaatlichkeit von Catalunya im Blick hätte, aber von schweren Hypotheken belastet bliebe – und schließlich auch das wirtschaftliche und soziale Gleichgewicht Spaniens völlig verändern würde, wahrscheinlich nicht zum Positiven hin.”

“Für Südtirol bietet der Fall Katalonien eine eindeutige Lektion: Das Drängen auf Selbstbestimmung bedeutet auch in einer dafür aufgeschlossenen, weltoffenen Region wie Katalonien eine unheilvolle Spaltung mit unabsehbaren Folgen. Ihre Anrufung klingt zwar nach sakrosanktem Völkerrecht, die Umsetzung der Selbstbestimmung ist jedoch politisch, gesellschaftlich und vor allem im Zusammenleben der Menschen ohne grundlegenden Konsens auf allen Ebenen denkbar nachteilig. Wir stehen für Autonomie und Solidarität”, so die Grünen.

Leiter Reber: “Totalversagen der EU in Katalonien”

Der freiheitliche Parteiobmann Andreas Leiter Reber zeigt sich enttäuscht über die Reaktionen von EU-Vertretern zum Referendum in Katalonien. “Der EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani sollte gemäß seiner Funktion unsere europäischen Werte verteidigen, aber das darf man von einem Vertreter der Berlusconi-Partei “Forza Italia” anscheinend nicht erwarten. Dennoch: angesichts des brutalen Vorgehens der spanischen Polizei, die an die Methoden von Staatsfaschisten erinnert, ist es ein neuer Tiefpunkt, wenn der ranghöchste Eurokrat Tajani wieder einmal die Arroganz und Bürgerferne zur Schau trägt, die die EU in die Krise getrieben hat. Das Referendum sei illegal, Madrid habe das Recht, die Ausübung demokratischer Rechte mit Polizeiterror zu verhindern, so Tajani. So also sieht er also aus, der Hüter “europäischer Werte”. Man mag sich nicht ausmalen, wie tapfer ein solcher Bonze für Südtirol streiten würde, wenn uns Rom einmal so behandeln möchte wie Madrid die Katalanen. Den nichts anderes ist diese Äußerung Tajanis: eine Aufforderung an andere Staaten, mit unbotmäßigen Minderheiten, die ihr demokratisches Recht auf Selbstbestimmung einfordern, einfach genauso zu verfahren! Ein Freibrief für Staatsfaschismus nach dem Vorbild von Mariano Rajoy & Co.”, so der Freiheitliche Parteiobmann.

“Eine besondere Scheinheiligkeit legt hier wieder einmal die Südtiroler Volkspartei (SVP) an den Tag. EU-Parlamentarier Dorfmann ringt sich gerade mal dazu durch, den brutalen Polizeiterror des spanischen Staates als “politisch unklug” zu bezeichnen. Herr Dorfmann, darf es denn ein wenig mehr sein? War denn die EU nicht der Garant für “ewigen” Frieden, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit? Und nun bricht ein EU-Staat wie Spanien sämtliche demokratischen Werte und dem EU-Parlamentarier Dorfmann missfallen bestenfalls ein wenig die angewandten Methoden? Vielleicht nicht überraschend: es geht in Katalonien ja nur um Menschenrechte und nicht um die Interessen der Großkonzerne, die Herr Dorfmann ja ansonsten mit seiner Parteinahme für TTIP so engagiert zu vertreten weiß. Die Krone wird dem Ganzen aber dann aufgesetzt, wenn man sich auf einen jüngsten Ausspruch Dorfmanns erinnert: nämlich, dass Antonio Tajani ein “Freund Südtirols” sei. Genau der Tajani, dem das brutale Vorgehen Spaniens gegen friedliche katalanische Demonstranten so gut gefällt. Somit wird die Liste jener, die unsere Volkspartei als „Freunde Südtirols“ bezeichnen um einen weiteren Exponenten erweitert, der sich gegen Minderheiten, gegen die Selbstbestimmung und gegen ein Europa der Völker und Regionen stellt. Es gilt anscheinend einmal mehr: Feind, Erzfeind, Südtirol-Freund.“ so der freiheitliche Parteiobmann abschließend.

Schützen erfreut über Wahlausgang – “Eigenstaatlichkeit folgt”

Mit großer Freude nimmt der Südtiroler Schützenbund das Ergebnis des Referendums in Katalonien vom 1. Oktober zur Kenntnis. Laut offiziellen Zahlen der katalanischen Regierung lag die Wahlbeteiligung bei 42 Prozent, was rund 2,2 Millionen abgegebenen Stimmen entspricht. Eine überwältigende Mehrheit von 90 Prozent sprach sich für die Gründung einer katalanischen Republik aus.

„Diese Zahlen sind angesichts der massiven Polizeigewalt umso gewichtiger“, kommentiert Paul Decarli, der in Vertretung der Arbeitsgruppe „iatz“ des Südtiroler Schützenbundes als internationaler Wahlbeobachter hautnah bei der Abstimmung in Barcelona dabei war.

Massive Kritik gilt dem Vorgehen der spanischen Polizeikräfte, insbesondere der Guardia Civil. Diese habe auf den passiven Widerstand der Zivilbevölkerung übertrieben hart reagiert. Laut offiziellen Zahlen des katalanischen Gesundheitsministeriums gab es 844 Verletzte, einige davon schwer.

„Die Meinungsfreiheit wurde buchstäblich mit Füßen getreten“, erklärt Decarli. Der Einsatz von Schlagstöcken, Gummigeschossen und Tränengas gegen friedliche Wähler, welche ihr demokratisches Recht auf Stimmabgabe wahrnehmen wollten, sei eines Mitgliedsstaats der Europäischen Union nicht würdig und müsse juristische Konsequenzen nach sich ziehen.

BürgerUnion: “Sieg des Freiheitswillens”

Als Sieg der Freiheit und Demokratie wertet die BürgerUnion den Ausgang des Referendums in Katalonien. “Über neunzig Prozent der Wähler haben sich für die Unabhängigkeit, für die Freiheit ausgesprochen. “Ein Sieg für Katalonien und ein Ansporn für all jene, die wie wir davon überzeugt sind, dass das Selbstbestimmungsrecht keinem Volk vorenthalten werden darf, auch nicht dem Südtiroler Volk”, schreibt der Sprecher Europaregion Tirol, Dietmar Zwerger in einer Aussendung der BürgerUnion.

Besonderes Gewicht bekommt das Wahlergebnis laut BürgerUnion auch durch das harte Vorgehen der eigens aus Madrid eingeflogenen “Prügel-Polizei”. “Wenn man gesehen hat, mit welchen Repressalien und mit welcher Gewalt die Staatsmacht gegen das katalanische Volk und dessen Freiheitswillen vorgegangen sind, bekommt die Wahlbeteiligung und das klare Wahlergebnis zusätzliches Gewicht. Spanien, die Schande Europas, muss den Wahlsieg der Unabhängigkeitsbewegung und den Willen Kataloniens nach Freiheit anerkennen”, so Zwerger weiter.

“Die BürgerUnion wird die weitere Entwicklung Kataloniens und dessen mit Sicherheit schweren Gang in die Freiheit wohlwollend beobachten. Nun muss und wird das katalonische Parlament den Willen der Bevölkerung gegen das nationalistische Spanien umsetzen. Dies wird ein steiniger Weg, denn Spanien hat der Weltöffentlichkeit bereits am Tag der Wahl demonstriert, was es von der Freiheit Kataloniens und der Demokratie hält. Doch Spanien wird Katalonien nicht für immer an sich binden könne, so wie Italien Südtirol nicht für immer in Anspruch nehmen kann”, heißt es in der Aussendung weiter.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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51 Kommentare auf "Katalonien: “Präzedenzfall für andere Völker”"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Marta
Marta
Universalgelehrter
20 Tage 5 h

Freiheit für Südtirol-

Kurti
Kurti
Tratscher
20 Tage 5 h

ins geats zum glück ober net so letz zum glueck

schreibt...
schreibt...
Grünschnabel
20 Tage 3 h

@Marta Wenn Südtirol frei wäre, was dann?

Oberlaender
Oberlaender
Grünschnabel
20 Tage 3 h

@schreibt… dann wären wir eine selbstbestimmte region in europa. und wir könnten wir sein.

Tabernakel
20 Tage 3 h

@Oberlaender
Also bist Du doch ein begeisterter Europäer. Was würde sich ändern? Ausser das es eine Südtiroler Grenze gäbe.

schreibt...
schreibt...
Grünschnabel
20 Tage 3 h

@ Oberlaender Stimmt. Aber ginge es uns dann wirklich besser?

Ninni
Ninni
Universalgelehrter
20 Tage 1 h

@Kurti

so oder so ?
wie wärs.dann, wenn die Kotz a Henn war ?
Ach allen gönne ich die Freiheit…
wir sind doch bodenständig auch alleine..
probiermors uns schaumormol ..
wäre zuversichtlich 100 %

efeu
efeu
Grünschnabel
20 Tage 1 h

@schreibt… na schlechter

Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
19 Tage 21 h

@Kurti   Klar geht es mir letz, ich werde gezwungen Italiener zu sein. Oder Glaubst du es geht mir gut dabei? Ganz sicher nicht.

sarnarle
sarnarle
Grünschnabel
19 Tage 20 h

@Tabernakel Viel sehr viel Herr Taberakel.

Tabernakel
19 Tage 20 h

@sarnarle
Und konkret?

Tabernakel
19 Tage 20 h

@Gagarella
In Europa herrscht die Freizügigkeit.

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
19 Tage 20 h

@Oberlaender Ich bin jetzt auch ich und in meinem Umfeld sind wir jetzt auch wir. Wir würden uns als Personen nicht verändern!

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
19 Tage 20 h

@sarnarle  Das sind Träumer diejenigen die glauben, dass es uns dann besser geht.

sarnarle
sarnarle
Grünschnabel
19 Tage 8 h

@Tabernakel Dann währen wir ein Volk mit einem Vaterland in dem wir leben könnten. Ich bin laut Papiere Italiener, jedoch ist meine Muttersprache deutsch-tirolerisch. Ich habe einen ersichtlichen Stammbaum bis ca.1500. Wahren alles deutsche, auser ich und mein Vater. Wieso sollten wir dann Italiener sein? Wir leben in einen fremden Staat!!

krakatau
krakatau
Superredner
19 Tage 4 h

@Tabernakel  aber nur für linke Volksverräter

Lingustar
Lingustar
Superredner
19 Tage 4 h

@Tabernakel  zumindest das Kassenhäuschen in Sterzing auf der A22 wäre weg.

Oberlaender
Oberlaender
Grünschnabel
17 Tage 3 h

@Tabernakel es gibt keine südtiroler grenze aber wir könnten vollständig autonome sein, ohne ständig den römern in den a… zu kriechen. teilweise müssen wir irrsinnige dekrete und gesetze anwenden die jenseits von gut und böse sind. auch je nach regierung sind wir halt doch wieder die “crucki”. meine meinung. wir haben eine andere mentalität, bräuche und kultur zumindest in den tälern. in bozen meran vllt. nicht mehr so spürbar.

luis p
luis p
Grünschnabel
20 Tage 5 h

historisches Wahlergebnis????? es haben ja nicht mal 50 % abgestimmt.

Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
20 Tage 3 h

Warum? Weil etwa Wahllokale gesperrt und Menschen mit Gewalt an der Abstimmung gehindert wurden?

Leonor
Leonor
Tratscher
20 Tage 2 h

@Mistermah

genau

MartinG.
MartinG.
Superredner
19 Tage 22 h

@Mistermah Man konnte  laut Cat-Separatisten in 96% der “Wahllokale” die Stimme abgeben; wer will gerne mehrmals und wo auch immer.

sarnarle
sarnarle
Grünschnabel
19 Tage 20 h

Das ist ein Wahnsinn unter den Umständen.

krakatau
krakatau
Superredner
19 Tage 4 h

Luis p – die stärkste “Partei” ist meist jene der Nichtwähler – auch in Deutschland 2017. Bezieht man die Nichtwähler ein dann sieht die Wahl in Deutschland so aus: CDU/CSU 25,15 %, an zweiter Stelle die Nichtwähler mit 23,8 % und die SPD mit 15,63 %

Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
19 Tage 4 h

Richtig Martin. Nachdem sie dir den Schädel einschlugen und die Finger brachen. Haftandrohung für Wähler. Nicht alle haben den Mut, trotzdem hinzugehen. Im Gegenteil. Mich überrascht dass es so viele waren.

witschi
witschi
Universalgelehrter
20 Tage 4 h

liebe stf: rechnet hier nicht mit staatlichem widerstand wie in katalonien. ausserdem, euerer partei und möchtegernpolitkern trauen die wenigsten südtiroler. der rentenskandal hat da seiniges dazu beigetragen. südtirol ist nicht katalonien und italien nicht spanien. den menschen geht es hier gut und die wenigsten wünschen eine veränderung. ausser, kümmern sich wirklich gute politiker darum

MartinG.
MartinG.
Superredner
19 Tage 21 h
@witschi Das hier sind alles Onlinehelden. Zu Zusammenstößen wie in Cat wäre es bei uns schon allein deshalb nicht gekommen, weil unsere Separatisten schon Reißaus wären, wenn sie nur einen Carabinieri gesehen hätten, figurati wenn die geballte  Staatsmacht auftritt; zB. Bereitsschaftspolizei und Carabinieri in tenuta antisommossa. Gebe ihnen recht; seit dem Rentenskandal sind sie diskreditiert bis auf die Knochen wobei ein goldener Rentner vielleiicht sogar in die Politik zurückkehrt; da ist Ablenkung aus Cat gerade recht. STF und FH werden es schwierig haben, den Erfolg von 2013 zu wiederholen; Pöder kann es vielleicht wieder schaffen(dank Impfzwang) und der Rest des… Weiterlesen »
Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
19 Tage 4 h

Gebe dir recht. Bei uns würden sich die meisten in die Hose scheissen. Deshalb hut ab vor den katalanen. Es beweist aber auch wie schlimm dort die allgemeine Situation ist

Wolke
Wolke
Grünschnabel
20 Tage 4 h

Ich fände ein Europa der Regionen super – internationale Zusammenarbeit ja, aber weg von Zentralismus und Gleichschaltung … aber das passt den globalen Mega-Konzernen nicht und deshalb wird von oben herab voll dagegen gearbeitet.

Oberlaender
Oberlaender
Grünschnabel
20 Tage 3 h

deine worte in gottes ohr….

witschi
witschi
Universalgelehrter
20 Tage 5 h

endlich frieden für südtirol, wäre besser als immer die ewigen streitereien

Lingustar
Lingustar
Superredner
19 Tage 21 h

Haben wir hier Krieg?

Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
19 Tage 20 h

@Lingustar   Nein, nur Faschismus.

efeu
efeu
Grünschnabel
20 Tage 3 h

was solls immer nur diese Hetzjagd uns Südtiroler geht’s ja guat wir hom die gleichn Rechte wie Italien was Katalanien nicht hat
.sie sein mir Spanien nicht gleich gestellt

Kurt
Kurt
Universalgelehrter
20 Tage 1 h

Südtirol ist nicht Katalonien 😊

Tabernakel
19 Tage 23 h

Südtirol ist Italien.

Tabernakel
20 Tage 3 h

Ein Präzedenzfall für das Europäische Volk!

Kurt
Kurt
Universalgelehrter
20 Tage 2 h

ihr Unverbesserlichen, wollt ihr s nicht begreifen, dass jeder Vergleich mit uns g e w a l t i g hinkt😊

nakedtruth
nakedtruth
Neuling
19 Tage 23 h

Richtig. Uns Südtirolern fehlt es an Mut, Einsatz und Glauben an die Sache. Die meisten sind still, wenn am Abend Wampe und Geldbeutel angefüllt sind, und sie lassen sich mit ein paar substanzlosen Autonomie-Gimmicks der SVP zufriedenstellen, ganz egal ob wir dabei international zurückfallen oder verbriefte und erkämpfte Rechte verlieren (siehe dt. Schule, siehe 90%-Finanzausgleich, siehe Ortsnamensfrage usw. usf.)

herbstscheich
herbstscheich
Superredner
20 Tage 4 h

den  Katalanen  muss  es  wirklich  echt  schlecht gehn–(noch schlechter  als  den  Südtirolern..)

Leonor
Leonor
Tratscher
19 Tage 23 h

Spaniens Justizminister Rafael Catalá bekräftigte am Montag, die spanische Regierung werde “alles im Rahmen der Gesetze” unternehmen, um eine Unabhängigkeitserklärung Kataloniens zu verhindern. Auf die Frage, ob die Regierung dazu auf Artikel 155 der Verfassung zurückgreifen werde, der harte Maßnahmen bis zum Entzug der Autonomie vorsieht, sagte Catalá: “Das ist eines der Instrumente, die zur Verfügung stehen.”

Ich bin sprachlos über die Worte…ist das eine Diktatur oder eine Demokratie?

Lingustar
Lingustar
Superredner
19 Tage 21 h

Hoch lebe Franco…!!!  Unglaublich !!!  Und sowas ist in der EU – da ist der Erdogan ja -fast- noch besser.

Jo73
Jo73
Grünschnabel
19 Tage 18 h

Wenn ihr Südtiroler schlau seid, dann macht ihrs den Katalanen nach. Freiheit für Südtirol.

Tabernakel
19 Tage 18 h

Der Staatsanwalt wird sich über Deinen Aufruf zur Aufruhr freuen.

Kurt
Kurt
Universalgelehrter
20 Tage 1 h

Die STF nimmt sich s o wichtig 😊
und sucht krampfhaft nach Vergleichen mit uns, da es uns s o. schlecht geht ts ts ts
Jedoch mal eine Frage: Wenn man eh sagt “es hat kein Referendum gegeben” oder “es ist rechtlich bedeutungslos” warum lässt man die Leute nicht einfach ihre Zettelchen ankreuzen? Hat ja eh keinen Wert. Wer keine Angst hat schickt auch keine beissenden Hunde los, Spanien hat.
Schade, bei friedlichem, toleranten Nebenander wäre es ein interessantes Experiment geworden.
Auch frage ich mich, welche Rolle die Königsfamilie spielt, die Spanier zusammen zu halten.

MartinG.
MartinG.
Superredner
19 Tage 22 h
Finde es lustig wie die heimische Separatisten den gestrigen Tag in Cat feiern; Präzendenzfall ist schon möglich; aber vielleicht wird die Richtung den fleißigen PM-Schreibern oben wenig gefallen. Die EU hat Esp für den Polizeieinsatz gestern zurecht kritisiert, aber zugleich das Witzreferendum der Cat-Separatisten als das angesehen was es ist: nicht ernstzunehmen. Cat und Madrid haben gleich wie Südtirol in den 60er Jahren die Chance zu verhandeln und einen friedlichen Weg einzuschlagen; oder eben den Weg der Gewalt zu gehen; aus Sicht der EU-Staaten bleibt es eine innerspanische Angelegenheit, in die sich die EU nicht hineinziehen lassen will. Historisch erinnert… Weiterlesen »
Lingustar
Lingustar
Superredner
19 Tage 21 h

Jetzt muss das “Victoria’s Secret Model” aus Berlin dem Rajoy nur noch das “uneingeschränkte Vertrauen aussprechen, dann ist der Bock endgültig fett.

krakatau
krakatau
Superredner
19 Tage 4 h

Die “Demokratie” mit ihren Schlägertrupps ist nicht besser wie eine Diktatur

mandorr
mandorr
Grünschnabel
19 Tage 16 h

Ich denke letzten Endes werden sie sich Südtirol
als Modell herbeisehnen.

Lingustar
Lingustar
Superredner
19 Tage 4 h

zu Zeiten von Isabella von Kastilien dürfte es in Spanien ähnlich zugegangen sein…. Unfassbar !!

Kurt
Kurt
Universalgelehrter
10 Tage 22 h

„Katalanen könnten neidisch werden“
https://www.suedtirolnews.it/politik/katalanen-koennten-neidisch-werden

😊👏👍

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